Viel Vergangenheit, noch mehr Zukunft
Genuss mit gutem Gewissen: Die Deutsche Weinstraße ist zu einer Pionierin der touristischen Nachhaltigkeit geworden und verbindet jetzt pfälzische Lebenslust mit ökologischer Sensibilität.
Umgebung scannen, Bilder und Videos aufnehmen, Speisekarten oder Schilder übersetzen – KI-Brillen wie die Meta Ray-Ban sollen das Reisen revolutionieren. Warum dadurch die Essenz des Reisens verloren geht.
Genuss mit gutem Gewissen: Die Deutsche Weinstraße ist zu einer Pionierin der touristischen Nachhaltigkeit geworden und verbindet jetzt pfälzische Lebenslust mit ökologischer Sensibilität.
Nanu? Kaum einer da, in dieser Gegend, die wie keine andere für Frankreichs Gloire und Savoir-vivre steht. Weinkennern muss man nichts über das Médoc erzählen – aber allen, die reif für Ruhe sind.
Die Deindustrialisierung brach der Stadt fast das Genick, doch dann erlebte sie eine wundersame Wiedergeburt. Und heute gilt Nantes als einer der lebenswertesten Orte in Frankreich. Wie ist das zu erklären?
Der Guide Michelin lässt zum ersten Mal seine Sterne über Neuseeland aufgehen – ein sicheres Zeichen für die spektakuläre Entwicklung der kulinarischen Kultur am Ende der Welt.
Durch Höllenschluchten, Zauberwälder und Geisterdörfer: Die Bergwelt zwischen Frankreich und Spanien zeigt sich erstaunlich wild und verlassen. Trotzdem zieht sie nicht nur Pilger magisch an.
Der erste Hochgeschwindigkeitszug Afrikas verbindet die marokkanische Hauptstadt Rabat mit Tanger – und ist nur das sichtbarste Zeichen des Fortschritts in einem Land, das bei aller Zukunftszuversicht seine Wurzeln nicht vergisst.
Die Vorlage eines Passes öffnet oft die Türen von Hotelzimmern, Ferienwohnungen, Mietwagen. Doch Kriminelle warten nur darauf, dass Urlauber ihre Dokumente arglos kopieren lassen oder im Internet hochladen.
Die Drôme provençale war für Madame de Sévigné, die plauderfreudige, scharfsinnige Briefeschreiberin und Chronistin des königlichen Hoflebens, Zufluchtsort und Inspirationsquelle. In diesem Jahr feiert man dort ihren 400. Geburtstag.
Es gibt kaum etwas Schöneres, als in einer fremden Stadt eine schöne Bäckerei zu finden. Hier finden Sie die besten Kuchen, duftendes Brot und die heißesten Öfen zwischen London und Berlin, Mallorca, Lissabon und Wien.
Erst Frankreich, dann Italien, nun Griechenland – die Dreharbeiten für die sechste Staffel der Netflix-Serie „Emily in Paris“ haben begonnen. Eins lässt sich jetzt schon absehen: Die Massen werden Emily wieder hinterherreisen.
Vor 40 Jahren sorgte das Designer-Kollektiv „The Antwerp Six“ für Furore in der Modewelt – und veränderte die belgische Stadt für immer. Jetzt wird das Jubiläum mit viel Extravaganz gefeiert.
Paris, oh, là, là? Von wegen. Die Metropole ist laut und schmutzig. Japanische Touristen erleiden immer wieder einen Schock. Noch gefährlicher ist allerdings eine andere Stadt.
Zwei französische Skiorte gelten vor allem wegen ihrer brutalistischen Architektur als Symbole für die rücksichtslose Erschließung der Berge. Doch jetzt zeigt sich, dass gerade die Umwelt von der kompakten Bauweise profitiert.
Frankreichs kulinarische Hauptstadt ist unbestritten Lyon. Und die Stadt unternimmt alles, um sich vom übermenschlichen Erbe eines Paul Bocuse zu emanzipieren – ob das gelingt?
Ein Getränk, erfunden von den Engländern, perfektioniert von französischen Familien, die deutsche Namen tragen. Was hat es mit der prickelnden Provinzialität in Reims auf sich?
Bei Jugendstil denkt fast jeder an Prag, Wien und Paris – und vergisst Riga. Ein Spaziergang durch eine Stadt, deren architektonische Opulenz verzaubert.
Im Schatten des Mont Ventoux in der Provence wachsen nicht nur herrliche Weine, sondern auch Sehnsüchte nach dem Glück im Süden: auf den Spuren einer deutschen Winzerin jenseits der Klischees.
„Falls es einen spontan danach verlangt“ – in der Bretagne und der Normandie gibt es Austern-Automaten für alle, die zur Unzeit dieses Grundbedürfnis verspüren.
Wer in Paris schwimmen möchte, muss dafür wirklich nicht in die Seine steigen: Das Glück des Augenblicks in einem blau gekachelten Becken gibt es für drei Euro ebenso wie für 230 Euro – und einen kleinen Ausschnitt Pariser Alltagslebens gratis dazu.
Als „Stalingrad-sur-Mer“ wurde Le Havre an der Mündung der Seine lange verspottet. Doch das hat sich radikal geändert – dank des neuen Selbstbewusstseins einer Stadt, die sich ihrer schmerzhaften Vergangenheit stellt.
Die olympischen Spiele waren ein Weckruf für Saint-Denis und für Besucher Anlass, schöne Seiten der Vorstadt zu entdecken. Da geht noch mehr.
Das Markgräflerland im äußersten Südwesten Deutschlands hat alle Schrecken der Geschichte erlebt und die richtigen Lehren daraus gezogen. Jetzt können wir in diesem Dreiländereck lernen, was gute Nachbarschaft ist.
Warum lieben die Menschen Fahrten in Horrorfahrstühlen und Paraden von Comicfiguren – und geben dafür unfassbar viel Geld aus? Unser Autor reist mit seiner Familie ins Disneyland bei Paris und entdeckt eine Welt, von der er vorher nichts geahnt hat.
Das stille Städtchen Luxeuil-les-Bains in der Franche-Comté ist eine wahre Wunderkammer und hütet Frankreichs schönste archäologische Schätze aus der Merowinger-Zeit.
Früher versteckten sich Schmuggler in den Felshöhlen, heute klettern Wanderer über das bizarre rosafarbene Gestein. Zwei Frauen unterwegs auf dem Zöllnerpfad entlang der bretonischen Küste.
Die vollkommene Harmonie von Geschichte, Gegenwart und Genuss: Auf der Route des Glücks durch das Burgund kommt man Frankreichs Seelengrund ganz nah – und will am liebsten nie wieder weg.
Eine Radtour von Nantes zum Mont Saint-Michel bietet auch für Jugendliche reichlich Abwechslung und führt Eltern nicht an ihre körperlichen Grenzen. Der Bretagne kommt man auf diese Weise ungewöhnlich nahe.
In Nohant im Herzen Frankreichs, auf dem Landgut seiner Freundin George Sand, verbrachte Frédéric Chopin seine glücklichste Zeit. Dort kann man seine Musik in der weiten Landschaft des Berry erleben, wo sie auch entstand.
Zwei Monate vor dem geplanten Start lassen sich angeblich die günstigsten Flüge buchen. Aber es bleiben Risiken und Ärgernisse.
Franzosen genießen mit allen Sinnen, auch beim Picknick. Und am Ende bleibt kein Krümel zurück im Gras.
Einiges Europa? Von wegen. Die Gebühren für die Straßennutzung sind ein Dickicht mit bizarren Auswüchsen. Auch 2025 bleiben Autoreisen deshalb eine logistische Herausforderung, wie zwei Beispiele zeigen.
Für die Wettbewerbe eines Museums tauchten die Brüder Séeberger das Paris der Belle Époque in heiteres Licht. Eine Ausstellung in Amsterdam.
Die unabhängige Umweltorganisation Mountain Riders zertifiziert mit dem „Flocon Vert“ nachhaltige französische Skiorte. Über ein Vorbild, auch für andere Alpenländer.
Die Franzosen sind mittlerweile drittgrößter Kaviarproduzent der Welt – ein Besuch in den Zuchtfarmen rund um Bordeaux.
In Carpentras fanden die Juden im Mittelalter Zuflucht beim Papst. Noch heute lassen sich die jüdischen Spuren in der provenzalischen Stadt verfolgen – nicht nur in der ältesten Synagoge des Landes.
Vor 100 Jahren wurde der Surrealismus in Belgien geboren. Jetzt feiert die Wallonie mit drei großen Ausstellungen das Jubiläum einer Kunst, die keine sein wollte.