Start im Sturm
Kein Markt für Chemikalien wächst schneller als der chinesische. In Ludwigshafen wird gespart und dichtgemacht, in China investiert. Das neue Werk des Chemiekonzerns BASF in Fernost startet mit vielen Risiken.
Peitschender Wind und heftige Regenfälle: Taifun „Noul“ ist auf Chinas südliche Küste getroffen. Flüge nach Hongkong wurden gestrichen.
Kein Markt für Chemikalien wächst schneller als der chinesische. In Ludwigshafen wird gespart und dichtgemacht, in China investiert. Das neue Werk des Chemiekonzerns BASF in Fernost startet mit vielen Risiken.
Quantencomputer sind schwer zu verstehen, aber längst Teil des geopolitischen Ringens zwischen China und den USA. Mittendrin sind chinesische Forscher.
Massive Störungen im asiatischen Flugverkehr verursacht der Taifun Ragasa. Behörden riefen die höchste Warnstufe aus. In Südchina und Hongkong rechnet man mit Sturm, Starkregen und Überflutungen.
Donald Trump zieht einen Zolldamm hoch. Doch auf Chinas Handelsmesse zeigt sich: Mit Tricks und Betrügereien finden die Warenströme trotzdem ihren Weg.
Frau Zhang verkauft auf der Onlineplattform Temu Kleidung. Erst lief das Geschäft gut. Doch jetzt ist sie hoch verschuldet. Sie glaubt: Das hat System.
Anhaltender Starkregen soll dazu beigetragen haben, dass in der Provinz Guangdong ein 18 Meter langes Stück Autobahn wegbrach und Dutzende Reisende in den Tod riss.
Die Autobahn in der südchinesischen Provinz Guangdong führt an einem Hang entlang. Hunderte Einsatzkräfte sind mit Bergungsarbeiten beschäftigt.
Der Starkregen in China beginnt dieses Jahr früher als bisher. An der Südostküste müssen zehntausende Bewohner die Häuser verlassen. Vier Tote wurden geborgen, mindestens elf Menschen werden vermisst.
Die Vogelgrippe grassiert weltweit, die EU spricht sich für eine Impfung von Geflügel aus. Frankreich hat damit nun begonnen – und prompt gibt es Probleme. Ein Interview.
Eine Frau in China ist an der Vogelgrippe verstorben, nachdem sie Kontakt mit erkranktem Geflügel hatte. Laut Weltgesundheitsorganisation handelt es sich um die dritte menschliche Infektion mit dieser Virusart.
Der größte CO2-Emittent hat versprochen, das Klima zu retten. Vor seiner Küste entstehen riesige Windparks – aber auch eine Rekordzahl an Kohlekraftwerken an Land.
Der Chemiekonzern will seinen bis zu 10 Milliarden Euro teuren Verbundstandort in China bauen – auch wenn die Zweifel an der Globalisierung wachsen. Die erste Anlage geht schon in Betrieb.
Nach extremen Regenfällen im Süden Chinas kam es dort zu heftigen Überschwemmungen. In Yingde in der Provinz Guangdong gelang es mehreren Polizisten, eine Frau in höchster Not aus einem überfluteten Auto zu befreien.
Der Konzern hat mehr als 300 Milliarden Dollar Schulden. Doch nun soll es einen Restrukturierungsplan geben, um Evergrande vor einer Insolvenz zu schützen.
In Schanghai werden wohlgenährte Hauskatzen entführt und für den Verzehr in den Süden geschmuggelt. Nun eilen Freiwillige zur Rettung – der Tiere sowie des Rufs der Nation.
Internet, Finanzsystem und Forschung: Wie im Kalten Krieg droht die Welt wieder in zwei Blöcke zu zerfallen. Wie sich das anfühlen würde, wird immer greifbarer.
Die Brücke in der chinesischen Provinz Guangdong musste für den Verkehr gesperrt werden.
Unter Mao haben die Chinesen ihre Tierliebe verloren, sagt der Aktivist Peter Li. Den Wildtierhändlern gehe es nur noch um Profit. Li hofft, dass die Märkte nach der Pandemie geschlossen bleiben – trotz einer starken Lobby.
Die neuen Erkenntnissen in Bezug auf die Lungenkrankheit dürften die Angst vor dem Virus schüren. Die Zahl der Infektionen steigt rasant. Auch an einem europäischen Flughafen gibt es erste Fieberkontrollen. Die WHO beruft nun ein Krisentreffen ein.
Chinas Behörden fordern eine „unverzügliche Untersuchung“ der Genexperimente in Guangdong. Zuvor hatten angesichts der Geburt von angeblich genveränderten Babys Dutzende Wissenschaftler protestiert.
Hongkong und die Millionenstädte des Perlflussdeltas sollen zusammenwachsen – zu einer Region mit mehr als 60 Millionen Einwohnern und hoher Wertschöpfung.
Es herrscht Alarmstufe „Rot“: Taifun „Meranti“ verursacht in Südchina Überschwemmungen und Stromausfälle. Hunderte Flüge und Züge müssen gestrichen werden. Es gibt Tote und Verletzte.
In den 1990ern gab es ein paar Zehntausend, heute fahren 200 Millionen auf den Straßen: billige Elektroroller sind aus Chinas Wirtschaft kaum wegzudenken. Die Behörden wollen sie dennoch von den Straßen verbannen. Schon regt sich Widerstand.
Chinas Führung geht neuerdings härter gegen Luftverschmutzer vor. Damit beugt sie sich dem öffentlichen Druck. Auch der neue Minister sorgt für frischen Wind.
Sie nehmen die vorderen Plätze bei Lyrikpreisen ein und spannen gleichzeitig Netze auf, damit keine weiteren Arbeiter bei Foxconn in den Tod springen: Die schreibenden Wanderarbeiter Chinas.
Adidas erläutert die Produktionsbedingungen des Weltmeistertrikots: Die Arbeiter in der Provinz Guangdong verdienen demnach weit mehr als den Mindestlohn. Kritiker sprechen von Irreführung.
Noch tut sich China mit dem Volkswillen schwer: Auch gewählte Repräsentanten können korrupt sein, wilde Proteste gefährden die Investitionssicherheit. Immerhin steigen heute die Aktienkurse.
Private Banken, freie Sparzinsen - Chinas Regierung überlässt den Geldverkehr immer weiter dem Markt. Denn mit den alten Staatsbanken stößt das Land an Wachstumsgrenzen.
Das hochregulierte Finanzsystem des Landes soll offener werden. Bald sollen private Geldinstitute entstehen. Künftig dürfen die Banken zudem selbst über ihren Zins entscheiden.
Aus China kommen 80 Prozent aller Juwelen-Imitate. Doch wegen steigender Kosten könnte die Industrie nach Südostasien abwandern: ein Beispiel für den Strukturwandel in der Volksrepublik.
„Beunruhigend“ findet der Marburger Influenza-Forscher Hans-Dieter Klenk, wie sich das H7N9-Virus in den ersten Wochen in China ausgebreitet hat. Eine neue Veröffentlichung aus China gibt Spekulationen neue Nahrung.
Der Film „A Touch of Sin“ von Jia Zhangke zeigt die Zuckungen der Geschundenen in Chinas neuem Goldenem Zeitalter - und überrascht in jeder Minute.
Der schlimmste Taifun seit Jahresbeginn richtet auf den Philippinen und in China große Zerstörungen an. Heftige Regenfälle lösen Erdrutsche und Überschwemmungen aus. Fast 50 Menschen verlieren ihr Leben.
In Ostasien hält das Wetter die Arbeit an. Über Hongkong herrscht ein Taifun, dagegen ächzen China und Südkorea unter einer Hitzewelle.
Auch drei Jahre nach der Unterzeichnung einer entsprechenden Verzichtserklärung werden Jeans in der chinesischen Provinz Guangdong bei der Produktion weiter mit Sand bestrahlt. Manche Arbeiter zahlen mit ihrem Leben dafür.
Auch in der Textilwirtschaft entwickelt sich China von der Werkbank der Welt zu einem führenden Absatzmarkt. Deshalb plant ein Bremer Mittelständler hier den Verkauf eigener Jacken.