Wie sich Brüssel auf den nächsten US-Präsidenten vorbereitet
Die Amerikaner haben gewählt. Die Ampelkoalition sucht nach einem Ausweg aus der Krise. Und in Oberammergau wird der Regisseur für die Passionsspiele 2030 bestimmt. Der F.A.Z. Newsletter
Zuletzt hinein in die Passionsspielfalle: Oberammergau zeigt „Romeo und Julia“ – und der Text steht nicht immer bei Shakespeare.
Die Amerikaner haben gewählt. Die Ampelkoalition sucht nach einem Ausweg aus der Krise. Und in Oberammergau wird der Regisseur für die Passionsspiele 2030 bestimmt. Der F.A.Z. Newsletter
Kommando zurück: Christian Stückl und Abdullah Kenen Karaca können sich nun doch vorstellen, die nächsten Passionsspiele gemeinsam zu inszenieren.
Der Gemeinderat ruft zu Bewerbungen auf: Für Christian Stückl ist klar, wer 2030 die weltberühmten Passionsspiel in Oberammergau leiten soll. Doch es gibt Konkurrenz.
Mangels Besuchernachfrage hat der Festspielort Oberammergau die traditionelle Sommerinszenierung abgesagt. Es wäre eine Uraufführung über einen bayerischen Robin Hood gewesen.
Keine leichte Kost, um ein Massenpublikum anzulocken: Hausherr Christian Stückl inszeniert am Passionstheater Oberammergau Shakespeares „Julius Caesar“. Die Verweise auf aktuelle Figuren der Zeitgeschichte sind überdeutlich.
Christian Stückl will die Zwischenspielzeit bis zu den nächsten Passionsfestspielen mit Shakespeare füllen. Zumindest in diesem Jahr. Was seine eigene Zukunft angeht, herrscht noch Unsicherheit.
Garmisch-Partenkirchen einmal ganz anders: Eine Ausstellung im Museum das Landkreises vergleicht bayerische und chinesische Hinterglasmalerei.
Passionsspiele in Oberammergau +++ Scholz besichtigt Gas-Turbine +++ Krieg in der Ukraine +++ Realschulen
Die israelische Kunsthistorikerin Galit Noga-Banai hat mit einer Freundin die Oberammergauer Passionsspiele besucht. Dies ist ihr Bericht.
Die weltberühmten Passionsspiele sind nach Corona-Zwangspause zurück: Christian Stückl gelingt ein Heimspielerfolg, ohne Maskenpflicht und mit Promi-Auftrieb.
Christian Stückl hat in seiner Oberammergau sehr früh die enge Verwandtschaft zwischen Katholizismus und Theater erkannt. Nun leitet er die Passionsfestspiele
Gabi Daisenberger schneidet dort Haare, wo viele eineinhalb Jahre lang nicht zum Friseur dürfen: in Oberammergau. Dort spielt das halbe Dorf bei den Passionsspielen mit – für sie gilt der Haar- und Barterlass.
Noch vor 30 Jahren durfte bei den Passionsspielen in Oberammergau nur mitspielen, wer katholisch ist. In diesem Jahr spielt erstmals ein Muslim eine Hauptrolle – den Judas. Was heißt das für den kleinen Ort in Oberbayern?
Hier rollt gleich ein Kopf, dort hält man am Seil zusammen: Auf den Spuren der Lüftlmaler in Mittenwald und Oberammergau.
Die Pest machte Oberammergau einst zum Ort der Passionsspiele. Heute sind sie ein Millionengeschäft. Aber ob sie diesen Mai wieder stattfinden können, ist ungewiss. Ein Treffen mit Christian Stückl, dem Regisseur.
Oberammergau spielt seit 1680 alle zehn Jahre die Passion Christi nach. 2020 fällt die Aufführung aus. Für Regisseur Christian Stückl ist das kein Grund zu verzagen. Ein Gespräch über Ostern, Jesus und die Corona-Krise.
Alle zehn Jahre finden in Oberammergau die Passionsfestspiele statt – eine hervorragende Kulisse für unsere Modestrecke. Die Spiele mussten abgesagt werden. Fotografiert haben wir trotzdem.
In Oberammergau plant man traditionell langfristig: Die nächsten Passionsspiele, die im Mai hätten Premiere feiern sollen, werden in zwei Jahren stattfinden. Seit 1633 sind sie erst zwei Mal ausgefallen.
Wenn er sie vor der Pest verschone, versprachen die Oberammergauer 1633 dem Herrgott, wollten sie zum Dank alle zehn Jahre die Leidensgeschichte Christi aufführen. Ausgerechnet eine neue Epidemie gefährdet nun die Aufführung, die Proben sind vorerst ausgesetzt.
Wie viel Engel lässt sich als Laie in zwei Tagen aus einem Holzklötzchen heraus schnitzen? Ein Selbstversuch.
Rütli-Schwur ohne Kuhglockenidyll: Friedrich Schillers „Wilhelm Tell“ feiert bei den Passionsspielen in Oberammergau eine Premiere mit Licht und Schatten.
Frech, derb und dynamisch: Der junge Regisseur Abdullah Kenan Karaca inszeniert Wilhelmine von Hillerns unverwüstliche „Geierwally“ auf der Freilichtbühne in Oberammergau.
Rolf Justen widmet sich ganzjährig dem Weihnachtsfest. Der Mann aus Mayen in der Eifel schnitzt rund 20 Krippen im Jahr und spendet viel vom Verkaufserlös.
Freilufttheater im Autokino und in Oberammergau: Eine Theaterautofahrt zu René Polleschs neuestem Weltjugendfestspiel und Henrik Ibsens fast schon ganz vergessenem Stück „Kaiser und Galiläer“ führt von lebendigen Anschlussfehlern bis zum mystischen Fanatismus - zwei Saisonhöhepunkte.
Viel Wirbel im Traditionstheater: Als erster Muslim wird Abdullah Kenan Karaca Spielleiter bei den Passionsspielen in Oberammergau. Dort inszeniert er jetzt schon mal Shakespeares „Romeo und Julia“.
So sieht Jugendherberge 2.0 aus: Nach seinem aufwendigen Umbau ist das Gästehaus am Alpenrand auch für Familien und Individualreisende interessant geworden. Denn es hat allen Muff verloren.
Die Haare von Soldaten müssen kurz geschnitten sein, so sieht es der sogenannte Haar- und Barterlass vor. Ein langhaariger Soldat wollte das nicht akzeptieren. Und scheiterte jetzt mit seiner Klage am Bundesverwaltungsgericht.
Bei Plasberg ging es um die Frage, zu welchem Preis eine große Koalition zu haben ist - und wie viel Luft zum Atmen die Opposition dabei noch hätte.
Es geht auch zeitgenössisch: Die Erweiterung der Holzschnitzschule in Oberammergau zeigt, dass sich das Bauen nicht auf den Landhausstil beschränken muss.
Vielleicht kann man diese schwierige Rolle nur so spielen: stolz, starr, still, unantastbar, in sich oder allenfalls noch zum Firmament gekehrt, während sich
Eher durchwachsen: Die Herbstauktionen bei Van Ham in Köln sehen einige empfindliche Rückgänge. Bei der Alten Kunst überrascht eine Rötelzeichnung.
Monatelang standen sie bei den Passionsspielen auf der Bühne: Nun müssen elf Heimkinder den Großteil ihrer Gage an die Stadt München abgeben. Das Gesetz will es so, sagt die Stadt.