Sicherheit steht im Zentrum der neuen Arktisstrategie
In der neuen Arktisstrategie dreht sich alles um die Sicherheitslage und den geostrategischen Wettbewerb. Die EU will ihre Interessen behaupten.
Soll durch Begriff der „Superintelligenz“ ersetzt werden +++ Demokraten fordern Sonderermittler zu Trumps Epstein-Verbindungen +++ Schweizer Model wirft Trump Vergewaltigung vor +++ alle Neuigkeiten im Liveblog
In der neuen Arktisstrategie dreht sich alles um die Sicherheitslage und den geostrategischen Wettbewerb. Die EU will ihre Interessen behaupten.
In der Arktis nehmen die Spannungen zu. Die Bundeswehr bietet nun ein lesenswertes Handbuch zu der wichtigen Region.
Was es für die geopolitischen Interessen heißt, wenn das ewige Eis im Norden verschwindet: Robert Habeck stellt sein Buch „Arctic Meltdown“ im Gespräch mit Tania Martini am Stand der F.A.Z. auf der Buchmesse vor.
Die Arktis wird zum Machtpoker der Großmächte. Michael Paul hat über das geopolitische Tauziehen im Norden ein lesenswertes Buch verfasst.
Xi Jinping kommt zu Besuch und der US-Präsident sperrt nicht genehme Medien aus. Aber auch intern wird es mit Fed-Chef Kevin Warsh und Energieminister Chris Wright holprig.
Was Trumps Unterschrift unter der Grönland-Vereinbarung wert ist, wird man sehen. Folgen wird die Sache so oder so haben. Nicht alle sind schlecht für Europa.
Dänemark vermeidet jede Geste des Triumphs, hat sich aber bei dem Abkommen über Grönland in vielen Punkten durchgesetzt. Was genau wurde mit den USA vereinbart?
Die Linke greift nach ihrem Wahlsieg in Berlin nach der Macht, in Mecklenburg-Vorpommern kann Manuela Schwesig wohl weiterregieren, und Bundeskanzler Merz will trotz des Misserfolgs seiner CDU auf Reformkurs bleiben. Der F.A.Z. Frühdenker.
Trump feiert seinen Grönland-Deal. China und Russland sollen es nun schwerer haben in der Arktis. Warum hat er den Rivalen dann das Geschenk gemacht, die NATO zu schwächen?
Eine Einigung zwischen den Vereinigten Staaten und Dänemark über Grönland verdeutlichte Washington die Notwendigkeit, mit Partnern zu kooperieren. Das ist eine gute Nachricht.
Die USA, Dänemark und Grönland haben sich auf ein Abkommen über die arktische Insel verständigt. Militärisch ändert es wenig, wirtschaftlich hingegen schon.
Donald Trumps Anspruch auf Grönland wurde zu einer Zerreißprobe für die NATO. Der Präsident hatte in der Vergangenheit mit einigen Aussagen für Aufregung gesorgt.
"Damit geht für die Vereinigten Staaten von Amerika ein Traum in Erfüllung", schrieb US-Präsident Trump auf Truth Social. Die Vereinbarung mit Dänemark und Grönland fällt in eine Zeit wachsender geopolitischer Spannungen in der rohstoffreichen Arktis.
Dänemark und die USA wollen den Streit um die Arktisinsel mit einem Abkommen beenden. Die Vereinbarung sei „gut für die NATO und für Europa“, teilt die dänische Regierung mit.
Die Attacken und Annexionsgelüste des US-Präsidenten haben zumindest ein Gutes: Sie zwingen Europa, seine geopolitischen Interessen selbst wahrzunehmen.
Während Trump droht, investiert Brüssel weitere 200 Millionen Euro in Grönland. Was erhofft sich die EU-Kommission davon?
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bringt viel Geld mit nach Grönland. Sie will der Insel helfen und die Abhängigkeit der EU von China vermindern.
Grönland ist nicht die erste Insel, die die Vereinigten Staaten für sich beanspruchen. Seit 1856 erlaubt ein Gesetz den USA, Inseln unter bestimmten Umständen zum eigenen Staatsgebiet zu erklären. Das Gesetz gilt bis heute.
Abgesehen von Island und Grönland, ist die totale Sonnenfinsternis nirgendwo so gut zu sehen wie in Spanien. Die Vorbereitungen laufen seit Monaten. Droht dennoch Chaos?
Island hat kein eigenes Militär. Es muss weiter auf den Schutz durch die USA vertrauen. Und dennoch: Man rüstet im zivilen Bereich auf und sucht die Nähe zur EU.
Astronomische Zimmerpreise, exklusive Expeditionen zur See und ein Rave von Björk: Ausblick auf die totale Sonnenfinsternis, die auch Island und Grönland am 12. August verdunkeln wird.
Die Türkei spielt eine zentrale Rolle im NATO-Bündnis und hat eine florierende Rüstungsindustrie aufgebaut. Doch Präsident Erdoğan ist kein unproblematischer Partner.
Vor laufenden Kameras zieht der US-Präsident über die Verbündeten her. Hinter verschlossenen Türen sagt er: Wir wollen bei euch bleiben.
Noch können die Europäer sich nicht allein verteidigen. Der Schutzwall im Osten muss schnell entstehen. Auch auf die Kampfkraft der Ukraine kann nicht verzichtet werden.
Rüstungsdeals im Viertelstundentakt und ein US-Präsident, der nur wegen des Gastgebers Erdogan angereist ist. Was passiert beim NATO-Gipfel in Ankara?
Lasst die Grönländer selbst sprechen, fordert die Ausstellung „Grönland Not For Sale“ im Frankfurter Kunstverein. Das ist informativ, aktivistisch und politisch. Die Kunst allerdings kommt recht kurz.
Zwei Gletscher im Nordosten der Insel verlieren deutlich an Stabilität und kalben verstärkt. Eisberge könnten für die Kreuzfahrt- und Frachtschiffe zum Problem werden.
Weniger Möglichkeiten, steigende Kosten, Zweifel an den eigenen Institutionen: Die „westlichen Demokratien“ erleben eine lange nicht gekannte Hilflosigkeit. Europa hat den transatlantischen Partner verloren und damit auch die Selbstverständlichkeit seiner Wertebasis.
Jeff Landry ist in Grönland, um „Freundschaften zu schließen“. Doch aus dänischer Sicht zeigt der Besuch vor allem, dass Trumps Pläne keineswegs vom Tisch sind.
Der dänische König war einige Tage mit der Schlittenpatrouille unterwegs, die Eindringlinge im grönländischen Eis aufspüren soll. Die Bilder, die Frederik danach verbreitete, sehen spaßig aus – doch sie senden eine ernste Botschaft.
Wir erleben einen weltgeschichtlichen Moment: Wenn die USA als nächstes Grönland attackiert, dann steht die NATO vor dem Aus. Ein alarmierendes Gespräch mit US-General a. D. Ben Hodges.
Angemessene Verteidigung gegen menschenverachtende Angriffe ist unter jedem Gesichtspunkt erlaubt und geboten. Aber keine Unmenschlichkeit.
Die USA verhandeln mit Dänemark über weitere Militärbasen auf der Arktisinsel. Doch die Grönländer trauen der Ruhe nicht.
Die militärische Einnahme Grönlands hat der amerikanische Präsident vorerst ausgeschlossen. Doch plant er die verstärkte Präsenz der Streitkräfte.
Europa hat wachsende Probleme bei seiner Verteidigung. Der Ökonom und frühere Präsident des ifo-Institutes hat einen radikalen Vorschlag, um die Europäer zu stärken.
Mette Frederiksens Sozialdemokraten verlieren in Dänemark an Zustimmung, bleiben aber stärkste Kraft. Ein Grund dafür ist die Grönland-Krise und ihr Widerstand gegen Trump.