FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Operation „Storm 1516“ :
Wie Russland versucht, die Wahl zu beeinflussen

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Ausgedachte Missbrauchsvorwürfe: Robert Habeck und Friedrich Merz sind Hauptziele von „Storm 1516“
Ausgedachte Missbrauchsvorwürfe: Robert Habeck und Friedrich Merz sind Hauptziele von „Storm 1516“EPA

Geheimdienste und Aktivisten versuchen, Kandidaten zu diskreditieren und die Glaubwürdigkeit der Bundestagswahl zu untergraben. Besonders aggressiv geht die mutmaßlich russische Operation „Storm 1516“ vor.

Anfang der Woche tauchten auf den Social-Media-Plattformen X und Tiktok mehrere Videos auf. Auf allen sah man denselben Tisch und darauf dieselben Papiere. Die Stimmen, die zu hören waren, unterschieden sich in jedem Video, aber sie behaupteten alle dasselbe: dass hier Briefwahlunterlagen zu sehen seien, die im Wahlbezirk Leipzig 1 versendet worden seien. Und dass auf diesen Unterlagen absichtlich die AfD weggelassen worden sei. Den AfD-Kandidaten auf Platz eins gab es nicht, die Liste für die Erststimme begann mit der Nummer zwei. Auch bei der Zweitstimme tauchte die AfD nicht auf.

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