https://www.faz.net/-gtl-9tvnx

1. FFC Frankfurt : Arbeitsreiche Monate für den Manager

  • -Aktualisiert am

Im Falle einer Fusion mit der Eintracht kommt auf FFC-Manager Siegfried Dietrich einiges an Arbeit zu. Bild: dpa

Auf der Mitgliederversammlung wird beim 1. FFC Frankfurt darüber abgestimmt, ob der Frauenfußballklub im kommenden Jahr mit der Eintracht fusionieren wird. Der FFC könnte wichtige Spielerinnen verlieren.

          1 Min.

          Noch steht es unter Vorbehalt, das beabsichtigte Unterschlüpfen des 1. FFC Frankfurt bei der Frankfurter Eintracht im kommenden Sommer. Eine Hürde ist noch die Mitgliederversammlung des Frauenfußballklubs am 11. Dezember, zu der die treibende Kraft hinter dem Zusammenschluss, Manager Siegfried Dietrich, ein Konzept vorlegen wird. Die Mitglieder, so steht es zu erwarten, werden dem neuen Weg ihren Segen geben. „Wir sind hoffentlich bald in der glücklichen Situation, erfolgreichen Frauen- und Männerfußball unter einem Dach präsentieren zu können“, sagt Dietrich.

          Eine weitere FFC-Mitgliederversammlung im Frühjahr soll dann die letzte ihrer Art sein: Dann stimmen die Mitglieder über die Auflösung des FFC ab. Wie die Fusion unterhalb der Bundesligamannschaft ausgestaltet wird, ist indes noch unklar. Denn abzuwarten ist beispielsweise, ob die zweite FFC-Mannschaft sich in der zweiten Liga halten kann und wie die Eintracht-Frauen in der dritten Liga abschneiden werden.

          So oder so kommen auf Dietrich arbeitsreiche Monate zu. Denn alle Verträge der Bundesligaspielerinnen mit dem FFC verlieren im Falle einer Fusion zum 30. Juni 2020 ihre Gültigkeit. Darunter freilich auch der Kontrakt von Neu-Nationalspielerin Sophia Kleinherne und anderer begabter Kräfte, die im Blickpunkt der Bundestrainerin stehen. Was die Gefahr erhöht, dass die Frankfurter wichtige Spielerinnen verlieren könnten.

          In die Vertragsgespräche werde man im neuen Jahr einsteigen, kündigte Dietrich an. Zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde tritt der FFC an diesem Sonntag (14 Uhr) beim formschwachen SC Freiburg an. Bei einem Erfolg könnten die Hessinnen die Halbserie mit stattlichen 20 Punkten abschließen.

          Weitere Themen

          Mainzer Aschersonntag

          0:4 beim VfL Wolfsburg : Mainzer Aschersonntag

          Die Mainzer begannen couragiert wie ein Fastnachtsumzug beim VfL, ließen aber schnell nach. Schon zur Pause lag das Team von Achim Beierlorzer hoffnungslos zurück. In der zweiten Hälfte wurde es vorgeführt.

          Topmeldungen

          Wer hätte es ihnen zugetraut? Peter Tschentscher lässt sich von SPD-Landeschefin Melanie Leonhard (links) und seiner Frau beklatschen.

          Hamburg hat gewählt : Tschentschers Plan ist aufgegangen

          Hamburg beschert der SPD fast vergessene Glücksgefühle. Der Erste Bürgermeister bleibt im Amt. Er könnte sich sogar den Partner aussuchen. Würde er lieber mit dem Verlierer CDU regieren als mit kraftstrotzenden Grünen?

          Grüne in Hamburg : Zweiter Platz, erster Verlierer

          Die Grünen legen erheblich zu, verpassen aber schon wieder eine große Chance: in einem zweiten Bundesland zu regieren. Für Robert Habeck und Annalena Baerbock wird es damit nicht leichter, ihren Anspruch auf Platz eins bei der nächsten Bundestagswahl glaubwürdig zu machen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.