https://www.faz.net/-gwz-7wf7t

FAZ.NET-Stream zum Nachhören : Musik heilt! Doch wo sind die Grenzen?

Übt die Musik eine eigene Macht auf unser Gehirn aus? Und kann man damit heilen? Der Hannoveraner Musikphysiologe Eckart Altenmüller sprach darüber in unserer Serie über die Potentiale und Grenzen der Hirnforschung. Der FAZ.NET-Livestream zum Nachhören.

          In den vergangenen Jahren wurde viel über die Macht der Musik gesprochen: Musik soll die Intelligenz steigern können, den Spracherwerb bei Kindern verbessern, bei neurologischen Krankheiten Wunder wirken und sogar der Demenz vorbeugen. In der Tat erzeugt Musik Gänsehaut und das Musizieren kann eindrucksvolle Veränderungen der Hirnvernetzung und der Hirnstruktur bewirken, die diese positiven Effekte auf Denken und Fühlen erklären können.

          Joachim Müller-Jung

          Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

          Der Hannoveraner Neurologe Eckart Altenmüller hat am Montagabend in unserer Serie „Hirnforschung, was kannst du?“, die zusammen mit der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung diesmal im Studio des Hessischen Rundfunks veranstaltet wurde, einige neue Wege aufgezeigt, wie das therapeutische Potential von Musik erschlossen werden kann. Anschließend gab es eine angeregte Diskussion mit Roland Diry vom Ensemble Modern und dem Publikum im HR-Sendesaal..

          Prof. Eckart Altenmüller

          Prof. Dr. Eckart Altenmüller studierte Medizin in Tübingen, Paris und Freiburg und zeitgleich Querflöte an der Musikhochschule Freiburg. Nach dem Konzertexamen absolvierte er die Facharztausbildung zum Neurologen und habilitierte sich an der Universität Tübingen unter Johannes Dichgans. Seit 1994 leitet er das Institut für Musikphysiologie und Musiker-Medizin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Er erforscht die Auswirkungen des Musizierens auf das Gehirn und die therapeutischen Potentiale der Musik in der Neurologie. 2013 erhielt er den Wissenschaftspreis des Landes Niedersachsen.

          Roland Diry


          Roland Diry studierte Klarinette in Frankfurt/Main und Hannover und hat Lehraufträge an Dr. Hoch’s Konservatorium und an der Hochschule für Musik in Frankfurt. Als Solist gastierte er international mit den Referenzwerken seines Instruments, wobei etliche Solowerke für ihn geschrieben wurden. Seit 1982 ist Roland Diry Mitglied des Ensemble Modern und seit 2003 Geschäftsführer und hat dabei über viele Jahre das Gesicht des EM mitgestaltet. Seit 2003 ist er zudem Vorsitzender der Internationalen Ensemble Modern Akademie, seit 2006 auch Geschäftsführer der Deutschen Ensemble Akademie.

          Es moderiert Volker Hirth vom Hessischen Rundfunk.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Trumps Grönland-Idee : Eiskalte Interessen

          Manche Republikaner unterstützen die Idee von Donald Trump, Grönland zu kaufen. Schließlich könnte man so den Einfluss von China und Russland begrenzen – und riesige Rohstoffvorkommen ausbeuten.
          Sommerurlaub verwehrt: Wenn man eine Reise stornieren möchte, kann es auf Internetplattformen Probleme geben.

          Probleme mit Buchungsplattform : Kein Geld zurück

          Plattformen wie Booking.com & Co. nehmen dem Urlauber viel Arbeit ab. Schwierig kann es werden, wenn eine Übernachtung storniert werden soll. Ein Erfahrungsbericht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.