Die Erfindung des „Shutdowns“
Ein braver Jurist ist schuld, dass aus langweiligen Haushaltsbewilligungen politischer Sprengstoff wurde. Das heutige Ausmaß der Instrumentalisierung der Shutdowns war unter Präsident Jimmy Carter noch nicht abzusehen.
Werden die Persönlichkeiten der Bürger entkernt? Die Historikerin Jill Lepore warnt vor dem „Künstlichen Staat“, in dem Algorithmen und Technik die wichtigsten Entscheidungen übernehmen.
Ein braver Jurist ist schuld, dass aus langweiligen Haushaltsbewilligungen politischer Sprengstoff wurde. Das heutige Ausmaß der Instrumentalisierung der Shutdowns war unter Präsident Jimmy Carter noch nicht abzusehen.
Richard Haass, einer der führenden außenpolitischen Köpfe Amerikas, spricht über die Wahl in den USA und die Zeit danach. Den Europäern sagt er, was sie für ihre eigene Sicherheit tun müssten.
Falls da jemals Distanz war, schwindet sie: Immer mehr politische Stiftungen und Thinktanks schließen sich dem „Projekt 2025“ an. Was steckt dahinter?
Auch wenn er einen Etappensieg errungen hat: Noch ist Kevin McCarthy nicht am Ziel seiner Träume. Die eigentliche Hürde muss er noch nehmen, wenn er Sprecher des Repräsentantenhauses werden will.
Nicht nur Staatsanwälte interessieren sich für Newt Gingrich und seine Rolle beim Angriff auf das Kapitol. Auch Historiker nehmen den einflussreichen Republikaner in den Blick.
Die „Sprecherin“ des amerikanischen Repräsentantenhauses ist in Taipeh gelandet. China versetzt seine Streitkräfte „in höchste Gefechtsbereitschaft“ und kündigt Manöver in sechs Seegebieten rund um Taiwan an.
Die parteipolitische Polarisierung ist heute größer als zu jedem anderen Zeitpunkt der amerikanischen Geschichte. Das bedroht die Funktionsfähigkeit des politischen Systems, ist dieses doch auf die Fähigkeit und die Bereitschaft zum Kompromiss aufgebaut.
Die Kritik war laut – und sie kam nicht nur von der Opposition. Nachdem Donald Trump beim Gipfel mit Wladimir Putin eine Einmischung Russlands bei den Präsidentschaftswahlen noch ausgeschlossen hatte, will er sich nun einfach nur versprochen haben.
Es war ein kurzes Intermezzo: Trumps neuer Stabschef Kelly greift sofort durch und feuert den umstrittenen Kommunikationschef Scaramucci. Doch, dass er das Chaos im Weißen Haus beseitigen kann, ist mehr als ungewiss.
Auch wenn Donald Trump mit der Nato hart verhandeln werde, werde keine grundlegende Eiszeit zwischen ihr und Amerika entstehen, glaubt sein Vertrauter Newt Gingrich. Etwas anderes hingegen schon.
Einst galt Russland den Republikanern als Staatsfeind Nummer eins. Die Zeiten haben sich geändert. Weil Trump mit Putin anbandelt, tun es ihm seine Parteikollegen gleich – mit teils wirren Kehrtwenden. Ein Gastbeitrag.
Mitt Romney galt während der amerikanischen Wahlen als Donald Trumps schärfster Kritiker. Ausgerechnet er soll nun Außenminister werden. Die Berater des designierten Präsidenten warnen nun vor einem großen Fehler.
Um einen der wichtigsten Posten, die Donald Trump zu besetzen hat, ist heftiger Streit in seinem Lager entbrannt. Mitt Romney passt vielen nicht. Ein enger Gefolgsmann Trumps erneuert seine Ansprüche.
„NeverTrump“: Auch in der Republikanischen Partei hatte Donald Trump zahlreiche Gegner. Müssen sie nun die Rache des neuen Präsidenten fürchten?
Bis zur Amtseinführung am 20. Januar 2017 hat Donald Trump eine Menge Arbeit vor sich. Er muss die ersten Monate im Weißen Haus planen und mehr als 4000 Posten besetzen. Zudem wird er ab sofort in alle militärischen Geheimnisse des Landes eingeweiht.
Wen Donald Trump als Regierungsmannschaft aufstellt, ist noch nebulös. Wahrscheinlich wird er sich auf enge Vertraute verlassen.
Der gewählte Präsident kann den Nachlass seines Vorgängers entkernen – manche seiner Versprechen mit einem Federstrich erfüllen. Doch was will Trump eigentlich tun?
Donald Trump ist zwar ein Extremfall, aber keine Ausnahme. Die Polarisierung in Amerika wird seit Jahrzehnten gepflegt – und ist mit dem Namen Clinton verbunden. Ein Gastbeitrag.
Das FBI entlastet Hillary Clinton in der E-Mail-Affäre. Die Republikaner reagieren entsetzt. Präsidentschaftskandidat Donald Trump greift das ganze System an.
Nach der Wahl wird es ungewöhnlich schwer, Amerika zu einen, ganz gleich, wer am Dienstag gewinnt. Das zeigt die andauernde Schlammschlacht zwischen Clinton und Trump. Selbst einige ranghohe Republikaner machen sich darüber Sorgen.
Verstorbene auf den Wahllisten, mehrfache Stimmabgaben, ein „Staatsstreich“ - zwei bekannte Republikaner schließen sich Trumps Vorwurf der Wahlmanipulationn an. Die These spaltet die Partei.
Donald Trump treibt seine Partei immer mehr zur Verzweiflung. Die Zahl der Republikaner, die sich gegen den Präsidentschaftskandidaten stellen, wächst. Doch der hat noch einen echten Trumpf auf der Hand.
Trump „sucht“ Clintons gelöschte E-Mails und bittet den Kreml um Hilfe. Als Finderlohn könnte Putin sogar auf eine Anerkennung der Krim-Annexion hoffen.
Wer wird Vizepräsidentschaftsbewerber der Republikaner? An diesem Freitag will Donald Trump den Sieger seines „Castings“ bekannt geben. Vieles deutet auf den Gouverneur aus Indiana Mike Pence.
Die iranische Exilopposition in Paris bekommt Unterstützung aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Staaten. Doch der „Nationale Widerstandsrat“ ist auch unter Regimekritikern umstritten.
Hillary Clinton enteilt ihrem republikanischen Rivalen Donald Trump in den Umfragen. Zugleich verdichten sich die Hinweise auf die möglichen Vizepräsidentschaftskandidaten beider Bewerber.
Angesichts der eskalierenden Gewalt herrscht in Amerika eine Mischung aus Entsetzen, Ratlosigkeit und Wut. Donald Trump versucht sich nach dem tödlichen Angriff auf Polizisten in Dallas an gemäßigten Tönen – und wird von seinen Anhängern scharf kritisiert.
Der Film „The Interview“ wird nicht gezeigt, weil Hacker mit Anschlägen drohen. Nordkorea soll dahinter stecken. Was meint Barack Obama, wenn er eine „angemessene Reaktion“ ankündigt?
Seit in Amerika der Haushaltsstreit eskaliert ist, befinden sich Hunderttausende Bundesbeamte im Zwangsurlaub. Obamas Gesundheitsreform konnten die Republikaner trotzdem nicht verhindern.
John Boehner war schon voriges Mal dabei, als Amerikas Bundesverwaltung dichtmachte. Als Vorsitzender der republikanischen Abgeordneten war er 1995 der ...
Den Haushalt mit Obamas Gesundheitsreform zu verknüpfen, ging John Boehner eigentlich zu weit. Doch er musste sich dem Verlangen seiner Partei beugen. Die Geister, die ihn plagen, hat Boehner einst selbst gerufen.
Im zweiten Leben des Barack Obama bleibt alles wie gehabt. Den ersten Triumph des Wahlabends feierte John Boehner. Der führende Republikaner im Kongress bleibt der Mann, mit dem sich der Präsident einigen muss - am dringendsten auf Budgetkürzungen und eine Steuerreform.
Barack Obamas Wahlkämpfer wollen Anhänger mobilisieren, indem sie vorrechnen, wie viele Milliarden Dollar Sheldon Adelson dank Mitt Romneys Steuerplänen verdienen würde. Adelson hat indes noch ganz andere Interessen.
Newt Gingrich hatte nie eine reelle Chance, amerikanischer Präsidentschaftskandidat zu werden. Sein Rückzug war überfällig: In der Nebenrolle als Giftschleuder gegen Romney fand Clintons großer Gegenspieler sein politisches Ende.
Der designierte Kandidat der Republikaner verwendet in einer Grundsatzrede die Rhetorik des Präsidenten der achtziger Jahre - und gibt die Antwort auf Bill Clinton: „Es ist immer noch die Wirtschaft - und wir sind keine Dummköpfe.“
Der Republikaner Mitt Romney buhlt um die Gunst der einflussreichen amerikanischen Waffenlobby NRA. Er wolle die Waffenbesitzer besser schützen. Sein Parteikollege Gingrich nannte das Recht auf Waffen ein „Menschenrecht“.