Welzer und „Die Vierte Gewalt“ :
Wie der Dritte Weltkrieg totgeschwiegen wurde

Harald Staun
Ein Kommentar von Harald Staun
Lesezeit: 3 Min.
Harald Welzer (l.) und Richard David Precht im Oktober auf einer Bühne des Literaturfestivals lit.Cologne
Richard David Precht und Harald Welzer beklagten in ihrem Buch „Die vierte Gewalt“, dass über den Ukrainekrieg in den deutschen „Leitmedien“ zu einseitig berichtet würde. Jetzt will Welzer die fehlenden empirischen Belege nachliefern.

Als die Autoren Richard David Precht und Harald Welzer im vergangenen Herbst ihr Buch „Die vierte Gewalt“ veröffentlichten, in dem sie beklagten, dass über den Ukrainekrieg in den deutschen „Leitmedien“ zu einseitig berichtet werde, wurde nicht nur das Fehlen empirischer Belege für ihre These bemängelt; dies aber auch. „Nicht zu Unrecht“, räumt Welzer nun in einem Beitrag für die Zeitschrift „Neue Rundschau“ ein und verkündet: Der Beleg „kann nun nachge­liefert werden“. (Die Studie ist hier gratis abrufbar.)

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