Warum mehr Syrer aus der Türkei heimkehren als aus Deutschland
Hier Jobchancen und die Aussicht auf den deutschen Pass, dort hohe Kosten und Schwarzarbeit. Ein Überblick, warum manche Syrer heimkehren und andere nicht.
Hier Jobchancen und die Aussicht auf den deutschen Pass, dort hohe Kosten und Schwarzarbeit. Ein Überblick, warum manche Syrer heimkehren und andere nicht.
Der Kassationshof in Paris hat ein richtungsweisendes Urteil gefällt: Die persönliche Immunität von Staatsoberhäuptern gilt auch bei Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Man sollte keine Sekunde an die Erzählung von gemäßigten Islamisten in Syrien glauben. Aber hoffen, dass die anderen Kräfte stark genug sind, Unterstützung erfahren und die Islamisten nicht ihre volle Macht entfalten.
In Syrien wartet die alte Mutter auf die Heimkehr ihrer Söhne. Einer von ihnen wohnt nun im Taunus. Er vermisst die Heimat, aber er fragt sich auch: Wohin soll er zurückkehren?
Frankreichs Justiz hat einen internationalen Haftbefehl gegen den gestürzten syrischen Diktator ausgestellt. Der Kassationshof muss nun prüfen, ob das rechtens ist.
Der Irak wird jetzt oft als Negativbeispiel für Militärinterventionen herangezogen. Warum es dort aber schieflief, wird nicht weiter besprochen. Man sollte darüber reden.
Für ihn war das Urteil von besonderer Bedeutung: Ein Opfer des syrischen Folterarztes, der in Frankfurt zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, erzählt. Er verlor seinen Bruder in einer überfüllten, dreckigen Zelle.
Das Gericht in Frankfurt verurteilt Alaa M. zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Die Richter sind überzeugt, dass der Mediziner mehrere Gefangene in Syrien gefoltert hat.
Als Assistenzarzt in Syrien soll Alaa M. Gegner des Assad-Regimes gefoltert und einen Mann getötet haben. Nach einem fast dreieinhalb Jahre dauernden Prozess wurde er nun zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
Die BBC berichtet, der 2012 in Syrien verschwundene US-Journalist Austin Tice sei auf Befehl Baschar al-Assads hingerichtet worden. Das habe ein ehemaliger General dem FBI berichtet. Zweifel bleiben.
Schon 2024 sank die Zahl der Syrer, die in der EU Schutz suchten. Doch seit dem Sturz des Assad-Regimes ist ein regelrechter Abriss zu verzeichnen – vor allem in Deutschland.
Trump setzt Israel und Syrien unter Druck, ihre Beziehungen zu normalisieren. Doch nun ist erstmals seit über einem Jahr eine syrische Rakete im Nachbarland eingeschlagen.
Teherans Unterstützer taumeln entweder oder sind – wie Syriens früherer Machthaber Assad – gefallen. Nach Ansicht unseres Kolumnisten ist die Regionalpolitik des islamischen Regimes weitgehend gescheitert.
Die Noch-Innenministerin Nancy Faeser will Syrern Erkundungsreisen ermöglichen. Die Union, die das Ministerium bald übernimmt, ist empört.
Die Zahl der in Deutschland lebenden Syrer ist zuletzt leicht gesunken. Das hat aber nur zum Teil mit Ausreisen nach dem Sturz von Baschar al-Assad zu tun.
Die Massaker in Syrien haben nichts mit Rache am Assad-Regime zu tun. Es wurden keine Schergen des Diktators aufgespürt, sondern Menschen getötet, weil sie Alawiten sind.
Nach der Gewalteskalation in Syrien hat die Übergangsregierung in Damaskus ein Ende ihrer Militäroffensive verkündet. Sie verspricht außerdem, eine Untersuchungskommission einzusetzen.
Selenskyj reist nach Saudi-Arabien, der CDU-Vorstand stimmt über Koalitionsverhandlungen ab, und an den Flughäfen wird gestreikt. Der F.A.Z. Frühdenker
Die Gewalt gegen Alawiten in Syrien ist außer Kontrolle geraten. Das Morden untergräbt die Legitimität der neuen Führung unter Ahmed al-Scharaa.
Syrien wird drei Monate nach dem Sturz von Machthaber al-Assad von schweren Kämpfen erschüttert. Aktivisten berichten von Massakern. Der Übergangspräsident ruft zu Einheit auf. Der Überblick.
Die neuen syrischen Machthaber erleben die schwerste Gegenwehr seit dem Sturz von Baschar al-Assad. Die Provinz Latakia ist eine Hochburg der Alawiten, die vom alten Regime profitiert hatten.
Das amerikanische Militär schützt in Syrien Ölförderanlagen. Davon profitiert die Kurdenmiliz SDF. Damaskus und die Türkei wollen das nicht länger dulden.
Die Stromversorgung in Syrien ist katastrophal. Die Bundesregierung erwägt nach F.A.Z.-Informationen, sich für die Instandsetzung eines Kraftwerks bei Damaskus einzusetzen.
Der syrische Fußball war Propagandainstrument des Assad-Regimes. Nun wagt der Sport vorsichtig den Neubeginn. Doch ohne funktionierende Strukturen und mit finanziellen Problemen bleibt die Zukunft ungewiss.
Der syrische Übergangspräsident Scharaa baut auf das Zusammenspiel aus Geld vom Golf und türkischer Militärhilfe. Erdogan und al-Scharaa wollen die Beziehungen ihrer Länder zu einer strategischen Partnerschaft ausbauen.
Die EU fürchtet den Handelskrieg mit den USA. Der BGH entscheidet über die Zulässigkeit von Verwahrentgelten. Und Santorini droht ein schweres Erdbeben. Der F.A.Z. Newsletter.
In Gefangenenlagern im Nordosten Syriens sitzen Zehntausende IS-Kämpfer und ihre Frauen – auch Deutsche. Muss Berlin die Dschihadisten bald zurücknehmen?
Moskau will seine Militärstützpunkte im Land erhalten und schickt eine erste Delegation nach Damaskus. Doch die neuen Machthaber erheben unbequeme Forderungen.
Die Kandidatin des Präsidenten für den Posten des Nationalen Geheimdienstdirektors wurde am Donnerstag im Senat „gegrillt“ – nicht nur von den Demokraten.
Die EU-Außenminister haben sich auf schrittweise Aussetzungen für zunächst ein Jahr geeinigt. Es soll aber möglich bleiben, Lockerungen zurückzunehmen.
Plünderungen, Morde, Drohungen: Die Lage der Minderheiten in Syrien ist offenbar dramatisch. Christliche Geistliche schwanken zwischen Alarmstimmung und Hoffnung.
Für Machthaber auf der ganzen Welt war 2024 ein stürmisches Jahr. Welche Kipppunkte nötig sind, damit auch langjährige Autokraten in die Flucht geschlagen werden, erklärt unser Kolumnist.
In Homs waren viele erleichtert über Assads Ende. Aber den neuen Machthabern trauen sie auch nicht. Und die Spannungen zwischen Siegern und Besiegten könnten Syrien zerreißen.
Das beschlagnahmte Lagerhaus im syrischen Latakia hat zur Armee von Maher al-Assad gehört, dem Bruder des gestürzten Machthabers Bashar al- Assad. In Bobby Cars und Dreirädern befanden sich große Mengen Drogen.
Assads Sturz hat Iran geschwächt. Für Trump bietet das eine Gelegenheit, Teheran in die Enge zu treiben. Könnte er Iran zur Flucht nach vorn zwingen?
Moskau und Teheran unterzeichnen ein strategisches Partnerschaftsabkommen. Über die sensiblen Kapitel schweigen beide Seiten.