Schau zur Mediengeschichte : Wegweiser in eine deprimierte Gegenwart

In der Ausstellung „Von Luther zu Twitter“ erörtert das Deutsche Historische Museum in Berlin den Medienwandel in Geschichte und Gegenwart. Dabei ist der einfallslose Titel Programm.
Im Nachdenken über unser kommunikatives Handeln ist es eine der spannendsten Fragen, „wer wir nach dem Internet gewesen sein werden“. Wird man uns verstehen? Wird die digitale Sprache des Internets den technologischen Wandel überdauern? Auf die Vergänglichkeit gegenwärtiger Kommunikationsformen macht der Soziologe Harald Welzer in seinen Überlegungen zum „Strukturwandel von Öffentlichkeiten“ aufmerksam. Was nach Habermas klingt, hat am Ende nicht so viel mit ihm zu tun. Vielmehr geht es um tiefgreifende Umbrüche der Mediengesellschaft, die Habermas in den sechziger Jahren noch nicht voraussehen konnte.





