Wahlkampf in Italien : Zwei gegen die „Inkompetenz“ der Fünf-Sterne-Bewegung

Anfang März wählt Italien ein neues Parlament. Im Wahlkampf geht es aber nicht nur um Positionen und Koalitionen, sondern auch um einen hässlichen Weihnachtsbaum – und rassistische Sprüche.
Seit einem Monat hat Italien einen neuen Helden – und der Wahlkampf ein absurdes Symbol: eine jämmerliche Fichte. Auf den Namen „Spelacchio“ („der Gerupfte“) getauft stand der römische Weihnachtsbaum auf der zentralen Piazza Venezia und zog den Spott des ganzen Landes auf sich. Denn als der Baum aus den Dolomiten in Rom ankam, hatte er praktisch keine Nadeln mehr; auch Lichter und Weihnachtsschmuck halfen nicht. Die hässliche Fichte wurde schnell zum Social-Media-Star – und zum Politikum: als Symbol für das Versagen der römischen Stadtregierung unter Bürgermeisterin Virginia Raggi von der Fünf-Sterne-Bewegung.


