Hinter Mauern von der Welt vergessen
In einer bewegenden Ausstellung zeigt Louis von Adelsheim in Santiago de Chile das unwürdige Leben von Häftlingen. Das Gefühl der Enge und Angst lässt einen als Gast nicht mehr los.
Vermutlich ist die deutsche Vereinigung ein asymptotischer Prozess: Sie kommt nie an ihr Ende. So wie unsere Nazi-Vergangenheit wird auch die DDR-Geschichte eine Vergangenheit sein, die nie ganz und endgültig vergeht. Das ist kein Grund für Wut und Empörung, jedenfalls dann nicht, wenn es immer wieder kleinere oder hoffentlich größere Fortschritte gibt.
In einer bewegenden Ausstellung zeigt Louis von Adelsheim in Santiago de Chile das unwürdige Leben von Häftlingen. Das Gefühl der Enge und Angst lässt einen als Gast nicht mehr los.
Vor 75 Jahren zerstörte die Royal Air Force die Möhnetalsperre. In der meterhohen Flutwelle kamen Hunderte Zivilisten ums Leben. Zeugen erinnern sich noch genau an den Tag, als die Mauer brach.
Der Journalist Tobias Prüwer hat ein Buch über Mauern geschrieben. Während physische Grenzen abnähmen, gäbe es immer mehr unsichtbare Trennungslinien. Ein Gespräch über Angst, Abschottung und Horst Seehofer.
Der Bau einer Mauer zu Mexiko war eines der zentralen Wahlkampfversprechen Donald Trumps. Durch den Streit um die Finanzierung verzögert sich das Vorhaben. Nun soll das Militär die Grenze bewachen.
Donald Trump inszeniert sich im Kampf gegen die Drogenkrise als knallharter Präsident. Dabei hat er wenig Neues zu bieten.
Der Schriftsteller Uwe Tellkamp rührt an viele wunde Punkte. Erstaunlich sind nicht seine Verzeichnungen, sondern die Lust daran, das Konservative als Beweggrund einer neuen deutschen Teilung zu beschwören.
Die Spekulationen um eine Ehekrise bei den Trumps bekommen neues Futter, Kristina Schröder erwartet eine Tochter, und Gina Lollobrigida erhält eine Stern auf dem Walk of Fame – der Smalltalk.
Die Mauer ist mittlerweile länger weg, als sie gestanden hat. Aber wurde sie wirklich aus Versehen geöffnet? Hat sich Günter Schabowski in der berühmten Pressekonferenz wirklich versprochen? Ein Rückblick
Heute sind die Überreste der Mauer eine beliebte Touristenattraktion. Damals bestimmte sie jedoch über 28 Jahre das Leben tausender Menschen und war ein Zeichen zweier unvereinbarer Systeme. Ein Gastbeitrag.
Dieser Tag der Einheit ist anders. Zwei Wochen nach der Bundestagswahl sieht Bundespräsident Steinmeier Fragen, Sorgen und Verunsicherung. „Abhaken und weiter so“ dürfe es nicht geben. Damit meint er auch die Flüchtlingspolitik.
Der amerikanische Präsident will nicht, dass die Grenzpolizisten in ständiger Lebensgefahr schweben – und einen Faustkampf mit Putin will er auch vermeiden, sagt er.
Eine bitterscharfe Satire verlegt den Nahost-Konflikt aufs Fußballfeld: „Der 90-Minuten-Krieg“ zeigt, dass das die Dinge auch nicht wesentlich vereinfachen würde.
Ein Mensch blickt auf sein Leben zurück. An welcher Stelle steht er? Die Wendezeit scheint auf und Hölderlin. Am Ende aber richtet er den Blick in die Zukunft – mit einem lange nachwirkenden Wortspiel.
Bei ihrem Kurzbesuch in Argentinien und Mexiko wird Angela Merkel überall gefeiert. Dabei gab es durchaus schwierige Themen zu besprechen.
Dimitrij Ovtcharov nimmt es bei der WM in Düsseldorf mit den Chinesen auf, er will seinen ersten außereuropäischen Titel gewinnen. Obwohl die Gelegenheit günstig scheint, gibt es doch Zweifel.
Am 28. Mai versteigert Phillips in Hongkong unter dem Titel „Wahrhol in China“ zahlreiche Fotografien des Pop-Art-Künstlers, die dieser während seiner Asienreise schoss.
Die Dresdner Sinfoniker haben Sinn für Politik und Symbolik. Sie wollen musizierend gegen die von Donald Trump geplante Zementgrenze zu Mexiko protestieren. Doch werden sie einreisen können?
Die Stadt Königstein will bei der Sanierung der Burgruine Rücksicht auf den Bewuchs nehmen. Dafür wird nun ein Burgpflegewerk erstellt.
Die Art Paris Art Fair bleibt im Mittelfeld stark. Afrika ist zu Gast auf der Frühjahrsmesse, auf der es noch viel Neues zu entdecken gibt.
Ausgerechnet Präsident Ronald Reagan prägte am 12. Juni 1987 vor dem Brandenburger Tor jene (oft zitierten) Worte: „Herr Gorbatschow, öffnen Sie dieses Tor! Herr Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer nieder!“ Und: „Die Mauer wird der Freiheit nicht standhalten.“
Der neue amerikanische Präsident hat ein großes Infrastrukturprogramm angekündigt. Nicht nur das macht die Führung des größten deutschen Baukonzerns zuversichtlich.
Sergio Perez bewahrt seine Haltung. Totilas sorgt für Ärger. Und Paul Schockemöhle will das nicht verstehen.
Vor einem Wahllokal für Migranten in Halle steht eine Mauer. Rechtsextreme brüsten sich, sie gebaut zu haben – die Staatsanwaltschaft stellt dennoch bald das Verfahren ein. Warum wird die Tat nicht weiter verfolgt?
Zwischen Berlin und Ankara kriselt es. Selbst deutsche Staatsbürger werden in der Türkei festgehalten. So hat Merkel bei ihrem Treffen mit Erdogan viel zu besprechen.
Während der Streit zwischen Trump und Mexiko eskaliert, ist der neue Präsident in anderen lateinamerikanischen Ländern durchaus beliebt. Die Gründe dafür sind beunruhigend.
Noch hält sich der Science-Fiction-Film „Passengers“ an der Spitze der deutschen Kinocharts, der neue Abenteuerfilm „The Great Wall“ ist ihm jedoch auf den Fersen. In Amerika führt weiterhin das Drama „Hidden Figures“.
Zum Glück kann Trump dem Fußball nicht viel abgewinnen: Jürgen Klinsmann verliert mit der amerikanischen Mannschaft ein politisch aufgeladenes WM-Qualifikationsspiel gegen den südlichen Nachbarn.
Für die einen ist es ein „Gotteswerkzeug“, für die anderen der vermessene Versuch, „Gott zu spielen“: das genomchirurgische Verfahren CRISPR-Cas9. Eine Haltung des „Alles oder nichts“ ist den neuen Möglichkeiten nicht angemessen. Abzuwägen sind Chancen und Risiken.
Flüchtlinge sollen künftig durch eine Mauer in Calais daran gehindert werden, über den Tunnel von Frankreich nach England zu fliehen. Der Plan stößt auf viel Kritik, der britische Minister für Migration hält daran fest.
Die EU hat geholfen, das fragile Gebilde Großbritannien friedlich zusammenzuhalten. Nun droht der Brexit alte Konflikte in Nordirland aufflammen zu lassen.
Das Foto traf mich wie ein Abpraller. Henri Cartier-Bresson hat es in Leningrad geschossen, im Mai 1973. Es zeigt die Mauer des wichtigsten politischen Gefängnisses des zaristischen Russlands. Und einen Mann wie eine Rakete.
Vertreter des deutschen Kunst- und Auktionshandels halten die Novelle des Kulturgutschutzes für eine Katastrophe. Das hat auch einige deutsche Sammler kirre gemacht. Wer aber sind die Profiteure dieser Kampagne? Eine Ortsbesichtigung in London
Zwischen den Sportverbänden und ihren Sportlern ist in Zeiten immer neuer Doping- und Korruptionsskandale eine tiefe Distanz entstanden. Mutige Athleten werden klagefreudiger. Das verdient Applaus.
Offensiv und mit Eigeninitiative soll bei der Eintracht der Erfolg gesucht werden. Der Trainer ist von den Neuzugängen angetan – besonders von Huszti.
In Jordanien leben 80.000 Syrer in dem gigantischen Flüchtlingslager Zaatari. Sie haben etwas im Blut, das den Einheimischen fehlt: Geschäftssinn, Eigeninitiative – und den unbedingten Willen, aus der Lage das Beste zu machen.
Der Präsident des EU-Parlaments Martin Schulz hat angesichts der Debatte an der österreichisch-slowenischen Grenze vor Grenzschließungen gewarnt. Derweil haben weitere Tausende Flüchtlinge die deutsch-österreichische Grenze bei Passau erreicht. Die Notunterkünfte sind überfüllt.