Geplanter Anschlag in Düsseldorf :
Ein lange befürchtetes Szenario

Lesezeit:
Beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe wird ein Terrorverdächtiger dem Haftrichter vorgeführt.
Beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe wird ein Terrorverdächtiger dem Haftrichter vorgeführt.dpa

Die drei mutmaßlichen Terroristen des „Islamischen Staates“ kamen über die Balkanroute nach Deutschland. Ihr geplanter Anschlag in Düsseldorf wurde vereitelt. Bekannt wurden ihre Pläne aber nicht durch Geheimdienste.

Als Ralf Jäger (SPD) am Donnerstagmorgen in den Innenausschuss des Landtags kommt, um sich den bohrenden Fragen der Abgeordneten zu dem Anschlag zweier jugendlicher Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) auf den Sikh-Tempel in Essen zu stellen, weiß der nordrhein-westfälische Innenminister schon, dass sich wenig später eine völlig neue Nachrichtenlage entwickeln wird. Sie beginnt um kurz vor elf Uhr mit einer Meldung aus Herne. Dort hatte am frühen Morgen ein Spezialeinsatzkommando der Polizei die Wohnung eines Syrers gestürmt, der einen Sprengstoffanschlag im Raum Berlin geplant haben soll. Doch offensichtlich lässt sich der Verdacht nicht erhärten; der 25 Jahre alte Syrer muss wieder freigelassen werden.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Volljurist / Volljuristin (m/w/d)
BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Bauingenieur*in im Straßen- und Radwegebau (m/w/d)
Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW)
Zum Stellenmarkt