Abschied des Visionärs
Siegfried Dietrich hat den Frauenfußball in Frankfurt und in Deutschland geprägt. Die Meilensteine des internationalen Erfolgs sind auch sein Verdienst. Nun macht er Schluss.
„Siggi“ Dietrich hat den Fußball der Frauen geprägt. Eintracht Frankfurt hat ihn nun feierlich verabschiedet. Der „Visionär“ geht mit Tipps für die Zukunft – und schließt Beratungstätigkeiten nicht aus.
Siegfried Dietrich hat den Frauenfußball in Frankfurt und in Deutschland geprägt. Die Meilensteine des internationalen Erfolgs sind auch sein Verdienst. Nun macht er Schluss.
Siegfried Dietrich machte einst den 1. FFC Frankfurt und damit auch den deutschen Frauenfußball groß. Bis zuletzt war er Sportdirektor der Eintracht. Nun muss er sich gesundheitsbedingt zurückziehen.
Die Frankfurter Fußballspielerinnen kämpfen gegen den alten Rivalen Turbine Potsdam um den Einzug in die Champions League. Dabei stehen Arbeit und Ausrichtung einer ganzen Saison auf dem Spiel.
Mit dem Weggang der Nationaltorhüterin Merle Frohms in diesem Sommermuss die Eintracht einen personellen Rückschlag hinnehmen. Eine Torhüterin auf diesem Niveau werden sie so schnell nicht finden.
Die Fußballfrauen der Eintracht streben in der Bundesliga mindestens Rang drei an. Dieser brächte ihnen die Teilnahme an der Champions League – und damit deutlich verbesserte Einnahmemöglichkeiten.
Seit Jahren engagiert er sich für den Frauenfußball – dann kam eine Auszeit: Siegfried Dietrich spricht im Interview über unnötigen Druck, die Zukunft der Bundesliga und eigene Grenzen.
Verletzungen, Formkrisen: Eintracht-Angreiferin Shekiera Martinez beschritt nicht direkt den Weg, der anderen schon vorgezeichnet schien. Nun startet sie in der Bundesliga durch – mit Verspätung.
Erstmals werden alle Spiele der Frauen-Bundesliga live übertragen. Die Eintracht sieht darin den Beginn einer neuen Ära – muss die Sparte dafür aber profitabler machen.
Die Eintracht-Spielerinnen haben vor dem ersten Spiel in der Bundesliga am Sonntag große Ziele für die kommende Saison. Doch Trainer und Führungsriege mahnen zur Geduld.
Neue Kraft, große Ziele: Sportdirektor Siegfried Dietrich hat nach seiner Auszeit vom Fußballgeschäft mit den Eintracht-Fußballfrauen viel vor. Und das dürfte nicht nur für die Bundesliga gelten.
Der Frauenfußball in Frankfurt ist personifiziert durch einen Mann: Siegfried Dietrich hat den FFC Frankfurt geprägt – und ihm mit dem Anschluss an die Eintracht eine Zukunft ermöglicht.
Zum Rückrundenauftakt setzen sich die Eintracht-Frauen 5:0 bei Werder Bremen durch. Trotz des erfreulichen Jahresschlusses überwiegt die Enttäuschung nach dem ersten Bundesliga-Halbjahr.
Die Bilanz der Eintracht-Frauen fällt in der Bundesliga bislang ernüchternd aus. Nun müssen sich die Frankfurterinnen gegen Double-Sieger Wolfsburg und den FC Bayern beweisen.
Das Spiel der Eintracht-Frauen ist forsch – aber unausgewogen. Gegen Bayer Leverkusen wir nun deutlich, welche Folgen das haben kann.
Immer mehr Männerklubs investieren in den Frauenfußball: In Deutschland beginnt erst jetzt, was international seit Jahren Trend ist. Die großen Klubs erkennen die unternehmerischen Vorteile eines kompletten Angebots.
Selbst bei Olympique Lyon, der momentan vielleicht besten Mannschaft im Frauenfußball, macht Dzsenifer Marozsán den Unterschied. Dabei besticht sie vor allem durch ihre Leichtfüßigkeit und Übersicht.
Die Eintracht hat Siegfried Dietrich, den langjährigen Macher des Frauenfußballs in Frankfurt, zum Generalbevollmächtigten ernannt. Mit dem Start des Trainingsbetriebs beginnt eine neue Ära.
Der FFC Frankfurt ist Geschichte. Mit einem 0:2 gegen Freiburg beendet der Klub seine letzte Saison vor Eingliederung bei der Eintracht. Meister Wolfsburg beendet die Saison ohne Niederlage, Köln steigt ab.
Nach 22 Jahren endet die Fußball-Geschichte des 1. FFC Frankfurt. Der Verein geht in der Frankfurter Eintracht auf. Ein Rückblick auf bewegte und vor allem erfolgreiche Jahre.
Ein „Vorzeigemodell“ im Frauenfußball: Der erfolgreichste deutsche Klub FFC Frankfurt geht in der Eintracht auf. Mit Unterstützung des Männer-Bundesligaklubs wollen die Hessinnen wieder angreifen.
Die Ehe ist besiegelt: Die Eintracht nimmt die Frauen des FFC bei sich auf. Frankfurt könnte wieder zu einem Top-Standort im Fußball der Frauen werden. In den Geburtsstationen gibt es künftig allerdings nur noch einen Strampler.
Bevor der 1. FFC Frankfurt zu Eintracht Frankfurt wird, warten in der Bundesliga noch einige Herausforderungen. Für die Zukunft haben die Verantwortlichen aber schon einen Plan.
Das Beispiel der Klubs 1. FFC Frankfurt und VfL Wolfsburg macht anschaulich, wie schnell sich die Gewichte im Frauenfußball verschieben können. Bei der Frauen-Eintracht werden neue Namen gehandelt.
Dem FFC gelingt bei der Fortsetzung der Frauen-Bundesliga die Rückkehr zu ein bisschen Normalität. Beim Sieg im Geisterspiel gegen den SC Sand überragt eine Spielerin, die fünf Jahre auf einen Startelfeinsatz warten musste.
Der Wille zur Fortsetzung der Bundesliga-Saison im Fußball der Frauen ist ein wichtiges politisches Signal. Sportlich geht es aber nur noch um sehr wenig. Und wirtschaftlich herrscht keine allzu drängende Not.
Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic ist Mitglied der ersten Stunde und nun auch Wegbereiter der Auflösung des 1. FFC Frankfurt. Künftig machen beide Vereine im Frauenfußball gemeinsame Sache.
Lange war vom 1. FFC Frankfurt international nichts zu hören. Eine Uefa-Reform für die Champions League ist eine Chance für die Frauen aus Frankfurt, wieder oben mitzuspielen.
Auf der Mitgliederversammlung wird beim 1. FFC Frankfurt darüber abgestimmt, ob der Frauenfußballklub im kommenden Jahr mit der Eintracht fusionieren wird. Der FFC könnte wichtige Spielerinnen verlieren.
Die Fußball-Bundesliga der Frauen startet in ihre 30. Saison. Es wird wieder einen Zweikampf zwischen Wolfsburg und München um den Titel geben. Aufbruchstimmung ist bislang nicht zu verorten.
Siegfried Dietrich ist Manager des FFC Frankfurt und Sprecher der Frauen-Bundesliga. Im Interview redet er über das frühe deutsche WM-Aus, die Reaktionen des DFB und den Vorsprung der Amerikanerinnen.
FFC-Manager Siegfried Dietrich und Trainer Niko Arnautis sprechen über eine mögliche Kooperation mit der Frankfurter Eintracht, die Mühen des Rückweges nach oben und den bewussten Verzicht auf teure Spitzenkräfte.
Der deutsche Frauenfußball hatte einst eine Vorreiterrolle, jetzt droht er in der zweiten Reihe zu verschwinden. Die WM-Qualifikation auf Island gilt als Schlüsselspiel für die Zukunft.
Der 1. FFC Frankfurt setzt nicht mehr auf die besten Spielerinnen von nah und fern, sondern auf Nachwuchskräften aus dem eigenen Stall. Der neue Weg ist aus der Not gewachsen, doch trägt erste Früchte.
Siegfried Dietrich ist ein langjähriger Weggefährte von Steffi Jones. Im Interview spricht der Manager des 1. FFC Frankfurt über ihre Entlassung bei den DFB-Frauen, die großen Handicaps und Horst Hrubesch.
Die Frauenfußball-Bundesliga müht sich mit einer Werbeoffensive in sozialen Medien um Zuschauer. Die reinen Frauenfußballvereine haben es hingegen zunehmend schwerer, mit den Top-Klubs mitzuhalten.
Die Commerzbank beendet das Engagement als Hauptsponsor beim FFC Frankfurt - um sich beim Nationalteam stärker einzubringen. Die Entscheidung kommt zu einem schmerzhaften Moment für den Klub.