Wie das Gehirn die Seele macht
Wie entsteht unsere Persönlichkeit, was formt die Psyche? Der Bremer Neurobiologe Gerhard Roth hat in unserer Frankfurter Serie „Hirnforschung, was kannst du?“ Sehen Sie den Vortrag im Videostream.
Wie entsteht unsere Persönlichkeit, was formt die Psyche? Der Bremer Neurobiologe Gerhard Roth hat in unserer Frankfurter Serie „Hirnforschung, was kannst du?“ Sehen Sie den Vortrag im Videostream.
Verbrecherhirne haben mit Managerhirnen oft erstaunlich viel gemeinsam. Solche Psychopathen sind auch behandelbar. Es kommt nur darauf an, die Formbarkeit des Geistes zu verstehen.
Handeln Verbrecher aus freiem Willen? Fragen Sie nicht die Hirnforschung, meint der Tübinger Neurowissenschaftler Niels Birbaumer. In der Frankfurter Vortragsreihe „Hirnforschung, was kannst du?“ erklärt der Psychologe, wie dennoch Hirnvorgänge zu Aggressionen führen.
Was treibt Betrüger innerlich an? Die Wächter der Wissenschaften suchten die Antwort in der Hirnforschung – und waren plötzlich selbst ganz schön reformfreudig.
Das Geheimnis der menschlichen Schöpfungskraft steht im Mittelpunkt des siebten Teils der erfolgreichen Hörbuchreihe „Hirnforschung“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.). Renommierte Wissenschaftler und F.A.Z.-Redakteure arbeiten heraus, wie kreative Denkleistung funktioniert.
Die Vorstellungen, die wir von Psychotherapie haben, müssen erweitert werden. Inzwischen kann man auch Video-Feedback-Programme und die Gabe des Bindungshormons Oxytocin an Menschen mit Schmerzstörungen dazuzählen.
Heinz Wässle, ehemaliger Max-Planck-Direktor, geht der NS-Vergangenheit seines Instituts nach. Dem Rätsel um die „Serie H“ ist er weiter auf der Spur.
Was wir aus den jahrhundertealten Erfahrungen in Schulen wissen, ist nützlicher als alles, was die Naturforschung heute liefert. Die Experimente der Hirnforscher sind artifiziell und lassen generelle Schlüsse über Schülerpotentiale kaum zu. Dennoch bringt uns die Neuropädagogik weiter.
Ist es sinnvoll, unsere Kinder „hirngerecht“ unterrichten lassen? Michael Madeja stellte die Neuropädagogik in einem Vortrag auf den Prüfstand. Sehen Sie den Stream aus unserer Serie „Hirnforschung, was kannst du?“.
Es wird immer schwieriger, eine medizinische Grenze zwischen Leben und Tod zu ziehen. Der Deutsche Ethikrat hat jetzt versucht, klärende Worte zu Hirntod und Organspende zu sprechen – und ist sich selbst uneins.
Die Kriterien für die Organspende sind traditionell umstritten. Der Ethikrat spricht sich für den Hirntod als Voraussetzung für die legale Organentnahme aus. Seine Feststellung ist jedoch nicht leicht.
Es gibt kein Entrinnen. Gefühle, Ängste zuerst, gehören zum Menschsein. Sind sie beherrschbar? Der Hirnforscher Hans-Christian Pape sagt es uns - im Livestream.
Hirnforscher wollen Humanität zeigen, indem sie defizitäres Verhalten durch Hirnscans vorhersagen, und ihre Kritiker möchten sie am liebsten in Kollektivhaft nehmen. Zeit also für Reformen?
Nach Fehlern bei der Hirntoddiagnostik in einer Klinik bei Bremen brachen Ärzte eine Organentnahme ab. Die Bundesärztekammer untersucht den Vorfall seit Dezember - und schaltet sich jetzt mit einer Stellungnahme ein.
Der Spender lag schon auf dem Operationstisch, die Ärzte hatten ihm den Bauch bereits aufgeschnitten. Doch bei der Feststellung des Hirntods waren Fehler gemacht worden.
In Stockholm wurde am Mittwoch der Medizin-Nobelpreis an drei Hirnforscher verliehen. Der Tübinger Neurologe Peter Thier hat aus diesem Anlass für unsere Serie „Hirnforschung, was kannst du?“ einen Vortrag gehalten. Den Video-Stream sehen Sie hier.
Ärzte haben bei der jungen Frau, die nach einer Prügel-Attacke in Offenbach im Koma liegt, den Hirntod festgestellt. Das gab nun die Staatsanwaltschaft bekannt. Die Geräte, die Tugce A. am Leben halten, sollen wohl bald abgeschaltet werden.
Übt die Musik eine eigene Macht auf unser Gehirn aus? Und kann man damit heilen? Der Hannoveraner Musikphysiologe Eckart Altenmüller sprach darüber in unserer Serie über die Potentiale und Grenzen der Hirnforschung. Der FAZ.NET-Livestream zum Nachhören.
Die Ärzte des Uniklinikums Gießen zogen mit der Entscheidung, einen türkischen Jungen mit Hirnschaden nicht auf die Warteliste für ein Spenderherz zu setzen, viel Kritik auf sich. Doch ein Gericht gab ihnen nun Recht.
Der Versuch, eine digitale Kopie des menschlichen Gehirns zu erzeugen, ist angelaufen. Aber das europäische Milliarden-Projekt „Human Brain Project“ steht auf der Kippe. Nach den Unterschriftenlisten der Kritiker steht jetzt eine Evaluation ins Haus. Ändert Projektleiter Markram etwas?
Der Medizin-Nobelpreis geht an drei Hirnforscher, die das philosophische Urrätsel gelöst haben, warum wir uns so schnell ein Bild von unserer Umgebung machen können. Wie unser Gehirn allgemein funktioniert, ist damit jedoch noch lange nicht erforscht.
Der Forscher Wolf Singer sprach darüber, was die Hirnforschung über menschliche Kreativität und die Deutung der Welt durch die Kunst sagen kann, und diskutierte darüber auch mit dem Bildhauer Tobias Rehberger. FAZ.NET zeigt die Veranstaltung im Video.
Seit Monaten wartet ein schwer krankes Kind in Gießen auf eine lebensrettende Operation. Vergeblich, denn die Ärzte lehnen den Eingriff wegen eines Hirnschadens ab. Nun erwägen die Eltern rechtliche Schritte.
Alzheimer ist nicht heilbar. Die Wissenschaft steht unter Druck. Der Tübinger Neurologe Johannes Dichgans spricht im FAZ.NET-Livestream über Fortschritte und Grenzen der Hirnforschung.
Der jüngste Titel aus der erfolgreichen F.A.Z.-Hörbuch-Reihe „Hirnforschung“ beschäftigt sich in zehn Beiträgen mit der Fähigkeit des Menschen, ein Leben lang zu lernen. Das Hörbuch betrachtet den Lernprozess von der Schulzeit über die Universität bis ins hohe Alter und schärft den Blick für den Wandel des Lernprozesses in den vergangenen Jahrzehnten. Einen thematischen Schwerpunkt bilden dabei didaktische, mediale und technische Hilfsmittel, die das Lernen erleichtern sollen.
Der neue Hertie-Chef kennt als Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit die wichtigen Leute. Der Stiftung, die eine der reichsten in Deutschland ist, könnte das nützlich sein.
Die Ära der Cyborgs ist angebrochen. Auf der WM-Eröffnungsfeier in Brasilien spielte ein Querschnittgelähmter dank Roboter-Exoskelett den ersten Ball. Hirnforschung nährt damit Visionen, doch die Verschmelzung von Mensch und Maschine hat Grenzen.
Hirnforschung treibt die Verbindung von Mensch und Maschine voran. Was will sie damit und was kann sie? Über Cyborgs und ihre ethischen Grenzen sprachen gestern Abend der Neurotechniker Thomas Stieglitz und der Philosoph Thomas Metzinger hier im FAZ.NET-Livestream.
Über den Planeten Uranus, riskante Gemütsaufheller, über den Fusionsreaktor Iter und Neues zum Bienensterben sowie über Hirnforschung und Sprache berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“.
Was kann die Hirnforschung: Sprache deuten? Die Leipziger Max—Planck-Direktorin Angela Friederici erklärt im Livestream den Zusammenhang zwischen Wort und Hirn und diskutiert mit dem Literaten Durs Grünbein.
Milliarden Euro fließen in Hirn-Atlanten und Hirn-Simulationen, der Aufwand kennt - auch um des medizinischen Fortschritts willen - keine Grenzen. Doch wo bleibt da der Geist, und welche Erkenntnisse ergeben sich daraus für unser tägliches Leben?
Sie dürften das letzte sein, das „Big-Data” bislang verborgen bleibt: unsere Emotionen. Wie versuchen Internetkonzerne an unser Innenleben heranzukommen? Wie wollen sie es nutzen? Ein Gespräch mit dem Neurowissenschaftler Bernd Weber.
Viele Milliarden fließen in die Hirnforschung. Was haben wir davon? Vor allem erst einmal einen kreativen Prozess der Spezialistenvermehrung. Die neueste Variante: Nachdenkliche Neurowissenschaft.
Viele Schlaganfallpatienten ahnen nichts davon, dass sie schon länger an Vorhofflimmern leiden. Dabei könnte man so unter Umständen ihre Hirnattacke erklären.
Ein Aushängeschild für Deutschland? Wohl kaum. Gleich zweimal hat die Max-Planck-Gesellschaft den Spitzenforscher wieder weg geschickt.
Ein junger Mann aus Berlin ist in Indonesien nach dem Genuss von gepanschtem Alkohol gestorben. Bei seinem Bruder stellten die Ärzte den Hirntod fest. In Berlin trauern Mitschüler und Lehrer.