Gesamtmetall : Dinglreiter wird Gesamtmetall-Präsident

Mit Udo Dinglreiter übernimmt erstmals ein Vertreter aus einem nicht-tarifgebundenen Unternehmen die Spitze des Arbeitgeberverbandes. Künftig wird er mit den Gewerkschaften verhandeln müssen.
Die deutsche Metall- und Elektroindustrie hat zu kämpfen. Mehr als 100.000 Arbeitsplätze sind von den insgesamt 3,9 Millionen Jobs in der Branche im Laufe des vergangenen Jahres verloren gegangen, bilanzierte der Arbeitgeberverband Gesamtmetall zuletzt. In dieser angespannten Lage bekommt die Branche nun einen neuen obersten Interessenvertreter. Der Bayer Udo Dinglreiter soll am 1. Januar das Präsidentenamt übernehmen, teilte Gesamtmetall am Mittwoch mit. Er folgt damit auf Stefan Wolf, der das Amt Mitte Oktober zur Verfügung gestellt hatte.


