Wo Moskau die Zügel anzieht
Russland tritt als Abchasiens Schutzmacht auf. Doch viele Bewohner der von Georgien abtrünnigen Region lehnen ein Abkommen mit Moskau ab, das Investitionen erleichtern soll.
Russland tritt als Abchasiens Schutzmacht auf. Doch viele Bewohner der von Georgien abtrünnigen Region lehnen ein Abkommen mit Moskau ab, das Investitionen erleichtern soll.
Sibylle Plogstedt ist eine Ikone der Protestbewegung von 1968. Nun arbeitet sie in einem Buch die NS-Verstrickungen ihrer eigenen Familie auf.
Zwei Jahre nach dem Umsturz wählt das südasiatische Land einen neuen Präsidenten. Trotz wirtschaftlicher Erholung kämpfen viele um ihr Überleben.
Vor fünf Jahren waren Algerier auf die Straße gegangen, um für Wandel zu demonstrieren – erfolgreich. Doch vom damals versprochenen Neustart ist wenig zu spüren.
Die Letzte Generation hatte im Winter angekündigt, auf Klebeblockaden zu verzichten. Jetzt zeigt sich: Für Flughäfen soll das nicht so gemeint gewesen sein.
Als Aserbaidschan Nagornyj Karabach einnahm, verlor auch Gohar Gjurdschjan ihre Heimat. Sie findet es falsch, dass Armeniens Regierungschef die Ansprüche auf das Gebiet aufgeben will – und hofft auf die Protestbewegung.
Trotz der aktuellen Entwicklungen in Iran demonstrieren nur noch wenige Menschen gegen das Regime. Das ernüchtert viele Exiliraner, aber sie geben ihren Kampf und ihre Hoffnung nicht auf.
Jetzt wird sichtbar, welche Radikalisierung im Namen des Postkolonalismus an den Unis stattgefunden hat. Israel wird Teil des amerikanischen Kulturkampfs.
Der Druck auf Netanjahu wächst nicht nur im Ausland – auch im Inland werden die Proteste gegen den Ministerpräsidenten jeden Tag größer. Das Leid der Palästinenser in Gaza spielt in Israel aber kaum eine Rolle.
Ein Gespräch mit der Frauenrechtlerin Janet Afary über die unerwarteten Dynamiken in der iranischen Gesellschaft, ihre demokratische Tradition und die notwendige Unterstützung des iranischen Feminismus.
Frankfurter Lokalpolitiker wollen einen Platz nach der Symbolfigur der Protestbewegung in Iran benennen. Im Nordend soll das Eingangsareal des Günthersburgparks künftig Jina-Mahsa-Amini-Platz heißen.
Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion zeigt sich unbeeindruckt von den Massenprotesten gegen seine Partei. Über die Demonstranten sagt er, sie bildeten „diese ganze linksgrüne Kaste in Deutschland“ ab.
Gerade erst waren die iranischen Journalistinnen Nilufar Hamedi und Elaha Mohammadi aus der Haft entlassen worden. Jetzt läuft ein neues Verfahren gegen sie.
Tausende Traktoren rollen nach Berlin. Die Wut der Landwirte entzündet sich an geplanten Rücknahmen von Steuervergünstigungen. Was bewegt sie noch und wie positioniert sich die Regierung?
Mehr Waffen und mehr Umarmungen gibt es – und wieder mehr Proteste gegen die Regierung. Die Historikerin Fania Oz-Salzberger, Tochter des Schriftstellers Amoz Oz, über die Lage in Israel.
Die Landwirte gehen in den kommenden Tagen bundesweit auf die Barrikaden. An vielen Orten sollen Autobahnen blockiert werden. Auch andere Aktionen sind geplant. Ein Überblick, was in den einzelnen Regionen passieren soll.
Mit „Persepolis“ wurde Marjane Satrapi berühmt. „Frau Leben Freiheit“ heißt die neue Graphic Novel, die sie nun herausgibt. Ein Gespräch über die Protestbewegung, das iranische Regime und die Macht gezeichneter Bilder.
Es gibt viele Varianten, wie man für politische Anliegen demonstrieren kann: friedlich, mit Gewalt, in Einklang oder in Konflikt mit den Gesetzen. Wie Studien zeigen, ist die Wirkung jeweils sehr verschieden.
In Spanien wächst die Wut auf Ministerpräsident Pedro Sánchez. Allein in Madrid demonstrieren am Wochenende 170.000 Menschen – und frühere Militärs wollen gar einen Staatsstreich anzetteln.
Von Wohnmobilen in Neu Delhi bis zu Zelten in Hongkong: Eine Frankfurter Ausstellung geht der Architektur von Protestbewegungen nach.
Am ersten Jahrestag der Proteste in Iran ersticken Sicherheitskräfte Demonstrationen im Keim. In mehreren Städten versammeln sich dennoch kleinere Gruppen zu Schweigemärschen.
Am 16. September 2022 starb Mahsa Amini in iranischem Polizeigewahrsam. Im ganzen Land begehrten Bürger unter Führung der Frauen gegen das Regime auf. Seither hat sich die Lage nur scheinbar beruhigt. Ein Gastbeitrag.
Das iranische Regime rüstet sich für einen „Krieg“, und auch seine Gegner zeigen sich kämpferisch: Am 16. September, dem ersten Todestag von Mahsa Amini, könnte die Protestbewegung wieder aufleben.
Demonstranten halten Poster hoch, auf denen die Gesichter von Polizisten zu sehen sind, die Demonstranten misshandelt haben sollen. In Netanjahus Likud-Partei treten derweil Meinungsverschiedenheiten zutage.
Vor 50 Jahren entschied die Landesregierung in Baden-Württemberg in Wyhl am Kaiserstuhl ein Atomkraftwerk zu bauen. Das war der Beginn einer Protestbewegung.
Die Protestbewegung organisiert massive Störaktionen, nachdem die Knesset die Justizreform vorangetrieben hat. Ein Minister nennt die Demonstrationen „Terrorismus“.
Die Lieder des Rappers Toomaj Salehi wurden zum Sound der Proteste in Iran. Nun muss er mehr als sechs Jahre in Haft. Seine Unterstützer hatten mit der Todesstrafe gerechnet.
Der Angeklagte soll in Deutschland lebende Anhänger der Hirak-Protestbewegung ausspioniert haben, wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor. Der marokkanische Geheimdienst habe ihm dafür Reisen bezahlt.
Wer politisch etwas ändern will, muss Aufmerksamkeit auf das eigene Anliegen lenken. Wie aber kann man die Öffentlichkeit zum Kampf gegen Missstände motivieren, und was wirkt kontraproduktiv?
Mindestens 142 vollstreckte Hinrichtungen in Iran in nur einem Monat. Die Zahlen steigen rasant. So soll die Protestbewegung endgültig niedergeschlagen werden.
In der Provinzstadt Amiens scheint das Leben noch in Ordnung zu sein. Doch der Eindruck täuscht: Hier prügelten Randalierer auf einen Verwandten von Präsident Macron ein – der Fall steht symbolisch für den Zustand des Landes.
Am Samstag war es das 23. Wochenende in Folge, an dem Zehntausende Menschen gegen die Politik der Regierung wortwörtlich Flagge zeigten.
Regierungschef Netanjahu gibt in letzter Minute großen Geldforderungen seiner radikalen Koalitionspartner nach. Das zeugt von seiner Angst vor Neuwahlen – und mobilisiert seine Gegner.
Hongkongs Bezirksräte spielten eine wichtige Rolle für die Demokratiebewegung. Künftig besetzt Peking einen Großteil der Sitze.
Die Gruppe kündigt eine längere Blockade in Berlin an, auch in Großbritannien stellen Aktivisten der Regierung ein Ultimatum. Unterdessen sind in Heilbronn vier Aktivisten zu Haftstrafen verurteilt worden.
Chinas Staatschef Xi Jinping reist nach Moskau, der Weltklimarat stellt seinen neuen Bericht vor und in Frankreich wird über Misstrauensanträge gegen die Regierung abgestimmt. Der F.A.Z. Newsletter.