Szenen eines Skandals
In einer Dokumentation blickt das ZDF auf die Affären der Deutschen Bank. Doch es fehlen prägnante Gegenstimmen, und das Versagen der staatlichen Bankenaufsicht kommt zu kurz.
In einer Dokumentation blickt das ZDF auf die Affären der Deutschen Bank. Doch es fehlen prägnante Gegenstimmen, und das Versagen der staatlichen Bankenaufsicht kommt zu kurz.
Bei der Deutschen Bank geht ein wichtiger Topmanager von Bord: Privatkundenvorstand Rainer Neske will das Institut verlassen. Monatelang hatte er zuvor mit Ko-Bankchef Anshu Jain um die Strategie des Geldhauses gerungen.
Im Strafprozess gegen Manager der Deutschen Bank musste der heutige Ko-Chef der Bank bisher meist schweigen. Am Montag hatten er und die anderen Angeklagten das Wort.
Die Deutsche Bank rechnet damit, von den Aktionären für ihre diversen Rechtsfälle auf der Hauptversammlung abgestraft zu werden. Einen Rücktritt schließen die Co-Chefs Jain und Fitschen aber aus.
Es gibt ein Urteil, das für den Vorstand der Deutschen Bank entscheidend ist: das Votum des Kapitalmarktes. Und dort hat die neue Strategie nicht bestanden.
Die einflussreichen Aktionärsberater ISS und Ivox lehnen eine Entlastung des Vorstands ab. Der Grund für den Vertrauensentzug: die Rekordstrafe in der Zinsaffäre
Jeder gegen jeden: Das Gericht rüffelt die Staatsanwaltschaft, weil sie ständig neue Unterlagen nachliefert. Die Staatsanwälte wiederum werfen der Bank eine „Behinderungsstrategie“ vor.
Fünf Stunden lang müssen sich Top-Manager der Deutschen Bank von der Staatsanwaltschaft altbekannte Vorwürfe anhören. Doch dann geht die Verteidigung zum Gegenangriff über.
In München hat der Prozess gegen amtierende und frühere Vorstände der Deutschen Bank begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft allen Täuschung vor. Einer soll sich aber etwas besser als die anderen verhalten haben.
Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen und vier Ex-Vorstände müssen sich von diesem Dienstag an wegen versuchten Prozessbetrugs und uneidlicher Falschaussage vor Gericht verantworten. So etwas gab es noch nie.
Die Deutsche Bank wollte immer zu den besten Banken der Welt gehören. Der Börsenkurs spricht eine andere Sprache. Was nun als Ergebnis strategischer Überlegungen verkauft werden soll, ist teils ein Gebot der Not.
Die neue Deutsche Bank wird schlanker; mit weniger Filialen, mit weniger Personal - und ganz ohne Postbank. Wird jetzt alles gut?
Nach siebenstündiger Sitzung hat der Aufsichtsrat der Deutschen Bank einstimmig einen Kompromiss geschlossen – mit Stärken und Schwächen. Nun ist überzeugendes Management gefragt.
Nun steht es fest: Die Deutsche Bank trennt sich von der Postbank. Das teilte der Dax-Konzern nach einer Sondersitzung des Aufsichtsrates am späten Freitagabend in Frankfurt mit. Auch im Investmentbanking wird das Geschäft verringert. Die sieben Stunden dauernde Aufsichtsratssitzung war auch von Grabenkämpfen geprägt.
Die Deutsche Bank entscheidet über ihre Zukunft. Zur Stunde tagt der Aufsichtsrat. Die Suche nach einer neuen Strategie tragen die Kontrahenten mit harten Bandagen aus.
In diesen Stunden berät der Aufsichtsrat unter der Ägide von Paul Achleitner über die Zukunft der Deutschen Bank. Der überzeugte Investmentbanker Achleitner entscheidet dabei aktiv mit: Er möchte die Deutsche Bank mit aller Macht wieder an die Weltspitze zurückzuführen.
Am Anleihemarkt herrscht Notstand und die Bundesregierung will die Infrastruktur verbessern. Deswegen sollen sich Anleger künftig an Brücken und Straßen beteiligen. Immer noch reizvoller als in Bundesanleihen zu investieren.
Was macht die Deutsche Bank mit der Postbank? Und welche Folgen hätte das? Selten haben die professionellen Beobachter das Haus so unterschiedlich bewertet.
Die Deutsche Bank denkt über die Abspaltung des Privatkundengeschäfts nach. Und das verkaufen die Investmentbanker auch noch als „Rückkehr zu den Wurzeln“ als Unternehmerbank.
Die Co-Chefs der Deutschen Bank, Anshu Jain und Jürgen Fitschen, haben im Vorjahr 6,7 Millionen Euro verdient - gut 800.000 Euro weniger als im Jahr 2013.
Microsoft-Gründer Bill Gates investiert Millionen in den Tübinger Impfstoff-Hersteller Curevac und der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, hat sich für eine Atempause bei der Regulierung der Finanzmärkte ausgesprochen.
Einer der wichtigsten Manager in Deutschland muss sich vor Gericht verantworten: Der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen. Es geht um versuchten Betrug im Kirch-Prozess.
Noch hat das Landgericht in München nicht entschieden, ob es die Klage gegen Jürgen Fitschen, den Co-Chef der Deutschen Bank, zulässt. Doch hat der zuständige Richter schon einmal Termine für die Verhandlungen festgelegt.
Die Aktionäre der Deutschen Bank meutern: 2014 hat der Finanzkonzern ein Drittel seines Börsenwertes verloren. Wenn die Spitzenleute Jain und Fitschen nicht bald liefern, ist die Geduld der Eigentümer am Ende.
Bei der Deutschen Bank stehen die ambitionierten Ziele und die beschränkten Ressourcen im Missverhältnis. Die Bank sollte zu ihren Wurzeln zurückkehren: einer Unternehmerbank.
Die Deutsche Bank will ein neues Kapitel aufschlagen. Spaltet sie dazu auch ihr Privatkundengeschäft ab? Gedankenspiele gibt es offenbar.
Die Deutsche Bank muss sich neu aufstellen. Das reißt alte Gräben auf. Im Vorstand stehen sich der Co-Vorsitzende Jain und Privatkundenchef Neske gegenüber.
Die Deutsche Bank prüft ihre Strategie „ohne Denkverbote“. Ihr Aktienkurs entspricht schon lange nicht mehr den Erwartungen. Selbst ein Verkauf der Postbank gilt nicht mehr als Tabu.
Jürgen Fitschen fordert einen Kursschwenk der Europäischen Zentralbank. Er könne nur hoffen, dass die Europäer die Lektion aus Japan lernen, sagte er bei der Asien-Pazifik-Konferenz in Vietnam.
Die „Telebörse“ feiert Jubiläum: Fünfzigtausend Folgen hat n-tv bislang gesendet. Jürgen Fitschen von der Deutschen Bank hat ein Bild für diese Zahl. Und scheitert mit einem Kompliment für die Sendung.
Der Ko-Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank räumt Fehler der Kreditbranche ein. Die scharfe Reaktion der amerikanischen Aufsichtsbehörden kann Fitschen dennoch nicht nachvollziehen.
Neuer Höhepunkt im Rechtsstreit der Deutschen Bank: Die Staatsanwaltschaft München hat Anklage gegen Jürgen Fitschen und weitere frühere Manager erhoben. Der Vorwurf: schwerer Betrug.
Nun ist es offiziell: Wegen versuchten Prozessbetrugs im Kirch-Verfahren klagt die Münchner Staatsanwaltschaft Jürgen Fitschen an. Das Landgericht muss nun entscheiden, ob es zum Prozess kommt.
Jürgen Fitschen und seine beiden Vorgänger Josef Ackermann und Rolf Breuer haben die Klageschrift aus München bekommen. Es geht um Aussagen im Prozess mit dem verstorbenen Medienunternehmer Leo Kirch.