65 Jahre Mauerbau : „Haben Sie schon gehört? Westberlin ist zu“

65 Jahre nach dem Mauerbau kämpfen Zeitzeugen gegen eine Verharmlosung der DDR. Eine Frau, die dort im Gefängnis saß, fürchtet heute vor allem zwei Parteien.
Den Bau der Mauer am 13. August 1961 erlebte Renate Werwigk-Schneider wie die meisten Deutschen: aus der Ferne. Sie stand im Garten ihrer Eltern in Teupitz, einem Städtchen in Brandenburg, als der Bauer wie jeden Sonntag eine Kanne Milch vorbeibrachte. „Herr Doktor“, sagte der Bauer zu ihrem Vater, „haben Sie schon gehört? Westberlin ist zu.“
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