Verhandlungen in Straßburg : Jubel an den Rändern, Pfiffe in der Mitte

Die wenigsten glaubten dass Ministerpräsident Alexis Tsipras tatsächlich kommen würde. Doch er ließ sich diese Bühne nicht entgehen und nutzte seine Rede vor dem Europaparlament für Attacken gegen die Gläubiger. Das gefällt Europas Populisten.
Schon Minuten, bevor der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras den Plenarsaal des Europäischen Parlaments betrat, klatschten seine Unterstützer im Rhythmus. Auf vielen Plätzen prangten rote und blaue Plakate mit den Aufschriften „Ochi“, „No“ und „Non“. Vor der Tür, durch die der griechische Ministerpräsident kommen sollte, hatte sich ein Tross Fotografen postiert. Dann tat sich etwas, das Klatschen schwoll an, aber es war EU-Ratspräsident Donald Tusk. Und dann kam Tsipras.





