Eine Kugel Weiß, bitte
Reinraum des Minimalismus statt Bußarchitektur der Nachkriegszeit: Die Hedwigskathedrale in Berlin ist jetzt mehr Pantheon als Kirche.
Die Bedrohung ist da. Und der Wert des freiheitlichen Staats sollte sich von selbst verstehen. Aber liegt hier das Problem.
Reinraum des Minimalismus statt Bußarchitektur der Nachkriegszeit: Die Hedwigskathedrale in Berlin ist jetzt mehr Pantheon als Kirche.
Wollte der BND im Kalten Krieg nur informieren, oder hatte er eine politische Agenda? Eine Antwort ist nicht immer leicht, wie ein neuer Aufsatzband zeigt.
Seit dem Ukrainekrieg rüstet Deutschland auf. Auch Zivilisten, die nichts mit der Bundeswehr am Hut hatten, lassen sich für die Reserve ausbilden. Zwei Neu-Soldaten berichten.
Die jüdische Zeitgeschichte verlief in beiden Teilen Deutschlands sehr unterschiedlich. Nach der Wiedervereinigung keimte die Hoffnung auf ein selbstbestimmtes und angstfreies Leben – bis zum Anschlag auf die Synagoge in Halle.
Der Stadt-Land-Konflikt erklärt Amerikas politische Lagerbildung nur zum Teil. Der Historiker Steven Conn sieht vor allem zwei konkurrierende Formen von Nationalismus am Werk. Ein Gespräch.
Weltraumtourismus ist keine ferne Utopie mehr. Bereits jetzt bieten Firmen Raketenstarts ins All und Flüge zur internationalen Raumstation an. Es gibt sogar eine Economy-Variante.
Bei einem Glas Wein mit Putin: Altkanzler Gerhard Schröder und Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán diskutieren über ihre Ideen für ein Ende des Krieges gegen die Ukraine. Im Kreml kann man sich darüber freuen.
Der erste UNESCO-Generalsekretär aus Afrika war ein Wegbereiter globaler kultureller Gerechtigkeit: Abschied von Amadou Mahtar M’Bow.
Es ist keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung der deutsch-französischen Zusammenarbeit, wenn Berlin und London nun enger militärisch zusammenarbeiten. Keines der drei Länder wäre Russland allein gewachsen.
Am Ende von Bidens Amtszeit ist Europa noch stärker von Amerika abhängig als im Kalten Krieg. Einen Wahlsieg Trumps wird Putin nicht nur als Chance in der Ukraine begreifen.
Der Aufstieg der heutigen KI-Sprachmodelle musste wissenschaftlich hart erstritten werden. Das Vorbild war dabei in verschiedener Weise das menschliche Gehirn.
Die Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg, Kretschmer und Woidke, sowie der Thüringer CDU-Vorsitzende Voigt fordern eine internationale Allianz, um Russland an den Verhandlungstisch zu bringen.
Die Produzentin Gabriela Sperl beschert der ARD ein Bravourstück: In „Herrhausen - Herr des Geldes“ schildert sie spannend, was man über den ungeklärten Mord an dem damaligen Deutsche-Bank-Chef wissen kann.
Jens Stoltenberg wurde NATO-Generalsekretär, weil er für den Dialog mit Moskau stand. Aber die zehn Jahre des Norwegers an der Spitze des Bündnisses verliefen nicht nach Plan. So rückte die Abschreckung Russlands ins Zentrum seiner Amtszeit.
Schon in den 2000er-Jahren wurde die Rüstungskontrolle zum Hindernis für Putins Großmachtpolitik. Eine neue Studie beschreibt, wie dieses Konzept scheiterte. Die deutsche Sicherheitspolitik konfrontiert sie mit einer unbequemen Frage.
Als er sich dem Ende seiner Tage nahe wähnte, baute sich ein Amerikaner in Las Vegas einen exzentrischen Bunker. Samt Vorstadthaus unter der Erde.
Das BSW setzt auch in Brandenburg auf Außenpolitik. Und mit Robert Crumbach auf einen vorsichtigen Spitzenkandidaten. Der betont in einer Frage seine Eigenständigkeit zur Parteichefin Wagenknecht.
Nach der Freilassung des Tiergartenmörders gab es trotz aller rechtlichen und politischen Zweifel kaum Kritik. Nun fordert Nordrhein-Westfalens Justizminister Limbach konkrete gesetzliche Regeln für die Zukunft.
Panzer müssen nicht immer aus Stahl sein. Attrappen sind wichtiger, als man denkt. Vojtech Fresser hat daraus ein Geschäft gemacht.
Der mutmaßliche russische „Spionagewal“ Hvaldimir wurde erstmals 2019 vor der norwegischen Küste gesichtet. Die norwegische Fischerdirektion vermutete, dass es sich um einen russischen „Spionagewal“ handelte. Nun wurde er für tot erklärt.
Die deutsche Politik weicht der Frage aus, wie man mit dem autoritären Regime in Russland langfristig umgeht. Dabei müsste jetzt eine strategische Debatte darüber geführt werden. Ein Gastbeitrag.
Zwei ukrainische Nationalisten werden im Auftrag des sowjetischen Geheimdienstes in München umgebracht. Der Mörder läuft später in den Westen über. Seine Erinnerungen liegen im BND-Archiv.
So verdächtig kann schlechte Kunst sein: Eine russische Spionin, die sich als Galeristin tarnte und im Zuge des Gefangenenaustauschs nach Moskau zurückgekehrt ist, lehrt es.
Mode für den Gefangenenaustausch: Die Kleidung der von Russland freigelassenen politischen Häftlinge steht im Kontrast zu den stilistischen Gepflogenheiten der Sowjetunion während des Kalten Krieges. Ein Gastbeitrag.
Der Zusammenbruch der DDR ist Lehrstück und Mahnung zugleich. Als Sozialstaat geriet sie vor 1989 geriet sie auf die abschüssige Bahn, die sich ergibt, wenn die Zusagen sozialer Sicherheit und die Erfordernisse der wirtschaftlichen Effizienz zu weit voneinander abgekoppelt werden.
„Das löst unbeschreibliche Emotionen aus“: In Bonn berichten drei politische Gefangene der russischen Opposition von ihrer Haft – und wieso sie den Gefangenenaustausch für die richtige Entscheidung halten.
Dass der Gefangenenaustausch mit Russland zustande kam, hat viel mit dem Verhältnis des Kanzlers zum US-Präsidenten zu tun. An dem Plan wurde lange gearbeitet. Eine Rekonstruktion.
Schlecht gelaunte und wenig qualifizierte Wehrdienstpflichtige helfen der Nation nicht weiter. Der Bund braucht Menschen, die für ihn arbeiten wollen und es am besten können. Die bekommt er nur über eine Marktlösung.
Putins olympisches Spiel: Der Gefangenentausch Russlands mit dem Westen stellt abgründige Rekorde auf und sendet ein Signal an die Regime-Gegner im Ausland.
Die symbolische Bedeutung des Warschauer Aufstands für das heutige Polen ist kaum zu überschätzen. Er steht für den Willen, sich gegen die Nazis und gegen die Sowjetunion zu behaupten. Ein Gastbeitrag.
Nach weniger als zwei Jahren schließt das Haus, das jüngere Touristen auf technische avancierte und eher plakative Weise für die Zeit des Kalten Krieges interessieren wollte
Die westlichen Werte wollen Viele verteidigen. Doch zeigt ein Blick in die Geschichte: Manche Freiheitsbekenntnisse bewegen sich eher auf der Ebene der Rhetorik.
Robert Lighthizer hat unter Donald Trump eine protektionistische Handelspolitik definiert. Wenn Trump wieder ins Amt kommt, könnte Lighthizer Finanzminister werden. Worauf muss sich Europa gefasst machen?
Russlands Regime betreibt eine besonders zynische Variante der Gefangenenaustausche, die im Kalten Krieg üblich waren: Es nimmt Gefangene, um Verhandlungsmaterial zu haben.
Als Touristen getarnte Soldaten auf einer Fähre und Flugzeuge, die eine Notlandung machen: So könnte ein russischer Überraschungsangriff auf Gotland aussehen. Dafür will Schweden gewappnet sein.
Der amerikanische Journalist Thomas Maier erzählt in der launigen Dokuserie „Mafia-Spies“ vom Stelldichein zwischen Chicagoer Gangstern und der CIA. Das ist so unterhaltsam wie unglaublich.