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Medienschau : Bundesbank-Vorstand rechnet nicht mehr mit Kreditklemme

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ Helfert

Trotz Schuldenkrise kann Deutsche Bundesbank-Vorstandsmitglied Andreas Dombret keine allgemeinen Anzeichen für eine Kreditklemme auszumachen. Und die Europäische Zentralbank warnt einem Zeitungsbericht zufolge vor einer Aufweichung des EU-Fiskalpakts. In China sind die Devisenreserven erstmal seit 1998 gesunken. Auf Unternehmensebene plant die Deutsche Telekom nach dem gescheiterten Verkauf bei ihrer Mobilfunktochter in Amerika wieder in Marke und Netz zu investieren. Investieren will auch VW. Nach einem Rekordabsatz sind in China Milliardeninvestitionen angedacht.

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          Unternehmensnachrichten

          T-Mobile Amerika will eigene Marke wieder aufpolieren – Zeitung

          Die Telekom-Mobilfunktochter in Amerika muss nach dem geplatzten Verkauf an AT&T ihre lädierte Marke wieder aufpäppeln und den Schwund an Vertragskunden drosseln. T-Mobile Amerika will zu diesem Zweck weiter in Marke und Netz investieren, wie Philipp Humm, Chef von T-Mobile Amerika, der Financial Times Deutschland sagte.

          Das Unternehmen wolle künftig die Qualität der Angebote sowie des schnellen Mobilfunknetzes deutlicher betonen. Bislang war T-Mobile in Amerika vor allem für aggressive Preise bekannt. Während des schwebenden Verkaufsprozesses an AT&T, der im Dezember am Widerstand der amerikanischen Wettbewerbshüter scheiterte, hing die Marke laut Humm „sozusagen neun Monate in der Luft, jetzt muss sie wieder ihre Strahlkraft zurückbekommen“. Viele Kunden liefen zur Konkurrenz über. Allein in den zwei Quartalen nach Bekanntgabe des geplanten Verkaufs an AT&T verlor T-Mobile 467.000 Vertragskunden.

          Auch im vierten Quartal beobachtete Humm „einen deutlichen Anstieg an Verlusten“ von Vertragskunden. Geschuldet ist dies vor allem dem Fehlen eines Magneten für Vertragskunden - dem iPhone. Die verschiedenen Versionen des Apple-Handys waren im Oktober und November in Amerika die drei meistverkauften Telefone, doch T-Mobile bietet sie aus netztechnischen Gründen nicht an.

          Die Telekom-Tochter muss zudem eine Strategie entwickeln, woher sie Milliarden für den Netzausbau nach dem Standard LTE sowie passende Frequenzen bekommen kann. Im Gegensatz zu Europa ist in Amerika ungenutztes Mobilfunkspektrum knapp. Die Wettbewerber AT&T und Verizon bauen LTE bereits aus. Spätestens in ein bis zwei Jahren werde T-Mobile nachziehen müssen. Die neue Strategie für Amerika will der Konzern laut dem Blatt nach der Vorlage der Jahreszahlen am 23. Februar vorstellen. (Dow Jones)

          Volkswagen mit Rekordabsatz in China - Abkühlung erwartet

          Der Volkswagenkonzern hat im vergangenen Jahr erstmals mehr als zwei Millionen Autos in China verkauft. Der Absatz stieg um 17,7 Prozent auf 2,26 Millionen Fahrzeuge, wie Europas größter Autobauer am Freitag in Peking berichtete. Die Aussichten auf dem größten Automarkt der Welt in China seien für dieses Jahr zwar weiter gut, doch werde mit einer Abkühlung gerechnet.

          „Auch wenn wir schwierigere Bedingungen für die Autoindustrie erwarten, wollen wir unsere führende Marktposition behaupten“, sagte VW-China-Chef Karl Thomas Neumann laut einer Stellungnahme. Die Marke Volkswagen steigerte ihren Absatz 2011 um 13,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 1,72 Millionen Autos.

          Audi konnte mit 252 000 Auslieferungen sogar einen Zuwachs von 29,3 Prozent auf seinem wichtigsten Markt in China verbuchen. Erstmals verkaufte die Marke Skoda in China mehr als 200 000 Autos. Am besten lief das Modell Octavia mit mehr als 120 000 Auslieferungen an Kunden, berichtete das Unternehmen.

          Besonders im ländlichen Raum gebe es noch „großes Potenzial“, sagte Neumann. Um den Westen Chinas besser abzudecken, hat Volkswagen bereits in der südwestchinesischen Stadt Chengdu eine Fabrik eröffnet. Die beiden Gemeinschaftsunternehmen der Volkswagengruppe in Shanghai und Changchun wollen bis 2016 rund 14 Milliarden Euro in China investieren, um die Kapazitäten auszubauen und neue umweltfreundliche Modelle nach China zu bringen.

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