Die Republikaner nach der Wahl : Dummheit ist der Feind des Siegs

Amerikas Republikaner müssen die Niederlage bei der Präsidentenwahl verarbeiten. Ginge es nach ihren Gouverneuren, würden sie Minderheiten mit einbeziehen, statt sich von ihnen abzugrenzen.
Wie schwer war für die Republikaner die Niederlage bei den Präsidenten- und Kongresswahlen vom 6. November? War es ein katastrophaler Verlust, weil gegen den historischen Trend ein politisch verwundbarer demokratischer Präsident in einer anhaltenden Wirtschaftskrise wiedergewählt und dazu das Ziel der Rückeroberung des Senats verfehlt wurde? Oder war es nach einer beispiellosen negativen Wahlkampagne des Weißen Hauses gegen den republikanischen Herausforderer ein knappes Ergebnis, das zudem in den letzten Tagen vor der Wahl durch den Hurrikan „Sandy“ beeinflusst wurde? Was also müssen die Verlierer tun, um 2014 und zumal 2016 wieder gewinnen zu können? Der Prozess der Ursachen- und zugleich Seelensuche bei den Republikanern ist in vollem Gange.





