„Klassenkampfdenken fällt völlig aus der Zeit“
Udo Dinglreiter ist neuer Präsident der Metall-Arbeitgeber. Aber sein Unternehmen hat keinen Tarifvertrag. Jetzt erklärt er, wie er zur IG Metall steht – und zur kämpferischen Arbeitsministerin.
Die Arbeitgeber bieten der Gewerkschaft diesmal schneller als sonst eine Lohnerhöhung an. Allerdings zielt der Vorschlag auf einen Krisenpakt und bleibt daher weit unter den geforderten fünf Prozent.
Udo Dinglreiter ist neuer Präsident der Metall-Arbeitgeber. Aber sein Unternehmen hat keinen Tarifvertrag. Jetzt erklärt er, wie er zur IG Metall steht – und zur kämpferischen Arbeitsministerin.
Tarifautonomie braucht Verbindlichkeit. Nicht wir oder der Staat gefährden sie. Das tun Verbände, die Betriebe „ohne Tarif“ aufwerten. Eine Replik der IG-Metall-Chefin auf Nico Fickinger.
Die EU plant mit einer neuen Richtlinie, die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen zu schließen. Bald will die Bundesregierung das Regelwerk in ein deutsches Gesetz überführen. Die Wirtschaft ist schon jetzt alarmiert.
Mit Udo Dinglreiter übernimmt erstmals ein Vertreter aus einem nicht-tarifgebundenen Unternehmen die Spitze des Arbeitgeberverbandes. Künftig wird er mit den Gewerkschaften verhandeln müssen.
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall sucht nach dem Rücktritt von Stefan Wolf nach einer neuen Spitzenkraft. Sie muss reden, überzeugen und verhandeln können. Und noch weitere Anforderungen erfüllen.
Eine Berichtspflicht des deutschen Lieferkettengesetzes soll entfallen. Doch nicht nur Wirtschaftsvertreter hatten mehr Entlastung erwartet und sehen sich getäuscht. Nun springt ihnen ein unabhängiges Gremium bei.
Der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Stefan Wolf, muss bald vor Gericht. Hat er seine Haushaltshilfe nicht korrekt angemeldet?
Was würde ein Mindestlohn von 15 Euro für die Wirtschaft bedeuten? Laut dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall drohen schwere wirtschaftliche Schäden. Ein führender Ökonom widerspricht.
Metallarbeitgeber-Chef Stefan Wolf spricht im Interview darüber, worauf es für gute Koalitionsgespräche ankommt. Und warum er eine „Operation Sondervermögen“ skeptisch sieht.
Die Diffamierung von Verwaltung unter dem Vorwand „wahrer“ Demokratie ist wohlfeil. Doch weder sind die Motive der Bürokratiekritik immer lauter noch deren Ergebnisse bessere als die vermeintlichen Missstände.
Nach einem Verhandlungsmarathon sind alle Seiten erleichtert über den Tarifabschluss. Er verspricht für die Metallbranche zwei Jahre Stabilität. Könnten Sie der Regierung Nachhilfe in Sachen Verhandlungen anbieten, Herr Wolf?
Mit Protestaktionen in der Nachtschicht hat die IG Metall ihre Warnstreikwelle in der Metall- und Elektroindustrie gestartet. Betroffen war auch ein VW-Werk. Im ganzen Land sind Aktionen geplant. Parallel wird weiter ein Tarifabschluss verhandelt.
In der Metall-Tarifrunde liegen Forderung und Angebot auf dem Tisch. In den von schlechter Konjunktur begleiteten Tarifverhandlungen will die IG Metall mit Warnstreiks den Druck erhöhen.
Der Tarifvertrag ist gekündigt, die Friedenspflicht endet an diesem Montag, VW steckt in der Krise. Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Metall-Tarifstreit.
Die IG Metall setzt in der anstehenden Tarifrunde für Metall und Elektro auf eine einfache Forderung. Verkürzte Arbeitszeiten spielen nur eine Nebenrolle.
Als Vorstandschef Stefan Wolf 2023 den Autozulieferer Elring-Klinger verließ, stand auch seine Zukunft als Präsident des größten Branchenarbeitgeberverbands infrage. Doch nun macht er weiter.
Die FDP erhält für ihre ablehnende Haltung deutliche Unterstützung aus der Wirtschaft. Acht Verbände fordern gemeinsam praktikablere Lösungen, damit Umwelt- und Menschenrechte von Zulieferern eingehalten werden.
Christiane Benner folgt Jörg Hofmann an der Spitze der Industriegewerkschaft. Sie erzielt das beste Wahlergebnis seit Otto Brenner im Jahr 1965.
Die konjunkturelle Lage trübt sich ein. Den Arbeitgebern fehlen Impulse aus der Politik.
In vielen Teilen der Wirtschaft stellen sich Unternehmen auf harte Zeiten ein. Nun wird beim Personal gespart.
Unternehmen ächzen unter Bürokratie und hohen Kosten – doch viele Bürger fremdeln mit der Vorstellung von mehr Freiheit. Eine Allensbach-Studie für die Metallarbeitgeber zeigt manche Widersprüchlichkeiten auf.
Neue Arbeitszeitvorschriften, Einmischung beim Mindestlohn: Gesamtmetall-Chef Stefan Wolf spricht Klartext, was die Skepsis gegenüber dem Arbeitsminister angeht.
Der Gesamtmetall-Chef überlässt das Feld bei dem Autozulieferer Elring Klinger einem anderen. Absehbar war das nicht.
Das Bundesarbeitsgericht hat die Pflicht zur Zeiterfassung ausgeweitet – zum Ärger nicht allein der Arbeitgeber. Nun zeigt sich: Die Richter wollen sich selbst nicht an ihre Vorgaben halten.
Die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung ihrer Mitarbeiter verwirrt viele Unternehmen. Arbeitgeber kritisieren eine „Goldgräberstimmung“ für Berater. Sie fordern eine Gesetzesreform und mehr Flexibilität.
Die Löhne steigen in zwei Stufen um 8,5 Prozent. Ökonomen sehen keine Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale. Viele begrüßen die Lösung, doch im Südwesten gehen die Arbeitgeber wegen einer möglichen Urabstimmung abermals auf die Barrikaden.
IG Metall und Arbeitgeber haben sich auf einen Pilotabschluss für fast vier Millionen Beschäftigte geeinigt. Inklusive einer steuerfreien Einmalzahlung erhalten Facharbeiter über die Laufzeit von zwei Jahren 8,5 Prozent mehr Lohn – das sind rund 7000 Euro.
Mitten in den Tarifverhandlungen ist gegen den Metallarbeitgeberpräsidenten Stefan Wolf ein Ermittlungsverfahren eröffnet worden. Es geht um die Entlohnung seiner Haushaltshilfe.
Beschäftigte in mehreren Industriebetrieben haben um Mitternacht ihre Arbeit niedergelegt. Die IG Metall verlangt acht Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber bieten Einmalzahlungen an.
Zwei Umfragen zur Lage der Industrie – zwei Ergebnisse: IG-Metall-Betriebsräte hatten sich positiv geäußert, nun kontern die Arbeitgeberverbände. In der Tarifrunde wird es ernst.
Hohe Kosten für Strom und Gas, Stornierungen und Auftragsverschiebungen: Die Lage der Unternehmen ist schwierig geworden. Laut einer Umfrage des Arbeitgeberverbands bangen viele um ihren Fortbestand.
Die Metall-Arbeitgeber setzen im Fall eines akuten Gasmangels auf die Hilfe der Beschäftigten. Diese sollten von zu Hause arbeiten und so den Unternehmen Strom und Kosten sparen. Die IG Metall reagiert mit Skepsis.
Eine der großen Zusagen der Sozialen Marktwirtschaft ist finanzielle Sicherheit im Alter. Doch was ist sie noch wert? Eine wichtige Debatte ist neu entbrannt.
Die Forderung von Arbeitgebervertretern nach einem späteren Renteneintritt stößt in der Koalition und der Union auf Kritik. Von einem „zutiefst ungerechten Vorschlag“ ist die Rede.
Um die Sozial- und Rentenkassen zu entlasten, schlägt Arbeitsgeberpräsident Stefan Wolf eine Anpassung des Renteneintritts vor. Dieser soll schrittweise bis auf 70 Jahre angehoben werden.
Die drei am Netz verbliebenen Atomkraftwerke liefern rund fünf Prozent des deutschen Stroms. Wer ist für eine Verlängerung, einen sogenannten Streckbetrieb und wer dagegen?