Wittershagens Wochenschau : Brücken statt Mauern

Sergio Perez bewahrt seine Haltung. Totilas sorgt für Ärger. Und Paul Schockemöhle will das nicht verstehen.
Chapeau: Ein Sportler sagt, was er denkt - eigentlich ist dies nichts Besonderes. Aber in einer Zeit, in der Pressestellen immer mehr Aussagen regulieren und stromlinienförmig schreiben, in der Sponsoreninteressen berücksichtigt werden müssen und niemand verprellt werden darf, ist es erwähnenswert, wenn ein Mexikaner im Dienste eines indisch-britischen Formel-1-Rennstalls seine Stimme erhebt, um gegen den amerikanischen Präsidenten Donald Trump und dessen Vorhaben zu protestieren: „#BridgesNotWalls“ heißt der Tweet, mit dem Sergio Perez und die Organisatoren des mexikanischen Grand Prix nun an die Öffentlichkeit gegangen sind, um ein Zeichen gegen den geplanten Bau einer Mauer zu setzen.
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