Vereinte Nationen :
Türkei schafft es nicht in den UN-Sicherheitsrat

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Freude nach der Wahl: die UN-Repräsentanten Venezuelas, rechts im Bild Außenminister Rafael Ramrez
Freude nach der Wahl: die UN-Repräsentanten Venezuelas, rechts im Bild Außenminister Rafael RamrezAFP

Die Türkei hat es nicht in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen geschafft. Dafür wurden Angola, Malaysia, Venezuela, Neuseeland und Spanien als neue nicht-ständige Mitglieder gewählt.

Die UN-Vollversammlung hat Angola, Malaysia, Venezuela, Neuseeland und Spanien als neue nicht-ständige Mitglieder in den Sicherheitsrat gewählt. Für die Türkei, die sich ebenfalls um einen Sitz in dem mächtigsten UN-Gremium beworben hatte, endete die Abstimmung am Donnerstag mit einer Enttäuschung.

Weil sich die Zusammensetzung des Sicherheitsrats nach einem Regionalschlüssel richtet, war die Wahl von Angola, Venezuela und Malaysia als einzigen Bewerber aus ihren Weltregionen erwartet worden. Alle drei Länder erreichten bereits im ersten Wahlgang die nötige Zweidrittel-Mehrheit unter den 193 UN-Staaten: Angola erhielt dabei 190 Stimmen, Malaysia 187 Stimmen und Venezuela 181 Stimmen.

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60 Stimmen für die Türkei

Mit 145 Stimmen konnte sich Neuseeland ebenfalls im ersten Wahlgang einen der beiden Sitze der westlichen Staatengruppe sichern. In einer zweiten Runde setzte sich Spanien mit 132 Stimmen gegen die Türkei durch, die am Ende nur auf 60 Stimmen kam.

Dem Sicherheitsrat gehören zehn nicht-ständige Mitglieder an, jedes Jahr werden fünf von ihnen für die Dauer von zwei Jahren neu bestimmt. Anders als die fünf ständigen Mitglieder Vereinigte Staaten, Russland, China, Frankreich und Großbritannien verfügen sie über kein Vetorecht. Die fünf neu gewählten nicht-ständigen Mitglieder ersetzen zum Jahreswechsel Ruanda, Argentinien, Südkorea, Australien und Luxemburg. Noch bis Ende 2015 sind Litauen, Tschad, Nigeria, Chile und Jordanien im Sicherheitsrat vertreten.

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