Drohende Staatspleite : Portugal spart und spart - und muss noch mehr sparen

Im vergangenen Jahr brauchte die Regierung in Lissabon Milliardenhilfen, um die drohende Staatspleite abzuwenden. Obschon die harte Sparpolitik erste Erfolge zeigt, ist die Gefahr nicht gebannt.
Kämen nicht die reichen Afrikaner aus den ehemaligen Kolonien mit Taschen voller Petrodollar, dann müssten auf den Lissabonner Champs-Elysées noch mehr Luxusboutiquen schließen. So aber halten die Gäste aus Angola und Moçambique entlang der Avenida da Liberdade einen kleinen, glänzenden Ausschnitt der schwer angegriffenen Wirtschaft des ärmsten westeuropäischen Landes am Leben.





