Euro-Krisengipfel : Rat und Tat in endlicher Zeit

Als erstes hat Angela Merkel beim EU-Gipfel die Stimmung bereinigt. Sparkommissar wäre gut, Kontrolle ist besser, sagt sich die Kanzlerin. Sie will nicht die Frau mit der Keule sein.
Eine lange Nacht war es diesmal nicht in Brüssel. Der gefühlt eintausendste Euro-Krisengipfel der EU endete am Montagabend gegen 22 Uhr. Von lautem Gezänk wurde nichts bekannt, dafür wurden Grafiken über die Jugendarbeitslosigkeit oder den Arbeitsmarkt in Europa studiert. „Das war ein nüchterner Arbeitsgipfel“, sagte ein Diplomat. So pflegte es in grauer Vorzeit zu sein, als der Euro noch der Stolz Europas war, nicht sein Spaltpilz.





