Für uns wird es anders
Sollte die Hoffnung der Menschheit in einer Fehlerkultur liegen, die gut informiert ins Leere läuft? Beim Philosophicum Lech wird mit harten Bandagen um Wege aus der Polykrise gerungen.
Fünf Tage lang ist Frankfurt die Welthauptstadt des Buches. Nicht nur auf dem Messegelände, sondern auch in der Innenstadt gibt es Literatur für jeden. Ein Überblick von „Open Books“ bis Publikums-Wochenende.
Sollte die Hoffnung der Menschheit in einer Fehlerkultur liegen, die gut informiert ins Leere läuft? Beim Philosophicum Lech wird mit harten Bandagen um Wege aus der Polykrise gerungen.
Richard David Precht und Harald Welzer beklagten in ihrem Buch „Die vierte Gewalt“, dass über den Ukrainekrieg in den deutschen „Leitmedien“ zu einseitig berichtet würde. Jetzt will Welzer die fehlenden empirischen Belege nachliefern.
Bürgergeld +++ Die deutsche Narbe +++ Viktor Jerofejew +++ Garnisonkirche +++ Denkfarbik Republik 21
In der Debatte über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verwandeln Publizisten wie Harald Welzer und Jakob Augstein die Täter- in eine Opferperspektive, vor laufender Kamera. Ein Gastbeitrag.
Richard David Precht gibt Artikel falsch wieder und fordert die Degradierung von Journalisten, die ihn kritisieren. Zeit, über die Größe des Egos nachzudenken.
Der Auftritt von Richard David Precht und Harald Welzer wirkt wie ein Experiment, das testen soll, wie empfänglich die von ihnen so genannten Qualitätsmedien für Empörung sind.
Dem ukrainischen Botschafter Andrij Melnyk begegnete der Sozialpsychologe Harald Welzer im Fernsehen mit Herablassung. Jetzt nutzt er das eigene Magazin „Futurzwei“ zur Selbstverklärung.
Auf deutschsprachigen Telegram-Kanälen dichtet die russische Propaganda Mitgliedern der Bundesregierung Nazi-Vorfahren an. Sie nimmt damit ein populäres Selbstbild der heutigen Deutschen auf, auf das sich auch Harald Welzer bei „Anne Will“ berief.
In seiner Ansprache zum 8. Mai erinnert Bundeskanzler Olaf Scholz an die „zentrale Lehre“ des „nie wieder“. Bei Anne Will scheitert man nun an der Frage, was es dafür zu tun gilt.
Wer will ich gewesen sein? Der Soziologe Harald Welzer schreibt über seinen Herzinfarkt, die Bedrohung durch den Kapitalismus – und die Erkenntnis, dass das Leben endlich ist. Really?
Dafür braucht es seismographische Aufmerksamkeit: Wie spiegelt sich die Klimakrise in der Kunst? Ein Festival in der Berliner Volksbühne leistet Pionierarbeit.
Die Hilflosigkeit in der Corona-Politik und im Impfmanagement zeigt: Wir sind schon lange nicht mehr da, wo wir uns selbst so gerne sehen – ganz vorne. Das kratzt am Selbstbild der Deutschen. Ein Gastbeitrag.
In der Ausstellung „Von Luther zu Twitter“ erörtert das Deutsche Historische Museum in Berlin den Medienwandel in Geschichte und Gegenwart. Dabei ist der einfallslose Titel Programm.
Wir leben in einer Zeit kontrafaktischer Verbote. Was ist von dem Gemeinplatz zu halten, dieses oder jenes klassische Werk hätte heute nie und nimmer publiziert werden können?
Ist irgendwo die Vorstellung eines besseren Lebens in Sicht, die Utopie einer schöneren Welt? Fragen an den Soziologen und Zukunftsdenker Harald Welzer.
Der Holocaust kann sich jederzeit wiederholen, sagt Harald Welzer. Im Gespräch warnt der Soziologe vor Gedenkformeln, Vergleichsverboten – und leerem Pathos.
Wir kaufen ständig mehr – und werden alles ebenso schnell wieder los. Unser Gebrauchtes bleibt auf Momox und Ebay in einem Kreislauf. Was bedeutet uns heute eigentlich Besitz?
Verzicht ist so hip wie nie zuvor. Immer mehr Menschen verweigern den Konsum – ein Lebensstil, der durch eine Entrümpelung der eigenen vier Wände und eine radikale Form des Konsumverzichts geprägt ist.
Lange wurde über die Grenzen des Wachstums diskutiert. Die Transition-Bewegung will dem Wachstum mit eigenen Ideen Grenzen setzen. Jeder auf seine Art, jeder im Kleinen. Ohne Genügsamkeit geht das nicht. Aber auch nicht ohne Spaß.
Bei der Bundestagswahl ging es nicht um das bedingungslose Grundeinkommen. Schade. Denn es ist weder „rechts“ noch „links“. Eine Besinnung auf seine Vordenker zeigt, warum es nützlich ist.
Ein schwarzer Raum. In der Mitte, akkurat aufgereiht, fünf durch Podeste erhöhte Plexiglasboxen, an deren Decken einsame Neonröhren für kaltes, blassblaues ...
Die 30.000 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Andernach machen seit einiger Zeit eine erstaunliche Erfahrung. Ihre Stadt ist „essbar“ geworden. Der neue Wert der freien Flächen erzeugt auch einen anderen Umgang mit ihnen.
Leben, Denken, Welt: Neue Romane, unter anderem von Ernst-Wilhelm Händler, Lisa Kränzler und David Wagner; neue Sachbücher, etwa von Nassim Nicholas Taleb, Harald Welzer und John Lanchester in Rezensionen aus der F.A.Z.-Literaturbeilage zur Leipziger Buchmesse.
Der Kapitalismus führt zur Erstarrung des Denkens: Harald Welzer kennt das Glück des Verzichts und den Weg zu einem besseren Leben.
Die Generation der Zeitzeugen stirbt. Mit ihrem Verschwinden, das ist jetzt schon klar, wird sich die Erinnerungskultur verändern.
Das Deutsche Historische Museum in Berlin wird fünfundzwanzig Jahre alt. Mit Festreden, Podiumsdiskussionen und zwei neuen Kunstausstellungen feiert das Museum im Zeughaus seinen Geburtstag.
Der linke Denker lässt nichts Deterministisches gelten und liebt die poetische Abrissbirne: Der Soziologe und Schriftsteller Klaus Theweleit wird siebzig.
Soziale Option statt erhobenem Zeigefinger: Harald Welzer und Dana Gieseke stellen in Berlin ihre Stiftung „FuturZwei“ vor. Mit Charme und Köpfchen ermutigen sie zu nachhaltigem Leben.
Wenn zehn deutsche Intellektuelle Chancen und Blockaden europäischer Demokratie in der Krise bedenken, sind sie sich oft einig - aber nicht beruhigt.
Eine Art Kursbuch für ökologisches Umdenken: Christiane Paul hat Gespräche mit Fachleuten geführt, die den Umweltschutz als Prüfung von Argument und Gegenargument angehen.