Afrikas Pendant zu Ursula von der Leyen
Die Afrikanische Union hat einige Erfolge vorzuweisen. Aber ihr neuer Kommissionsvorsitzender muss die Krisen im Sudan, Sahel und Ostkongo nun beherzt angehen, mahnt unser Kolumnist.
Mittelmächte stehen vor der Herausforderung, die Abhängigkeiten von den Großmächten USA und China zu reduzieren. In einer Serie beleuchten wir, wie einzelne Staaten dies angehen. Nach Saudi-Arabien geht es im zweiten Teil unserer Serie um Südafrika.
Die Afrikanische Union hat einige Erfolge vorzuweisen. Aber ihr neuer Kommissionsvorsitzender muss die Krisen im Sudan, Sahel und Ostkongo nun beherzt angehen, mahnt unser Kolumnist.
Die 55 Länder der Afrikanischen Union bereiten sich auf turbulente Zeiten vor, aber finden nur mühsam Konsens. Beim Gipfeltreffen verdeutlicht schon das Familienfoto diplomatische Gräben.
Trump hat den Rückzug Amerikas aus der WHO angekündigt. Der Austritt der USA gefährdet Programme gegen HIV, Malaria und Tuberkulose in Afrika.
Die Lage im Osten Kongos spitzt sich zu: Die von Ruanda unterstützten M23-Rebellen rücken auf die Millionenstadt Goma vor. Internationale Friedenstruppen beklagen einige Tote. Seit Jahresbeginn wurden 400.000 Menschen vertrieben.
Bläschen sind nur eines von mehreren Symptomen einer Infektion. Ein Experte für sexuell übertragbare Krankheiten erklärt, ob Kondome schützen und was man tun muss, wenn man sich infiziert hat.
Noch ist unklar, mit welcher Mpox-Variante der Betroffene infiziert ist. Er hatte sich zuletzt in einem Golfstaat aufgehalten. China verschärft unterdessen die Einreisebestimmungen für Menschen aus Ländern mit Virusfällen.
Schweres Erbe der europäischen Kolonialherrschaft und auch eigene Schuld: Warum die afrikanischen Staaten nicht vorankommen – und was zu tun wäre. Ein Gastbeitrag.
Eine neue Variante des Mpox-Virus breitet sich in Afrika aus. Mehr als 15.000 Fälle wurden seit Jahresbeginn registriert. Behörden sehen eine „alarmierende Entwicklung“, die WHO beruft einen Notfallausschuss ein.
Bereits mehrere Gastbeiträge haben sich zuletzt mit der Frage beschäftigt, ob Benjamin Netanjahu mit einer Verhaftung rechnen müsste, wenn ein gegen ihn beantragter Haftbefehl tatsächlich ausgestellt würde. Fraglich ist dabei, ob ein völkergewohnheitsrechtlicher Immunitätsausschluss vor internationalen Gerichten möglich wäre.
Auf dem G-7-Gipfel kündigen die Teilnehmerstaaten eine intensivere Zusammenarbeit mit afrikanischen Ländern an. Diese sollen zudem mehr Mitsprache in internationalen Gremien bekommen.
Zwei angebliche Experten für Scherzanrufe haben versucht, ein sportpolitisches Kabarett zu inszenieren. Aber so eine Art Fakeanruf bei IOC-Präsident Thomas Bach taugt nicht zur Komödie.
Im aktuellen Gutachtenverfahren vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) wird gegenüber Israel abermals der Apartheidvorwurf erhoben. Dessen völkerrechtliche Prüfung ist komplexer als die Anhörungen vermuten lassen.
Auf dem G-20-Außenministertreffen in Rio de Janeiro saßen Baerbock und Lawrow am selben Tisch. Wird die G20 zum Forum der Konfliktbewältigung?
Im Osten Kongos haben sich die Kämpfe zwischen dem Militär und den M 23-Rebellen intensiviert. Eine neue regionale Eingreiftruppe hat einen holprigen Start.
Russische Trolle haben sich als Vertreter der Afrikanischen Union ausgegeben und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck in ein Telefongespräch gelockt. Das ist nicht der erste Vorfall dieser Art.
Die EU-Staaten wollen der Ukraine weiter helfen, sich gegen Angriffe zu verteidigen. Aber sie sind ernüchtert von der Gegenoffensive. Jetzt beginnt ein neues Spiel – auf diplomatischem Eis.
In Neu Delhi einigen sich die G-20-Staaten doch noch auf eine gemeinsame Erklärung. Dafür musste sich auch der Westen bewegen. Indien ist stolz auf das Dokument.
Die G-20-Staaten haben lange um eine Verurteilung des russischen Angriffs auf die Ukraine gerungen. Zeitweilig erschien es fraglich, ob eine Abschlusserklärung zustande kommt. Nun haben sie sich auf einen Kompromiss verständigt.
Die Afrikanische Union ist auf Einladung des indischen Regierungschefs Narendra Modi offiziell den G20 beigetreten. In seiner Eröffnungsrede erklärte Modi, die Welt sei „in einer tiefen Vertrauenskrise“, die er beim G-20-Gipfel bewältigen wolle.
Der Bongo-Clan ist während eines halben Jahrhunderts an der Macht zu sagenhaftem Reichtum gelangt. Vermutlich werden einige Mitglieder auch nach dem Putsch im Staat die Fäden ziehen.
Rund 800 Kämpfer der islamistischen Al-Schabab-Miliz greifen in Somalia einen Stützpunkt der Friedentruppe der Afrikanischen Union an. Dabei werden 54 ugandische Soldaten getötet. Die Amerikaner reagieren mit einem Luftangriff.
Am 25. Mai 1963 wurde die Organisation für Afrikanische Einheit gegründet. Die Erwartungen waren hoch – doch ihre Nachfolgerin, die Afrikanische Union, kämpft bis heute mit den Schwierigkeiten von damals.
Eine dreitägige Reise führt den Bundeskanzler nach Äthiopien und Kenia. In Addis Abeba spricht Scholz über den „Respekt vor dem Kontinent“ und schließt sich einem Ansinnen an, das auch der amerikanische Präsident teilt.
Beim Gipfel der Afrikanischen Union wird eine israelische Diplomatin des Saales verwiesen. Israel sieht darin den Versuch, den Beobachterstatus des Landes zu verhindern.
Die Altkanzlerin wird heute in der Elfenbeinküste für ihre Flüchtlingspolitik im Jahr 2015 geehrt. Die Aufnahme von 1,2 Millionen Flüchtlingen sei „eine Lektion, die sie der Geschichte hinterlässt“.
Die deutsche Außenministerin sucht in Afrika Verbündete. Die Afrikanische Union soll eine wichtige Rolle in den internationalen Beziehungen spielen.
Vor zwei Monaten wurde im Krieg um die Region Tigray ein Friedensabkommen geschlossen – um dessen Umsetzung soll es beim Besuch der Außenministerin gehen.
Außenministerin Baerbock und Kulturstaatsministerin Roth sind nach Nigeria gereist. Sie wollen dort über die Klimakrise reden – und 20 Benin-Bronzen zurückgeben.
Der amerikanische Präsident will angesichts der Ernährungskrise ein „widerstandsfähigeres Lebensmittelsystem“ schaffen. Außerdem wirbt er dafür, die Afrikanische Union in die G-20-Staatengruppe aufzunehmen.
Die Konfliktparteien in Äthiopien haben sich auf ein Ende des Krieges in Tigray geeinigt. Ob es wirklich dazu kommt, liegt aber vor allem am Nachbarn Eritrea.
Der Vermittler der Afrikanischen Union, Olusegun Obasanjo, spricht von einer neuen Ära, die nun für Äthiopien beginne. Das von beiden Bürgerkriegsparteien unterzeichnete Abkommen werde den Friedensprozess starten.
Tausende Menschen waren in mehreren Städten des Landes gegen die Übergangsregierung auf die Straße gegangen. Gegen Demonstranten seien „todbringende Waffen“ eingesetzt worden.
Die EU und die WHO wollen aus der Corona-Pandemie lernen. In Entwicklungsländern müssten eigene Kapazitäten zur Produktion und Entwicklung von Impfstoffen geschaffen werden, schreiben Staats- und Regierungschefs in einem Gastbeitrag für die F.A.Z.
Als Lehren aus der Corona-Pandemie will die Europäische Union gemeinsam mit der WHO dafür sorgen, dass in Entwicklungsländern Kapazitäten für die Produktion und Entwicklung von Impfstoffen aufgebaut werden. Ein Gastbeitrag.
Der Austausch von Technologie und die Förderung von Innovationen ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit. Es ist auch das beste Mittel für den Kampf gegen Pandemien. Ein Gastbeitrag.
Südafrikas Präsident hat einen Diebstahl auf seiner Wildfarm verheimlicht. Woher stammt das entwendete Geld?