FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Reformierter Zukunftsvertrag :
Stetig steigender Finanzbedarf

Von
Gerald Wagner
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Sie hat ihren Beitrag geleistet, aber tun das auch die Länder? Wissenschaftsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP)
Sie hat ihren Beitrag geleistet, aber tun das auch die Länder? Wissenschaftsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP)dpa

Der reformierte Zukunftsvertrag beschert den Hochschulen rund zwanzig Milliarden Euro zusätzlich. Wie lange wird das reichen?

Vergangene Woche hat die Gemeinsame Wissen schaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) be­schlossen, die finanziellen Mittel des „Zukunftsvertrages Studium und Lehre stärken“ zu dynamisieren. Die Gelder für das Nachfolgeprogramm des Hochschulpaktes von 2007 sollen kommendes Jahr um drei Prozent steigen, 2024 dann sogar einmalig um 5,9 Prozent, um 1,5 in Jahr 2025 und schließlich wiederum um 3 Prozent jährlich bis 2027. Insgesamt sollen die Hochschulen fast 21 Milliarden Euro zusätzliche Mittel erhalten, um die Qualität von Studium und Lehre zu sichern und die mit dem Hochschulpakt erreichten Studienkapazitäten zu erhalten. Mehr Geld gibt es auch für die Exzellenzstrategie: Von 2026 an soll die Zahl der geförderten Exzellenzcluster von aktuell 57 auf dann bis zu 70 steigen. Das „Rennen“ um neue Exzellenzuniversitäten sei mit dem heutigen Beschluss eröffnet. Damit hätten auch neue Antragsteller und Universitäten bessere Chancen auf den begehrten Titel, die bisher nicht gefördert wurden.

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