Schulverbot für Kinder ohne Impfung
Nachdem im Landkreis Hildesheim mehrere Menschen und ein Säugling an Masern erkrankt sind, will eine Schule 28 Schüler ohne Impfschutz vom Unterricht ausschließen. Das Schulverbot soll mehrere Wochen gelten.
Nachdem im Landkreis Hildesheim mehrere Menschen und ein Säugling an Masern erkrankt sind, will eine Schule 28 Schüler ohne Impfschutz vom Unterricht ausschließen. Das Schulverbot soll mehrere Wochen gelten.
Masern löschen Teile des Immungedächtnisses aus – und machen anfällig für andere Infektionskrankheiten. Dadurch werden Kranke immunologisch gesehen fast so wehrlos wie ein neugeborenes Kind.
Ab März 2020 gilt in Deutschland eine Masern-Impfpflicht. Der Bundestag beschloss das Masernschutzgesetz, wonach Kinder in Kitas, Schulen und der Kindertagespflege gegen die hochansteckende Virusinfektion geimpft sein müssen.
Eigentlich sollten die Masern längst ausgerottet sein, doch noch immer erkranken jedes Jahr Hunderte an ihnen. Deshalb müssen Eltern bald mit Strafen rechnen, wenn sie ihre Kinder nicht vor dem Virus schützen lassen.
Die Deutschen sind zu nachlässig beim Impfen, dabei hätte eine Mehrheit laut Umfragen gar nichts gegen eine Impfpflicht. Regierung und Opposition haben unterschiedliche Ansätze.
Seit die Bundesregierung die Masern-Impfpflicht beschlossen hat, diskutieren Befürworter und Kritiker diese Entscheidung. Zumal ein Impfstoff alleine derzeit kaum zu haben ist.
In der ersten Hälfte dieses Jahres wurden in europäischen Ländern bereits mehr als doppelt so viele Masernfälle registriert wie im Vorjahreszeitraum. Vier Länder verlieren ihren Status als Masern-frei.
Seit einem Jahr grassiert in der Demokratischen Republik Kongo das Ebola-Virus. Es gibt aber noch weitere Probleme. Ein Gespräch mit dem Epidemiologen Seth Berkley.
Die verpflichtende Impfung gilt für Kinder in Schulen, öffentlichen Betreuungseinrichtungen und Asylbewerberheimen. Zudem sollen Rabatte auf rezeptpflichtige Arzneien verboten und Klinikrechnungen weniger streng geprüft werden.
Die Regierung beschließt drei Reformen im Gesundheitswesen: die Impfpflicht, Änderungen im Prüfsystem und ein Rabattverbot für Apotheken. Dafür nutzt Gesundheitsminister Spahn einen Kniff – die EU könnte etwas dagegen haben.
Die Bundesregierung hat die Impfpflicht für Masern beschlossen. Welche Wirkung wird sie haben? Die Erfahrung in anderen Ländern, zeigt vor allem eines: Aufklärung tut not.
Die Bundesregierung bringt das Gesetz von Gesundheitsminister Spahn auf den Weg. Ab März 2020 müssen Kinder in Kitas und Schulen gegen die hoch ansteckende Krankheit geimpft sein – ansonsten drohen Bußgelder.
Anfang Mai wurde bekannt, dass der Bundesgesundheitsminister eine umfassende Impfpflicht plant - nun gibt es einen ersten Gesetzentwurf.
Sollten nur geimpfte Kinder Zugang zu Kitas haben dürfen? In Mainz will eine Einrichtung Kinder ohne entsprechende ärztliche Bescheinigung abweisen. Dabei ist die Lage rechtlich klar geregelt.
Erst vor zwei Tagen sprach sich der Ethikrat gegen einen Zwang zum Impfen gegen Masern aus. Nun melden sich Deutschlands Kinderärzte eindringlich zu Wort.
Viele Eltern und Erwachsene sind nicht geimpft und wollen ihre Kinder nicht impfen lassen. Sie denken, das sei ihre Privatangelegenheit – ist es aber nicht. Das sagt zumindest der Deutsche Ethikrat.
Die Diskussion über die Impfpflicht tobt. Nun ist ein Erwachsener gestorben, nachdem er sich mit Masern angesteckt hatte. Wenige Tage vorher ließ er sich impfen – doch die Infektion ließ sich nicht mehr verhindern.
Es gehe darum, mit einer höheren Impfrate bei den Masern unnötiges Leid zu vermeiden, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Berlin. Die Impfpflicht soll für Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten und Schulen sowie für Mitarbeiter in Krankenhäusern und Arztpraxen gelten.
Die moderne Medizin macht es möglich, Menschen vor Leid zu schützen und Leben zu retten. Wie kann man nur eine Sekunde zögern, seine Kinder impfen zu lassen?
Der Druck auf Impfgegner wächst. Kinderärzte und Kita-Träger unterstützen den Vorstoß der Berliner Koalition, die Masern-Impfungen für Kinder in Kitas und Schulen vorschreiben will.
Hessen diskutiert über die Impf-Pflicht, die von der Berliner Koalition vorgeschlagen wurde. Die Fans der Eintracht kommen mit einem blauen Auge davon. Sie dürfen zum Spiel nach Lissabon fahren. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der FAZ.NET-Hauptwache.
Wegen eines Masern-Ausbruchs hat ein New Yorker Bezirk den Notstand ausgerufen und harte Maßnahmen ergriffen. Nicht geimpfte Kinder wurden von öffentlichen Orten verbannt.
Um eine bundesweite Masernwelle zu verhindern, erwägt die große Koalition eine obligatorische Impfung bei Kindern. Die Grünen halten das für den falschen Ansatz.
Eigentlich sollten die Masern hierzulande bis 2020 ausgerottet werden. Wegen einer drohenden Masernwelle will die große Koalition nun offenbar Eltern zum Handeln zwingen. Auch die FDP unterstützt das Vorhaben. Nicht-Impfen sei „verantwortungslos“.
Nach einem Masernausbruch an einer Schule in Hildesheim greifen die Behörden zu einer drastischen Maßnahme. Ungeimpfte Kinder dürfen die Schule nicht mehr besuchen – zum eigenen Schutz.
Im vergangenen Monat sind in Washington State vermehrt Masern aufgetreten. Im Südwesten des amerikanischen Bundesstaates wird der Ausbruch nun immer schlimmer. Grund dafür sei oft, dass viele Eltern Impfungen ablehnen.
Der hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner (CDU) möchte mit der angekündigten Impfstrategie gegen die Skepsis von Impfgegnern ankämpfen. Das kommt zur rechten Zeit. Ein Kommentar.
Die Zahl der Impfungen in Hessen gegen Masern und Röteln sinkt. Dagegen will Gesundheitsminister Stefan Grüttner nun mit einer Initiative vorgehen.
Die Dokumentation „Eingeimpft“ handelt von Eltern, die der modernen Impfmedizin misstrauen. Dabei geraten Gefühle und Fakten arg durcheinander.
Im vergangenen Jahr zählte das Robert-Koch-Institut deutlich mehr Masernfälle als im Vorjahr, ein Mensch starb an dem Virus. Besonders aus einem Bundesland wurden viele Erkrankungen gemeldet.
Masernimpfung, Notfallkrankenhäuser, Kassenbeiträge: Endlich kümmert sich der CDU-Gesundheitsminister Jens Spahn um Gesundheitspolitik – und übernimmt Positionen der SPD.
20 Jahre lang gab es in Guatemala keinen Masernfall. Dann reiste eine Schülerin zum Austausch nach Deutschland – und kam krank zurück. Ärzte sind alarmiert: „Deutschland darf nicht zum Exporteur von Masern werden.“
Im Vergleich zum Vorjahr hat es in Deutschland im Jahr 2017 dreimal mehr Fälle von Masern gegeben. Am stärksten betroffen ist Nordrhein-Westfalen. Zwar steigen die Impfzahlen – doch noch immer werden viele Kleinkinder nicht ausreichend geschützt.
Jedes 15. Kind in Europa wird nicht rechtzeitig gegen Masern und Röteln geimpft. Die völlige Ausrottung der Masern wird aber nur zu schaffen sein, wenn der Impfstoff jedes Kind erreicht.
Gesundheitspolitiker sind angesichts der Impfmüdigkeit von Eltern alarmiert. Künftig sollen Kitas Fälle von ungeschützten Kindern melden. Kommt es nun zu einer Vakzinationspflicht?
Eine vorhandene Impfung war offenbar nicht ausreichend: Eine 37 Jahre alte Frau ist trotz einer intensivmedizinischen Behandlung in der Uniklinik in Essen verstorben. Es ist der erste Masern-Todesfall in Deutschland in diesem Jahr.