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Medienschau : Allianz verfehlt Erwartungen

  • Aktualisiert am

Telecom Italia tief in roten Zahlen, Prudential mit Gewinnzuwachs, RBS in der Verlustzone, New York will Hypotheken-Vergleich der Bank of America anfechten, First Solar kappt Jahresprognose, China-Boom für General Motors vorbei, Kreise - China Everbright Bank verschiebt Milliarden-Börsengang, Italiens Industrieproduktion enttäuscht, Spanien: Industrieproduktion gesunken, Händler - Japan hat erneut am Devisenmarkt interveniert, Indonesiens Wirtschaftswachstum legt zu, griechisches Parlament verabschiedet Bündel von Reformgesetzen

          9 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Allianz verfehlt Erwartungen - Gewinnprognose bekräftigt

          Europas größter Versicherungskonzern Allianz hat den Gewinn im zweiten Quartal trotz Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen annähernd stabil gehalten. Mit 1,07 (Vorjahr: 1,16) Milliarden Euro verfehlte das Nettoergebnis aber die Schätzungen der von Reuters befragten Analysten. Die Umschuldung Griechenlands belastete den Münchener Konzern allein mit 326 Millionen Euro. Vorstandschef Michael Diekmann bekräftigte aber das Ziel, 2011 auf einen operativen Gewinn von rund acht Milliarden Euro - mit einer Schwankungsbreite von einer halben Milliarde nach oben und unten - zu kommen. Nach den ersten sechs Monaten lag das operative Ergebnis bei knapp vier Milliarden. (Reuters)

          Telecom Italia rutscht wegen Abschreibungen tief in die roten Zahlen

          Der italienische Telekomkonzern Telecom Italia hat wegen hoher Abschreibungen im ersten Halbjahr einen milliardenschweren Verlust verbucht. Unter dem Strich betrug der Verlust für die ersten sechs Monate 2,01 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Im Ergebnis enthalten seien 3,18 Milliarden Euro Abschreibungen auf Beteiligungen des Mutterkonzerns. Den Ausblick behielt das Unternehmen jedoch bei. Die Dividendenausschüttung sei nicht gefährdet. Beim Umsatz konnten die Italiener im ersten Halbjahr mit 14,5 Milliarden Euro zehn Prozent mehr erlösen als im Vorjahr. Das Wachstum kam vor allem durch die erstmalige Einbeziehung der argentinischen Geschäftseinheit der Mailänder. Organisch seien die Umsätze um rund ein Prozent gewachsen. Operativ verdiente das Unternehmen vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) 5,98 Milliarden Euro, rund vier Prozent mehr als zuvor. Auch hier spielte die Einbeziehung der Argentinien-Sparte die Hauptrolle beim Zuwachs. Organisch wäre das Ergebnis um zwei Prozent schwächer ausgefallen als im Vorjahr. (dpa-AFX)

          Versicherer Prudential mit Gewinnzuwachs

          Der britische Lebensversicherer Prudential hat dank eines starken Asien-Geschäfts seinen Gewinn im ersten Halbjahr kräftig gesteigert. Operativ verdiente das Unternehmen nach eigenen Angaben vom Freitag mit 1,06 Milliarden Pfund (1,22 Milliarden Euro) ein Viertel mehr als vor einem Jahr. Unter dem Strich blieben 861 Millionen Pfund übrig, fast doppelt so viel wie in den ersten sechs Monaten 2010. Das Neugeschäft - gemessen an der Kenngröße Annualized Premium Equivalent (APE) - legte um 10 Prozent zu. Der Konzern kündigte an, die Halbjahresdividende um 20 Prozent auf 7,95 Pence zu erhöhen. (dpa-AFX)

          Royal Bank of Scotland rutscht im 2. Quartal in die Verlustzone

          Die Royal Bank of Scotland Group plc (RBS) ist im zweiten Quartal bei etwas geringeren Einnahmen und wegen Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen in die Verlustzone gerutscht. Wie die britische Großbank am Freitag mitteilte, summiert sich der Nettoverlust auf 897 Millionen Pfund. Im Vorjahr hatte das immer noch in Staatsbesitz befindliche Institut einen Gewinn von 257 Millionen Pfund ausgewiesen. Abschreibungen auf Griechenland-Bonds schlugen aber nun mit 733 Millionen Pfund ins Kontor. Die Gesamteinnahmen sanken um 5 Prozent auf 7,77 Milliarden Pfund. Operativ (core) konnten die Briten ihren Gewinn aber etwas steigern auf 1,68 (1,57) Milliarden Pfund. (Dow Jones Newswires)

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