FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Siegfried Dietrich hört auf :
Abschied des Visionärs

Ein Kommentar von Alex Westhoff
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Siegfried Dietrich hat den Frauenfußball in Frankfurt und in Deutschland geprägt. Die Meilensteine des internationalen Erfolgs sind auch sein Verdienst. Nun macht er Schluss.

Frankfurter Frauenfußball ohne Siegfried Dietrich? Erschien undenkbar. Jahrzehntelang. Drei Dekaden lang hat der umtriebige Manager bis zu seinem in dieser Woche verkündeten gesundheitsbedingten Rückzug mit nimmermüdem Antrieb und Ehrgeiz für die Sache gewirkt. Für die Sache des Frauenfußballs, als Allesmacher und Allesentscheider in Frankfurt, aber auch als einflussreiche Stimme und wichtiger Initiator im DFB und darüber hinaus. Er bewegte sich trittsicher in einem Feld, das in den Anfangszeiten weit mehr noch als heute klischeebeladen war. Dietrich hat immer daran geglaubt, dass der Frauenfußball Potential hat, was seit diesem Sommer besonders deutlich geworden ist: mit der inspirierenden EM in England, dem Bundesliga-Zuschauerrekord in der Frankfurter Arena und dem jüngst ausgehandelten TV-Vertrag, der den Klubs ein Vielfaches an Einnahmen beschert.

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