Untersuchung im Fall Skripal :
Briten nennen russischen Vorschlag „pervers“

Lesezeit:
Polizeibeamte ermitteln am Mittwoch in Salisbury weiter zum Fall der Vergiftung von Sergej Skripal.
Polizeibeamte ermitteln am Mittwoch in Salisbury weiter zum Fall der Vergiftung von Sergej Skripal.Reuters

Großbritannien lehnt Russlands Vorschlag einer gemeinsamen Untersuchung des Nervengift-Anschlags auf den früheren Agenten Skripal ab. Diplomaten beider Länder geraten heftig aneinander. Es wird vor einem neuen Kalten Krieg gewarnt.

Bei ihrer ersten direkten Konfrontation im Fall des Nervengift-Anschlags auf den früheren Doppelspion Sergej Skripal sind Großbritannien und Russland heftig aneinander geraten. Der Streit stand am Mittwoch im Mittelpunkt einer Sondersitzung des Exekutivrats der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW) in Den Haag, die Russland beantragt hatte. Großbritannien beharrte auf seiner Einschätzung, dass Moskau für die Attacke verantwortlich sei, und bezeichnete den Vorschlag Russlands zu gemeinsamen Ermittlungen als „pervers“. Das sei ein Ablenkungsmanöver Moskaus, um Fragen auszuweichen, twitterte die britische OPCW-Delegation.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Baukontrolleur (m/w/d)
Landratsamt Rems-Murr-Kreis
Zum Stellenmarkt