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FAZ.NET-Stream zum Nobelpreis : Wie die Welt im Kopf entsteht

In Stockholm wurde am Mittwoch der Medizin-Nobelpreis an drei Hirnforscher verliehen. Der Tübinger Neurologe Peter Thier hat aus diesem Anlass für unsere Serie „Hirnforschung, was kannst du?“ einen Vortrag gehalten. Den Video-Stream sehen Sie hier.

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          Die Frage, wie wir Raum und Zeit wahrnehmen, warum der Mensch sich so gut orientieren und erinnern kann an Ereignisse und Orte, ist in den vergangenen Jahren zu großen Teilen bis auf die Ebene einzelner Zellen entschlüsselt worden. Ein ungeheures Detailwissen über das Gehirn breitet sich aus und  könnte uns im Kampf gegen Alzheimer nutzen. Was aber haben der Amerikaner John O'Keefe und das norwegische Hirnforscher-Paar May-Britt und Edvard Moser wirklich herausgefunden? Gibt es die Chance auf den medizinischen Nutzen tatsächlich?

          Joachim Müller-Jung

          Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

          Sehen Sie hier den Vortrag von Peter Thier von der Universitätsklinik Tübingen, den er für die Reihe „Hirnforschung, was kannst du?“ auf Einladung der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und dieser Zeitung am Nikolaustag vor zahlreichen Schülern an der Tübinger Kinder- und Jugendklinik gehalten hat:

          Prof. Dr. Peter Thier

          Peter Thier studierte Biologie, Physik und Medizin in Essen, Hohenheim und Tübingen.  Als Facharzt für Neurologie wurde er wissenschaftlich besonders am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt und am Massachusetts Institute of Technology geprägt.  Seit 2001 ist er Direktor der Abteilung für Kognitive Neurologie am Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung in Tübingen. Er forscht vor allem zur Interaktion von Bewegung und Sehen und zu den Mechanismen des motorischen Lernens und ihrer Störungen.

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