Schlaganfallforschung : Wenn das Herz dem Hirn schadet

Viele Schlaganfallpatienten ahnen nichts davon, dass sie schon länger an Vorhofflimmern leiden. Dabei könnte man so unter Umständen ihre Hirnattacke erklären.
Hirnschläge könnten noch häufiger auf Vorhofflimmern zurückgehen als gemeinhin vermutet. Denn etliche Schlaganfallpatienten leiden an dieser verbreiteten Herzrhythmusstörung, ohne etwas hiervon zu ahnen. Hinweise auf einen solchen Zusammenhang liefern zumindest die Untersuchungsergebnisse von Wissenschaftlern um den Neurologen Martin Grond vom Kreisklinikum in Siegen. Die Teilnehmer der aktuellen Studie, etwa tausend durchschnittlich 67 Jahre alte Männer und Frauen, wurden alle wegen einer gerinnselbedingten Hirnattacke – der mit Abstand häufigsten Schlaganfallursache – im Krankenhaus behandelt.





