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Impfen gegen Masern : Eine Pflicht, drei Impfungen

  • -Aktualisiert am

Die Zahl der Masern-Fälle steigt. Dennoch gibt es Vorbehalte gegen die Impfung. (Symbolbild) Bild: dpa

Seit die Bundesregierung die Masern-Impfpflicht beschlossen hat, diskutieren Befürworter und Kritiker diese Entscheidung. Zumal ein Impfstoff alleine derzeit kaum zu haben ist.

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          Sie soll vor einer der ansteckendsten Infektionskrankheiten schützen und Impflücken schließen: die Masern-Impfpflicht. Mit der Spritze wird jedoch nicht nur gegen Masern, sondern auch gegen Mumps und Röteln geimpft. Was laut Experten nur Vorteile hat, könnte bei Impfkritikern noch für Proteste sorgen. Denn ein Einzelimpfstoff als Alternative ist unwahrscheinlich.

          420 gemeldete Masernfälle hat es bis Ende Mai 2019 in Deutschland seit Jahresbeginn gegeben. Zwar ist die Zahl der Erkrankungen seit der Möglichkeit zu impfen deutlich zurückgegangen, trotzdem gibt es jedes Jahr wieder Ausbrüche der zum Teil schwer verlaufenden Krankheit. Von einem Masernschutzgesetz, einer Masern-Impfpflicht (siehe Kasten), ist nun die Rede, die die Krankheit eliminieren soll.

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