Seehofer und der verdrehte Kalender
Einigen in der CSU reißt langsam der Geduldsfaden. Doch Vorsitzender und Ministerpräsident Horst Seehofer bestimmt immer noch selbst, wann was entschieden wird. Ein Beraterkreis soll helfen.
Einigen in der CSU reißt langsam der Geduldsfaden. Doch Vorsitzender und Ministerpräsident Horst Seehofer bestimmt immer noch selbst, wann was entschieden wird. Ein Beraterkreis soll helfen.
16.854.812.050 Euro – so viel Geld hat der Staat im vergangenen Jahr durch den Solidaritätszuschlag eingenommen. Jetzt soll der Soli endgültig weg. Doch, der Abschied von der Abgabe für den Aufbau Ost wird schmerzhaft für die Politik.
Mit der Peitsche hat Wolfgang Schäuble in Europa und zu Hause oft geknallt. Nur um dann oft dürftigen Kompromissen den Weg zu bereiten. Davon braucht man nicht zwingend mehr.
Sieben Tage vor der Wahl ist die Mitte ratlos über den Wahlkampf, sagt Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen. Nur wie streitet man mit jemandem, der das gar nicht will?
Im Interview mit der F.A.Z. berichtet Theo Waigel über dramatische Stunden in der CSU. Im Hinblick auf die Bundestagswahl hat der ehemalige CSU-Finanzminister einen Tipp für seine Partei.
Helmut Kohl setzte für das Friedensprojekt Europa selbst körperliche Gewalt ein. Theo Waigel erinnert sich bei einer Veranstaltung in München an den eigenwilligen Politikstil des früheren Kanzlers.
Angela Merkel hat auch Fans in der CSU: Der frühere Finanzminister Waigel will in Bayern eine Wählerinitiative zur Wiederwahl der Kanzlerin gründen. Seine Parteifreunde fordert er zu mehr Unterstützung für die CDU-Vorsitzende auf.
Der Vertrag von Maastricht wird 25 Jahre alt. Was Kohl, Mitterand und Major damals sagten – und wie zwei junge Deutsche heute über Europa denken.
Maybrit Illner diskutiert die aktuelle Lage der Deutschen Bank. Kehrt mit ihrer Schieflage die Finanzkrise zurück? Und wer profitiert davon? Denn gestraft sind bislang vor allem deutsche Sparer.
Mit seiner Äußerung über einen „fußballspielenden, ministrierenden Senegalesen“ hat CSU-Generalsekretär Scheuer viel Empörung hervorgerufen. Auch namhafte Parteifreunde äußerten sich kritisch. Jetzt wehrt sich Scheuer gegen die Vorwürfe.
Läuft alles korrekt, wenn Politiker nahtlos bei Unternehmen anheuern? Fürs Bundeskabinett gibt es seit einem Jahr extra Prüfvorgaben. Nun können sie bald auch angewendet werden. Das neue Beratergremium dafür steht.
Die Differenzen zwischen CDU und CSU werden immer größer. Steht die Union vor dem Aus? CDU-Generalsekretär Tauber bringt separate Wahlprogramme ins Gespräch. Der frühere CSU-Chef Waigel widerspricht.
Der frühere Finanzminister Theo Waigel warnt seine Partei vor einer Ausbreitung auf ganz Deutschland. Solch ein Vorhaben basiere auf einer Milchmädchenrechnung, schreibt er in einem Gastbeitrag für die F.A.Z. – und würde vor allem der SPD helfen.
Die Debatte bei Anne Will über Bargeld-Einschränkungen zeigt, dass die Bevölkerung gegenüber einer schleichenden Freiheitseinschränkung allergisch reagiert. Tiefer gebohrt wird aber nicht.
Beim Parteitag der CSU in München musste Angela Merkel neben Horst Seehofer stehen wie eine Schülerin bei der Zeugnisvergabe. Doch die Kanzlerin kapitulierte nicht.
Ins Blickfeld gerät der Vorsitzende François Carrard, denn auch er zeigt die üblichen Reflexe bei Problemen die Verantwortung auf neue Gremien abzuwälzen. Carrard wollte sogar einen ehemaligen Finanzminister als neues Reformgruppenmitglied.
Schon wieder drohen die Piloten der Lufthansa mit Streik. Der Arbeitskampf ist kompliziert, des es geht nicht nur um Löhne und Altersvorsorge. Sondern um die Zukunft des ganzen Unternehmens.
Die Einführung der D-Mark in Ostdeutschland und der Euro stehen für zwei Währungsprojekte, die von der Politik eifrig vorangetrieben wurden. Trotz der Warnungen vieler Ökonomen. Was lehrt das die Politiker?
Heute geht es um die Zukunft Griechenlands. Welche Entscheidung wäre die beste? Und was ist realistisch? Günther Jauchs Gäste waren sich manchmal überraschend einig.
Die Piloten haben im laufenden Tarifkonflikt bereits zwölf Mal gestreikt. Nun soll der frühere Bundesfinanzminister schlichten.
Der Euro wurde überfrachtet mit allen möglichen Heilserwartungen. Davon sind wir geheilt. Jetzt sehen wir: Die gemeinsame Währung hat Unfrieden gebracht.
An diesem Montag stellt der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl sein Buch „Aus Sorge um Europa“ vor. Wesentliche Prinzipien der Wettbewerbsfähigkeit seien bei der Euro-Einführung verletzt worden. Ein Auszug.
Es wäre das erste Mal seit 1969. Das Kabinett hat die Pläne von Wolfgang Schäuble gebilligt. Seine Vorgänger gratulieren ihm schon: Der Traum eines jeden Finanzministers ist in Erfüllung gegangen.
Die meisten Notenbanken behandeln ihre Edelmetallbestände als toten Bilanzposten. Andere bewerten sie zu Marktpreisen. Das ist derzeit eher unangenehm.
Die Spitzen von Union und SPD wollen Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Festlegungen wurden bislang noch nicht getroffen. Der SPD-Konvent muss am Sonntag noch seine Zustimmung geben.
Die Polit-Talkshow als Probierküche: Günther Jauch beschäftigt sich abermals mit dem Weg zur Regierungsbildung in Berlin. Er vermittelt ungeahnte historische Einsichten.
BERLIN, 25. Juni. Im schwülstigen Deutsch altehrwürdiger Historiographen würde es über das, was am Montagabend in der Bayerischen Landesvertretung zu Berlin ...
Der frühere Bundesfinanzminister Theo Waigel hat den Bundestag aufgefordert, das Abkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption zu ratifizieren.
Vom Schwarzen Peter zum Sekretär des Volkes: Der bekennende Föderalist Peter Gauweiler liebt politische und juristische Alleingänge. Das gefällt nicht allen, aber vielen. Eine Langzeitbeobachtung.
Der frühere BASF-Vorstandsvorsitzende Jürgen Hambrecht und der ehemalige Bundesfinanzminister Theo Waigel werden die Vergütung in der Deutschen Bank überprüfen.
Mit der Herausgabe einer Briefmarke zu Ehren Helmut Kohls geht für die CDU eine Feierwoche zu Ende, die historische Wunden nicht geheilt hat, aber aktuelle Probleme in milderem Licht erscheinen ließ.
Anne Will beschäftigte sich gestern mit Helmut Kohl. Die Sendung zu nächtlicher Stunde brachte den ehemaligen Bundeskanzler ganz sicher nicht um seinen Schlaf.
Theo Waigel ist schon 73, aber als Redner und Anwalt im In- und Ausland weiterhin oft unterwegs. Zwar ist es bereits 14 Jahre her, dass der CSU-Politiker vom ...
Schon Karl Valentin hat mit Erstaunen festgestellt, dass an jedem Tag genau so viel passiert, dass es in eine Zeitung passt. Im F.A.Z.-Sommerlochinterview lüftet Michael Glos das Geheimnis, warum dieser Mechanismus sogar im Hochsommer funktioniert.
Wie geht es dem Mann, der den Maastricht-Vertrag vor 20 Jahren für Deutschland unterschrieben hat? Theo Waigel würde es heute wieder tun.
Vor einigen Monaten suchten die Grünen noch einen Kanzlerkandidaten, jetzt fallen die Ambitionen etwas bescheidener aus. Im Interview spricht Jürgen Trittin über den Abschied von grünen Träumen, sein neues Vorbild Ludwig Erhard und was ihm an der SPD nicht passt.