Er erfand den „Großen Austausch“
Wie wurde Renaud Camus von einer Galionsfigur der französischen Schwulenszene zum Spiritus Rector rechtsextremer Bewegungen überall auf der Welt? Ein Blick in seine Tagebücher, Briefe und Mails gibt Antworten.
Der Attentatsversuch eines Jugendlichen in Illinois scheiterte offenbar nur an einem klemmenden Gewehr. Der 19-Jährige beschreibe sich selbst als „soziopathischen White-Supremacist-Neonazi“.
Wie wurde Renaud Camus von einer Galionsfigur der französischen Schwulenszene zum Spiritus Rector rechtsextremer Bewegungen überall auf der Welt? Ein Blick in seine Tagebücher, Briefe und Mails gibt Antworten.
Unter seinem neuen Intendanten Sebastian Nordmann feiert das Lucerne Festival die Kultur Amerikas und haut mit Wolfgang Rihms „Tutuguri“ tüchtig auf die Pauke.
Karoline Leavitt verkörpert die Verbindung von Weiblichkeit und Unbarmherzigkeit, die der MAGA-Bewegung so gut gefällt. So neu, wie es oft scheint, ist dieser Typ Frau im amerikanischen Konservatismus nicht.
Die Bestsellerautorin Juli Zeh lebt in einem Dorf in Brandenburg, in dem die AfD die absolute Mehrheit holt. Warum sie den Zorn der Provinz verteidigt und manchmal einen Bürgerkrieg befürchtet: Ein Besuch.
In Wilmington fand 1898 der einzige erfolgreiche Putsch gegen eine gewählte Regierung in der Geschichte der USA statt. Das Massaker, das Weiße dabei anrichteten, wirkt bis heute nach.
In Washington marschierten kürzlich maskierte Rassisten der Patriot Front durch die Straßen. Was sie propagieren, unterscheidet sich nur wenig von dem, was Mitglieder der Trump-Regierung sagen.
Stefan Möller ist neuer Vizechef der AfD. Er gilt als Stratege. Doch seine Aufgabe an der Parteispitze könnte zu Konflikten führen.
Auf Social Media tarnt sich Judenhass und Rassismus heute oft als Witz, Zahlencode oder Emoji. Gerade weil diese Botschaften harmlos wirken, machen sie rechtsextreme Ideologie für viele erst anschlussfähig.
Gewaltbereitschaft, Führerkult, Imperialismus: Schon länger diskutieren die Amerikaner darüber, wie man den US-Präsidenten historisch einordnen kann. Inzwischen haben auch einige Skeptiker ihre Meinung geändert.
Donald Trump lässt eine Statue von Christoph Kolumbus beim Weißen Haus aufstellen. Er führt seinen Kulturkampf um die Geschichte Amerikas weiter und will in unsicheren Zeichen seine Stammwähler begeistern.
Wie Elon Musk in die Regierungsdatenbanken eingedrungen ist, stellt für Rainer Mühlhoff die Urszene des neuen Amerika dar: Hacker-Taktiken treffen auf CEO-Monarchie. Seine These: Diese Allianz ist faschistoid.
Nachdem Bundesbeamte in Minneapolis den Amerikaner Alex Pretti erschossen haben, zweifeln viele US-Medien an der offiziellen Version des Vorgangs. Selbst einzelne MAGA-Influencer üben Kritik.
Alle Welt redet gerade von Social-Media-Verboten für Jugendliche. Aber nicht nur dort können sich junge Menschen im Netz radikalisieren.
Der Gastgeber Südafrika hat große Pläne für den G-20-Gipfel. Für Gesprächsstoff sorgt ein Schlagabtausch mit Washington – über die Frage, wen die USA nach Johannesburg schicken.
In der Coronakrise brach der US-amerikanische Kulturkrieg aus: „Eddington“ im Kino.
Der Amerikaner Nick Fuentes ist erst 27 Jahre alt. Mit seinen ultra-rechtsextremen Thesen versetzt der sogar die Anführer der MAGA-Bewegung in Schrecken – und mit seinem Erfolg.
Wie europäisch fühlen sich die Amerikaner? Manchen Nachfahren früherer Einwanderer ist ihre Herkunft immer noch sehr wichtig. Für andere ist sie bloße Folklore.
Donald Trump will die Smithsonian-Museen in Washington ideologisch auf Linie bringen. Deren Sicht auf die amerikanische Geschichte ist differenziert und orientiert sich an der Forschung. Gezeigt wird auch viel politische Kunst, die nun weg soll.
Der Rapper soll über Jahre Frauen missbraucht haben. Damit endet eine lange Erfolgsgeschichte. Über Diddys Rolle beim Weg des Gangsta-Rap in den Mainstream und die Frage, warum er so lange machen konnte, was er wollte.
Donald Trump kürzt die kritische Geschichtsforschung und plant stattdessen eine „patriotische“ Geschichtspolitik. Dahinter steckt der Wunsch, historische Verantwortung zum Verschwinden zu bringen.
Donald Trump und die neue Rechte feiern die Grenzüberschreitung. Dabei ist sie eigentlich ein Begriff der linken Philosophie – der vor allem bei Gilles Deleuze zentral war. Wie kam es zu dieser Verschiebung?
Elon Musk firmiert auf seiner Plattform X jetzt als „Kekius Maximus“. Seine Follower rätseln, was das zu bedeuten hat, eine Kryptowährung profitiert und Musk erreicht, was er will: Verwirrung, mit der er Geld verdienen kann.
Der Rapper Ice-T hat Spaß daran, den guten Cop zu geben, und hasst den Tratsch im Hip-Hop. Jetzt bringt er mit Body Count endlich ein neues Album heraus. Ein Gespräch.
Die russische Regierung soll eine amerikanische Medienfirma in Tennessee finanziert haben. Sie fungiert als Plattform für einige der prominentesten rechten Kommentatoren in den sozialen Medien.
Kidman, Pitt, Clooney: Am Lido spannen der Erotikthriller „Babygirl“, der Kriminalfilm „The Order“, die Actionkomödie „Wolfs“ und der Filmessay „Why War“ mit großen Stars den Bogen von Liebe zu Hass.
Fiona hatte schon immer Familienmitglieder, die für die Republikaner stimmten. Aber keiner von ihnen war so radikal, wie es ihre Mutter heute ist. Wie umgehen mit einem Elternteil, das Rassistin und fanatische Trump-Anhängerin ist?
James Baldwin wird in Harlem mit einer Ausstellung über seine Entwicklung als Autor und politischer Intellektueller gefeiert. Ein Hip-Hop-Album stellt seine Gedanken in neue Zusammenhänge.
Der Antisemitismus hat einen tiefen Graben in die queere Szene geschlagen. Widersprüche in Bezug auf Islamismus und fortschrittliche Politik werden ignoriert. Eindrücke aus der Pride Season in Berlin.
Louisa Luna stochert im Milieu amerikanischer Rechtsextremer und lässt ihre Ermittlerin Alice Vega dabei reichlich selbstherrlich vorgehen.
Vielschichtiger als die politische Botschaft: Naoíse Mac Sweeney nimmt Genealogien ins Visier, mit denen sich der Westen als Erbe einer griechisch-römischen Antike darstellte.
Paul Brodowsky stellt in seinem Roman „Väter“ die Frage nach dem Fortwirken des NS-Erziehungserbes.
Nach dem Hamas-Terror zeigt die offizielle Politik Solidarität mit den Juden. Warum fällt das der „progressiven Zivilgesellschaft“ so schwer?
Cornel West ist einer der prominentesten Intellektuellen Amerikas. Jetzt will er das Weiße Haus erobern. Seine Chancen sind gleich null, doch seine Kandidatur könnte den Republikanern helfen.
Eine Reihe republikanisch geführter Bundesstaaten will den Hochschulen politische Neutralität verordnen. Die Folge sind tiefe Eingriffe in deren Autonomie – wie in Ohio.
Querverbindungen im Nachdenken über die Notwendigkeit gesellschaftlicher Veränderungen: Die amerikanische Philosophin Sally Haslanger hält die Walter-Benjamin-Lectures in Berlin.
Eine gespaltene Gesellschaft ist ein Risikofaktor. Eine amerikanische Politologin analysiert, unter welchen Umständen normale politische Konflikte in Gewalt umschlagen können.