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Heute in der Zeitung : Hirnforschung, was kannst du?

  • Aktualisiert am

Die Seite N2 der Ausgabe von diesem Mittwoch Bild: F.A.Z.

Über den Planeten Uranus, riskante Gemütsaufheller, über den Fusionsreaktor Iter und Neues zum Bienensterben sowie über Hirnforschung und Sprache berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“.

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          Der  gigantische Wirbelsturm auf dem Uranus verliert an Kraft. Über die Ursachen kann nur spekuliert werden. Antidepressiva scheinen den Suizidgedanken bei Jugendlichen zu fördern, obwohl sie eigentlich das Gegenteil bewirken sollen. Nach dem Rundgang auf der Iter-Baustelle: Die Leitung des internationalen Fusionsexperiments  will nun endlich dringend geförderte Maßnahmen ergreifen und das Runder herumreißen. Insektizide, die für das Bienensterben verantwortlich gemacht werden, werden rehabilitiert. Und die Max-Planck-Direktorin Angela  Friederici erklärt den Zusammenhang zwischen Sprache und Gehirn. Sie bildet den Auftakt unserer neuen Serie zur Hirnforschung.

          Hier ein Auszug aus dem Artikel von Angela Friederici:

          „...Diese Hirnareale sind durch Nervenfaserbündel mehrfach vernetzt und bilden für semantische und syntaktische Prozesse getrennte Schaltkreise, die sich zu einem Gesamtsprachnetzwerk zusammenfügen. Innerhalb dieses Netzwerks arbeiten diese Schaltkreise, teils parallel, teils seriell, hochdynamisch zusammen. Die Nervenfaserbündel stellen dabei den Informationsaustausch zwischen den einzelnen Hirnarealen sicher. Die Effizienz der Informationsübertragung wird durch eine die Fasern umgebende Isolierschicht, die sogenannte Myelinschicht, gewährleistet. Je besser die Myelinschicht ausgebildet ist, desto schneller die Informationsübertragung...“

          “...Der Mensch dagegen ist dafür gemacht, neue Wortkombinationen zu interpretieren und selbst zu generieren. Hier fangen persönliche Gedankenwelten, hier fangen Literatur und Poetik an. Zugleich liegen hier aber auch die Grenzen der Hirnforschung. Die Hirnforschung mag zwar in der Lage sein, die generelle emotionale Wirkung eines Gedichtes zu ermitteln, indem sie die bekannten subkortikal gelegenen Hirnregionen für Emotionsverarbeitung ins Blickfeld nimmt...“

          Der  vollständige Artikel ist  in der Mittwochbeilage „Natur und Wissenschaft“ der F.A.Z. zu lesen.

          Die Seite N1 der Ausgabe von diesem Mittwoch

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          Ansprechpartner:  wissenschaft@faz.de

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