FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Demonstrationen in Prag :
Linke und Rechte gemeinsam gegen die Regierung

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Auf dem Prager Wenzelsplatz fordern Demonstranten direkte Verhandlungen mit Russland.
Auf dem Prager Wenzelsplatz fordern Demonstranten direkte Verhandlungen mit Russland.EPA

Zehntausende Tschechen fordern den Rücktritt der Regierung und ein Ende der Russlandsanktionen. Wladimir Putin steuert sie nicht. Wer dann?

Ein Redner auf einer Bühne, dahinter das Reiterstandbild des Patrons der Böhmen und die Neorenaissancefassade des tschechischen Nationalmuseums, davor ein Fahnenmeer in Weiß, Rot und Blau. Für ikonische Bilder ist der Wenzelsplatz allemal gut. An welche Traditionen kann man da nicht anknüpfen! „Gewaltfreie Revolution“ nennen die Organisatoren ihre Protestveranstaltung. Sie fordern den Rücktritt der konservativ-liberalen Regierung unter Petr Fiala, ein Ende der EU-Sanktionen gegen Russland und die Aufnahme von Direktverhandlungen Prags mit Moskau, um eigene Lieferverträge für Erdgas zu bekommen. Das Motto lautet: „Die Tschechische Republik an Nummer eins.“

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