School of Live
Viele Wege führen in die Konzertbranche. Doch ein Studiengang, der auf die immer komplexere Welt hinter den Bühnen vorbereitet, fehlte viele Jahre lang. Ein neues Modell soll die Lücke füllen.
Rock am Ring sorgt für Rekorde, aber wie geht es anderen Festivals? Eventim-Chef Klaus-Peter Schulenberg über die Nöte der Live-Branche, europäische Eigenheiten – und die geplante Regulierung des Ticketzweitmarktes.
Viele Wege führen in die Konzertbranche. Doch ein Studiengang, der auf die immer komplexere Welt hinter den Bühnen vorbereitet, fehlte viele Jahre lang. Ein neues Modell soll die Lücke füllen.
Hunderttausende zieht es zu den großen Musikfestivals. Ökologisch waren die oft eine mittlere Katastrophe. Aber das Bewusstsein und die Möglichkeiten haben sich stark geändert: Es kann jetzt auch nachhaltig gerockt werden!
Die Jubiläen der Festivals Rock im Park und Rock am Ring müssen die Besucher voraussichtlich im Nassen feiern – immer wieder kommt es am Pfingstwochenende zu Schauern und vereinzelt zu Gewittern.
Rock am Ring ist vermutlich Deutschlands bekanntestes Festival. Die Organisation ist eine Mammutaufgabe, Diskussionen über zu viel Rap oder zu wenige Frauen im Programm Usus. Ein Blick hinter die Kulissen – und auf die Pläne für die Zukunft.
Rock am Ring ist vermutlich Deutschlands bekanntestes Festival – und eines mit viel Tradition. Matt Schwarz hat die große Aufgabe, es in die Zukunft zu führen. Ein Blick hinter die Kulissen.
Bei Rock am Ring feiern dieses Jahr rund 80.000 Menschen. Im Fokus stehen die Auftritte von den Ärzten, Green Day und Måneskin. Angesichts der Europawahl wird es auch politisch.
Die Europäische Union wählt ein neues Parlament, das Interesse daran will sie durch Werbung befeuern. Ihre Markenkommunikation aber kommt auf nur wenige gemeinsame Nenner.
An der Rennstrecke unterhalb der Nürburg wird an diesem Wochenende wieder gerockt. Aber die Fans sind trotz einiger bemerkenswerter Auftritte zurückhaltender als sonst.
In Ulm beginnt der Mordprozess um die Tötung einer 14-Jährigen in Illerkirchberg, Leipzig fürchtet nach dem Urteil gegen Lina E. Ausschreitungen Linksextremer und die Eintracht will den DFB-Pokal nach Frankfurt holen. Der F.A.Z.- Newsletter
Die Inflation ist in der Veranstaltungsbranche angekommen: Um knapp ein Drittel könnten die Ticketpreise gestiegen sein. Besonders groß sind die Preissteigerungen bei Rock am Ring und Rock im Park.
Die Foo Fighters treten erstmals nach dem Tod von Schlagzeuger Taylor Hawkins in Deutschland auf. Die Band Pantera wurde nach Rassismus-Vorwürfen nun doch ausgeladen.
Während die Branchenriesen Live Nation und Eventim Rekordzahlen präsentieren, ist die Lage der Konzertwelt an sich nach wie vor schwierig. Das unterstreichen nicht nur diverse Tour-Absagen. Die Gründe sind vielfältig.
Schon seit vielem Jahren schenkt Nahewinzer Martin Tesch seine Rieslinge bei Konzerten und Festivals backstage an die Musiker aus. Jetzt kommt eine dieser Kollektionen beim Wacken Open Air in den freien Verkauf.
Trotz wechselhaften Wetters besuchen Tausende Zuschauer das Musikfestival „Rock am Ring“. Die Veranstalter sprechen von einem Besucherrekord.
Nach zweijähriger Zwangspause wegen der Corona-Pandemie ist das Festival nun endlich zurück. Die Fans genießen es in vollen Strängen.
Nach zwei Jahren Corona-Pause feiern 90.000 Menschen zum ersten Mal wieder beim traditionellen „Rock am Ring“-Festival in der Eifel. Umso größer ist die Begeisterung der Besucher – auch wenn das Gesicht des Festivals in diesem Jahr ein anderes ist.
Mit dem Juni kommt auch das 9-Euro-Ticket. Der Internet Explorer wird endlich aufs Abstellgleis geschickt. Und „Rock im Park“ und „Rock am Ring“ empfangen endlich wieder Besucher. Alle Änderungen im Überblick.
Die Dänen könnten die sicherheitspolitische Zeitenwende einleiten, die Bundeswehr bekommt neue Transporthubschrauber und für Baden-Württembergs Innenminister Strobl wird die Luft dünn. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Nach „Rock am Ring“, „Hurricane“ und weiteren Musikfestivals folgt nun die Absage von „Splash“ und „Melt“, die für Juni und Juli geplant waren. Die „Wacken“-Veranstalter hoffen dagegen noch auf den Termin Ende Juli.
Wegen der weiter unsicheren Lage finden die großen deutschen Festivals auch dieses Jahr nicht statt. Für kleinere Veranstaltungen pocht die Branche auf den angekündigten Ausfallfonds.
Große Veranstalter arbeiten zusammen an einer möglichen Lösung für Rock am Ring, Hurricane und Co. Die Perspektive für die Konzertbranche an sich bleibt aber düster.
In der Konzertbranche herrscht seit Corona Stillstand. Veranstalter und „Rock am Ring“-Begründer Marek Lieberberg spricht im Interview über die Nöte seiner Branche und mögliche erste Konzerte in diesem Jahr.
Größter Konzertveranstalter und Ticketverkäufer in Europa: Klaus-Peter Schulenberg hat mit CTS Eventim ein wahres Imperium aufgebaut. Trotz der Corona-Pandemie soll es weiter wachsen.
Rock am Ring, Wacken oder das Southside-Festival dürfen nicht stattfinden. Doch wie steht es um kleinere Konzerte? Der Verband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft befürchtet ein „Verbotswirrwarr“.
Bei Rock am Ring und Co. stehen sie zu hunderten: Mobile Toiletten. Mit ihnen werden jedes Jahr Millionen Euro Umsatz gemacht – insbesondere die Weltmarktführerin aus Deutschland.
Am Nürburgring feiern 70.000 Fans beim traditionellen „Rock am Ring“ – deutlich weniger als im Vorjahr. Aber dafür drücken Unwetter- und Terrorwarnungen diesmal nicht auf die Stimmung.
Warteschlangen vor mobilen Klo-Häuschen, Dosenbier und jede Menge Matsch: Die Festivalsaison hat begonnen – zumindest in der Eifel und in Nürnberg. Dort locken wieder „Rock am Ring“ und „Rock im Park“.
Der Einstieg ins Festivalgeschäft verlief für die Deutsche Entertainment seinerzeit nicht eben nach Plan. Doch man hat daraus gelernt und stellt sich zunehmend breiter auf.
Nach dem Terroralarm beim Musikfestival „Rock am Ring“ hat die Staatsanwaltschaft Koblenz das Ermittlungsverfahren gegen drei Verdächtige aus Hessen eingestellt. Das teilte die Behörde am Donnerstag mit.
Anfang Juni wurde das Festival „Rock am Ring“ wegen Terrorverdachts unterbrochen. Ins Visier der Ermittler gerieten Männer aus Hessen. Nun ist von einem Schreibfehler als Auslöser des Verdachts die Rede.
Marek Lieberberg gilt als erfolgreichster Konzertveranstalter Europas. Im Interview spricht er über den Terroralarm bei „Rock am Ring“, seine ersten Open Airs und über die Veränderungen im Showgeschäft.
Was hat die Polizei aus „Rock am Ring“ für den Hessentag gelernt? Das verrät sie nicht en detail. Sie sagt aber: „Wir werden natürlich diese Ereignisse in unsere Planungen mit einfließen lassen.“
Bei einer Verkehrskontrolle am Donnerstag in Koblenz sollen Polizisten die Männer aufgefallen sein, deretwegen das Musikfestival „Rock am Ring“ unterbrochen wurde. Auf das Festivalgelände waren sie vorher von einem Subunternehmer geschickt worden.
Die Polizei nahm am Sonntag im Zusammenhang mit dem Anschlag zwölf Menschen fest. Über ihr Sprachrohr „Amaq“ meldet sich die Terrormiliz „Islamischer Staat“. Am Abend erstrahlt das Wahrzeichen Berlins in den Farben des Union Jacks. Die aktuellen Entwicklungen im Überblick.
Marek Lieberberg, Chef von „Rock am Ring“, ließ seinem Ärger über die Unterbrechung des Festivals freien Lauf – und sorgte mit einer Aussage zu Muslimen für Empörung. In einem Interview klingt er nun etwas milder. Ein bisschen.
Die „Rock am Ring“-Fans lassen sich die Laune nicht verderben. Auch wenn viele vor allem wegen des abgesagten Rammstein-Konzerts kamen, zeigen sie Verständnis für die Vorsicht der Behörden. Jetzt wollen sie nur noch eins: In Ruhe feiern.