Demokratieversuche in China :
Freie Wahlen und blutige Proteste in Kanton

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Freie Bürgermeisterwahl im Dorf Wukan in der südchinesischen Provinz Guangdong.
Freie Bürgermeisterwahl im Dorf Wukan in der südchinesischen Provinz Guangdong.AFP

Noch tut sich China mit dem Volkswillen schwer: Auch gewählte Repräsentanten können korrupt sein, wilde Proteste gefährden die Investitionssicherheit. Immerhin steigen heute die Aktienkurse.

China tut sich schwer mit demokratischen Gepflogenheiten. Aber, immerhin, man übt sich darin. Das zeigt sich in der Protestkultur genauso wie in den ersten zarten Versuchen, freie Wahlen abzuhalten. In dem Dorf Wukan in der südchinesischen  Provinz Guangdong (Kanton) ist jetzt zum zweiten Mal der Bürgermeister direkt - und angeblich ohne Einflussnahme von oben - durch die Bevölkerung bestimmt worden.
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