UN-Sanktionen gegen Nordkorea :
Einstimmig angenommen

Von
,
Petra Kolonko, Washington
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Die UN-Botschafterin der Vereinigten Staaten, Nikki Haley, hatte maßgeblichen Anteil an der Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea.
Die UN-Botschafterin der Vereinigten Staaten, Nikki Haley, hatte maßgeblichen Anteil an der Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea.AFP

Auch wenn der erste Entwurf noch scheiterte: Die verschärften UN-Sanktionen gegen Nordkorea sind ein Erfolg für die Vereinigten Staaten – und deren UN-Botschafterin Nikki Haley.

Natürlich wusste Nikki Haley, dass überall von einer „aufgeweichten“ Resolution und „verwässerten“ Sanktionen die Rede sein würde. Schließlich hatte die amerikanische UN-Botschafterin vorige Woche persönlich vom Sicherheitsrat verlangt, Pjöngjang binnen einer Woche „strengstmöglich“ für seinen jüngsten Atomtest zu bestrafen. Wie die Strafe aussehen sollte, bekamen die fünfzehn Ratsmitglieder bald schriftlich. Der erste Resolutionsentwurf sah am Mittwoch ein totales Ölembargo und das Einfrieren aller Vermögenswerte des Diktators Kim Jong-un vor. Außerdem beanspruchten die Amerikaner das Recht, Handelsschiffe gewaltsam zu entern, um Schmuggel nach Nordkorea zu unterbinden. Erwartungsgemäß wollten die Vetomächte China und Russland so weit nicht gehen. In zähen Verhandlungen bis Sonntagabend zogen sie dem Entwurf etliche Zähne. Nach dem einstimmigen Votum für den Kompromiss gab sich Haley trotzdem hochzufrieden. Mit dem Beschluss mache der Rat klar, sagte sie am Montagabend in New York, „dass wir handeln werden, um das Atomprogramm zu stoppen, wenn Nordkorea das nicht selbst tut“.

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