Wahlen in Amerika :
Vorsicht vor Trumps nützlichen Idioten

Von
James Kirchick
Lesezeit:
Donald Trump im Juli in Ohio
Donald Trump im Juli in Ohiodpa

Die Worte des republikanischen Präsidentschaftskandidaten sind Musik in den Ohren der Progressiven, denen die „amerikanische Einzigartigkeit“ zuwider ist. Ein Gastbeitrag.

In diesem seltsamsten aller Jahre gibt es vielleicht kein seltsameres Phänomen als der Aufstieg des progressiven Donald-Trump-Unterstützers.

Es gibt zwei Spezies dieser politischen Gattung. Zur ersten gehören die radikalen Instrumentalisten, die den republikanischen Kandidaten als eine widerliche aber notwendige Zwischenstation auf dem Weg zur sozialistischen Revolution sehen. Vor zwei Monaten lieferte in „The Daily Beast“ ein Schriftsteller namens Christopher Ketcham ein links-nonkonformistisches Brandstifter-Argument für Trump: „Was wir nun in der amerikanischen Politik brauchen ist Entsetzen, Verwirrung, Uneinigkeit, Unordnung, Chaos – und Krise, mit möglicher Lösung – und eine Trump-Präsidentschaft ist der beste Garant für diesen wahren Fortschritt.“

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