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FAZ.NET-Livestream : Können wir das Gehirn kurieren?

Bild: F1online

Alzheimer ist nicht heilbar. Die Wissenschaft steht unter Druck. Der Tübinger Neurologe Johannes Dichgans spricht im FAZ.NET-Livestream über Fortschritte und Grenzen der Hirnforschung.

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          Hirnforscher reklamieren in vielen Bereichen Deutungshoheit und haben auch  in der Medizin große Ziele. Doch über Symptombehandlungen kommt die Wissenschaft bei Alzheimer, Epilepsie oder multipler Sklerose kaum hinaus. Kausale Therapien fehlen.  „Macht und Ohnmacht der Neurologie und unser Menschenbild entwickeln sich mit der Hirnforschung“, sagt der renommierte Tübinger Neurologe Johannes Dichgans.

          Joachim Müller-Jung

          Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

          Er spricht im Rahmen der von der Hertie-Stiftung und der F.A.Z. veranstalteten Vortragsreihe “Hirnforschung, was kannst du?“ am Universitätsklinikum Campus Niederrad über Hirnleiden.

          Der Vortrag  wird hier im Livestream übertragen.

          Johannes Dichgans war von 1978 bis 2005 Direktor der Neurologischen Klinik an der Universität Tübingen. Schwerpunkte seiner Forschung sind die Klinische Neurophysiologie und Neurodegenerative Erkrankungen, sowie Arbeiten zur Kontrolle der Motorik und zur Pathophysiologie des Kleinhirns. Sein wissenschaftlicher Einsatz und seine strukturreformerischen Vorstellungen waren entscheidend für die von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung finanzierte Gründung des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH) in Tübingen, dessen erster Direktor er wurde. Er leitet seit der Gründung 2009 den Senat am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE).

          Johannes Dichgans, Neurologe.

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