Frauenfußball-Bundesliga : Nähe und Distanz

Die Frauenfußball-Bundesliga müht sich mit einer Werbeoffensive in sozialen Medien um Zuschauer. Die reinen Frauenfußballvereine haben es hingegen zunehmend schwerer, mit den Top-Klubs mitzuhalten.
Zumindest bei DFB-Präsidenten Reinhard Grindel ist der Bekanntheitsgrad einer eher unbekannten Nationalspielerin offenbar noch größer als der von ausländischen Stars. Und so lobte Grindel am vergangenen Montag bei der Saisoneröffnungsveranstaltung der Liga im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund Carolin Simon für ein zuvor im Video eingespieltes Traumtor ohne Schwierigkeiten beim richtigem Namen. Die beiden besten Spielerinnen Europas, die niederländische Europameisterin Lieke Martens und die Dänin Pernille Harder erhielten die Vornamen Elke und Lisa.





