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Islamistische Rebellen haben große Teile der zweitgrößten Stadt Syriens eingenommen. Vom fehlenden Widerstand sind sie selbst überrascht. Die Schwächung al-Assads bringt die Türkei in eine günstige Position.
Die Türkei und die Rebellen wollen Fakten schaffen, solange Washington nur begrenzt handlungsfähig ist. Doch es ist ein heikles Spiel mit vielen Unbekannten.
Kurdische Milizen scheinen das Machtvakuum in Aleppo auszunutzen. Das dürfte der von der Türkei unterstützen islamistischen Rebellenallianz kaum gefallen.
Der Angriff der islamistischen Rebellen im Nordwesten Syriens war gut vorbereitet. Der Zeitpunkt ist günstig, denn Machthaber Assad und seine Verbündeten stehen unter Druck.
Bislang überschwemmte das Aufputschmittel Captagon den Nahen Osten. Doch auch in Deutschland wurden zuletzt große Mengen gefunden – und sogar eine Produktionsstätte.
Schon 2022 kündigte der neue Hamas-Anführer an, Israel mit einer „Flut von Soldaten“ zu überfallen. Dann plante er den 7. Oktober. Jetzt steht er an der Spitze der Terrorgruppe.
Was eine Reihe von EU-Staaten fordert, wäre einen Versuch wert: Gespräche führen, um in Damaskus wieder an Einfluss zu gewinnen – vor allem in der Migrationsfrage.
Acht EU-Staaten erklären die bisherige Strategie gegenüber Syrien für gescheitert. Sie fordern einen „substantiellen Dialog“ mit Damaskus – auch über die Rückkehr von Flüchtlingen.
Der Umgang mit den Flüchtlingen aus dem Nachbarland ist ein unlösbares Problem für Erdoğan. Er will auf Assad zugehen. Doch das funktioniert nicht.
Die fünf Männer sollen 2012 an der gewaltsamen Niederschlagung einer Kundgebung in Damaskus beteiligt gewesen sein. Vier der fünf gehörten dem „Free Palestine Movement“ an, das im Auftrag Assads ein von Palästinensern bewohntes Viertel kontrollierte.
Im Prozess gegen den syrischen Arzt Alaa M., der Gegner des Assad-Regimes gefoltert haben soll, befragt das Oberlandesgericht Frankfurt einen Freund des Angeklagten. Der präsentiert einen Chat, von dem bisher niemand wusste.
Im Irak verschärft sich der Konflikt zwischen den USA und den irantreuen Kräften der „Achse des Widerstands“. Unterwegs im Reich von Teherans Schattenkriegern.
Die UN sind zur Bühne für Länder aus dem Globalen Süden geworden, die antiwestliche Ressentiments leiten. Sie werden von Russland und China verführt.
Wo finde ich meinen Platz in der Welt: Das fragen die aus Syrien Geflüchteten, die ihre Heimat verloren haben. „Teatre Blau“ zeigt dazu ein Stück im Titania.
Über Krieg und Frieden in Nahost entscheidet immer auch Teheran. Einige Kommandeure in Irans Schattenarmee können es gar nicht erwarten, ihr Raketenarsenal endlich einzusetzen.
Dass der IOC-Präsident den Vorschlag, die Charta für seine Amtszeitverlängerung zu verändern, nicht sofort ablehnt, schürt die Vorbehalte in dessen Heimat. Ein konservativer Innenminister lässt keinen Zweifel daran.
In Syrien endet die Abschlussfeier in einer Militärakademie in einem Blutbad. Assad könnte den Angriff politisch nutzen. Dem Regime ist an Kriegsstimmung gelegen.
Der italienische Comicautor Zerocalcare ist zum zweiten Mal ins Kurdengebiet in Nordsyrien gereist und erzählt in „No Sleep till Shingal“ auf ebenso berückende wie bedrückende Weise von der Notsituation der dort lebenden Kurden.
Assad gerät wegen der Wirtschaftsmisere unter Druck. Es gibt neue Proteste gegen ihn. Gerät das Regime ins Wanken?
Die Vereinten Nationen pumpen viel Geld nach Syrien, Deutschland ist ganz vorne als Geber dabei. Aber ein großer Teil des Geldes gerät in die falschen Hände. In Berlin ist das bekannt.
Auf Russland kann sich der syrische Gewaltherrscher Assad immer noch verlassen: Moskau legt ein Veto gegen weitere grenzüberschreitende humanitäre Hilfslieferungen nach Syrien ein.
Auf Russland kann sich der syrische Gewaltherrscher Assad immer noch verlassen: Moskau legt ein Veto gegen weitere Hilfslieferungen in den Norden des Landes ein.
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell kritisiert die arabischen Staaten und die Türkei für ihre Zusammenarbeit mit Damaskus. Auch die UN kürzen ihre Nahrungsmittelhilfe.
Er ist Regierungschef und bestimmt die Politik Saudi-Arabiens. Der Kronprinz sucht einen Ausweg aus dem Jemen-Abenteuer, das er selbst verursacht hat. Ein Preis ist die Wiederannäherung an Assads Syrien.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirbt auf dem Treffen der Arabischen Liga um Unterstützung. Dort tritt auch ein feixender Verbündeter Moskaus auf: Baschar al-Assad.
Nachdem Syrien wieder in die Arabische Liga aufgenommen wurde, nimmt Machthaber Assad am Gipfel in Saudi-Arabien teil. Saudische Medien kommentieren den Besuch positiv.
Erstmals seit Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs 2011 nimmt Präsident Baschar al-Assad an dem Gipfel der Arabischen Liga in Saudi-Arabien teil. Auf dem Gipfeltreffen in Saudi-Arabien soll es unter anderem um die Rückkehr von Geflüchteten nach Syrien gehen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj soll als Ehrengast am Gipfeltreffen der Arabischen Liga teilnehmen. Was hat die angebliche Einladung zu bedeuten?
Annalena Baerbock ist zu Gast am Golf. Dort trifft sie auf Partner, die ein Selbstbewusstsein entwickelt haben, aus dem die Haltung spricht: Europa brauche sie womöglich mehr, als sie Europa brauchen.
Die autoritären Führungen am Golf mögen uns fremd sein, die Menschenrechtslage unerträglich. Wandel kann aber nur ein glaubwürdiger Partner erreichen.
Ein Rechtsmediziner ordnet vor dem Oberlandesgericht Frankfurt Fotos getöteter Syrer ein. Sein Gutachten ist eine bedrückende Dokumentation über die Brutalität des Assad-Regimes.
Wegen des brutalen Vorgehens gegen die eigene Bevölkerung wurde die Mitgliedschaft des Regimes von Baschar al Assad in der Arabischen Liga ausgesetzt. Nun will die Organisation auf „politische Lösungen“ und Gespräche setzen.
Immer mehr Nachbarn bemühen sich um eine Normalisierung ihrer Beziehungen zu Syrien – auch ohne dass Damaskus eine Gegenleistung erbringt.
Nachdem ein Amerikaner getötet wurde, fliegt die US-Luftwaffe Angriffe. In dem Schattenkrieg stehen Teheran und irantreue Milizen im syrisch-irakischen Grenzgebiet auf der einen Seite, die USA und Israel auf der anderen.